PAPILIO  MACHAON  –  SCHWALBENSCHWANZ

Inhalt
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    THEMEN und MINDSYMPTOME

    Beson­dere The­men von Papilio machaon

    Behin­dert beim Vorankommen
    Gefühl ich laufe und komme nicht von der Stelle. FN P 10
    Hat­te öfter etwas vor mir, was mir den Weg versper­rte, so dass ich nicht vorankam, z.B. ein Trak­tor. Wurde wütend.  FN P 4
    Beim Hun­despazier­gang lange aufge­hal­ten von zwei Leuten, die nicht merk­ten, dass ich heim will. FN P 6
    Sehen auf dem Nach­hauseweg einen verunglück­ten Motor­rad­fahrer, kön­nen mit dem eige­nen Auto nicht mehr weit­er. FN P 9

    Vergif­tung, Hal­luzino­gene, Dro­gen, Alkohol
    Abends bei Feier viel Rotwein getrunk­en, zulet­zt noch einen Schnaps. FN P 1
    Trüb­sin­nige Gedanken, trinke vor dem Zubettge­hen einige Gläs­er Wein. FN P 9
    Sohn meines Fre­un­des reisst einen Fliegen­pilz aus der Erde, trotz der War­nung, dass der giftig sei. FN P 7
    Mit­tel scheint hal­luzino­gen zu wirken, dachte ich hätte einen Gift­pilz gegessen. FN P 8
    TR Kind­heits­fre­und, bekan­nt für seinen Dro­genkon­sum bere­it­et mit einem Fre­und zusam­men eine Hero­in­spritze vor, lässt sich nicht davon abhal­ten. Szenen­wech­sel: auf ein­er Fam­i­lien­feier soll seine Schwest­er vom Hero­inkon­sum abge­hal­ten wer­den, es gelingt, sie zu ein­er Entwöh­nungs­ther­a­pie zu überre­den. FN P 9
    TR Tante und Schwest­er brauchen Tablet­ten, um gut drauf zu sein. Schwest­er ist völ­lig neben der Spur, wie betrunk­en. FN P 11

    Geiz, will Geld bunkern. FN P 10

    Feuer
    Gefühl jeden Moment zu platzen, grosse innere Hitze. Gefühl, von innen her­aus zu ver­bren­nen oder zu explodieren. FN P 4
    TR komme im Eltern­haus aus meinem früheren Zim­mer, es bren­nt lichter­loh. FN P 2
    TR Segelschiffe haben Feuer gefan­gen, durch das Öl auf dem Wass­er, das sich entzün­dete. Alle kom­men wohlbe­hal­ten ans Ufer. FN P 1
    TR älter­er Sohn macht die Kellertür auf und sagt “es bren­nt”. FN P 2

    Höhe
    TR Leute ste­hen aussen am offe­nen Fen­ster auf ein­er Leit­er, frieren entset­zlich, zit­tern. Riesen­mitleid mit ihnen. FN P 1
    TR ich klet­tere irgend­wo hoch. FN P 1
    TR im Hal­len­bad, viele Leute, Riesen­ba­by, das hochge­wor­fen wer­den möchte. Werde sel­ber auch sehr hochge­wor­fen. Mul­miges Gefühl. FN P 1

    Stim­mungss­chwankun­gen
    Erstaunlich­er Umschwung von super gut gelaunt vor einem Hochzeits­fest zum Gefühl, nicht hier­hin zu passen. FN P 1
    Gefüh­le haben sich ver­stärkt, pen­dle zwis­chen Aggres­sion und Trauer. In allen Sit­u­a­tio­nen total über­zo­gen reagiert, wenn glück­lich ganz über­schiessend, dann wieder im Keller. FN P 9

     

    Ver­spielt, will Vergnü­gen, lacht, ist kindlich
    Ich bin so durch den Wind, dass ich einen Ter­min absage und mich noch mal bis 10.30 Uhr hin­lege. Ich geniesse den Tag bis abends mit Spazierenge­hen, Dösen und Musikhören in der Sonne. So kann man das Leben aushal­ten, man muss wirk­lich nicht dauernd arbeit­en. FN P 1
    Abso­lut keine Lust auf Arbeit, alle nicht drin­gen­den Ter­mine abge­sagt, lieber Sonne geniessen oder ein schönes Buch lesen. FN P 2
    TR von einem kleinen Reh mit leuch­t­en­den Hörn­ern wie in Dis­ney­fil­men. Es sagt “ordne dein Leben”, später “ich werde es für dich regeln”. Angenehmes Gefühl, ich brauche nichts zu machen. FN P 3
    Heute ist mir ziem­lich lang­weilig. FN P 1

    Fährt über rote Baustel­lenam­pel, mit der Über­legung, dass er nicht geknipst wer­den kann. Zu blöd, lange zu warten. FN P 1
    Beim Aut­o­fahren inter­essieren Ampeln mich gar nicht. Es ist mir total egal, gebe ein­fach Gas, fahre über rote Ampeln. FN P 4

    Total albern, mache Witze, muss kich­ern. FN P 1
    Lach­flashs während ein­er Anam­nese, richtig albern. FN P 1
    Träumt vom Wieder­se­hen mit alten Fre­un­den, die immer lustig und gut gelaunt waren. FN P 1

    TR von einem Fest bei ein­er Tante, die Tablet­ten nimmt, um gut drauf zu sein. FN P 11
    TR von ein­er Fete, da ist richtig was los. FN P 4
    TR vom Geburt­stag ein­er Fre­undin, die hat richtig viele Leute ein­ge­laden. FN P 2
    TR von einem Fam­i­lien­fest ein­er Fre­undin, ver­suche sie von Dro­gen abzubrin­gen. FN P 2
    Ich brauche wohl den Trubel, das Treiben, die bun­ten Lichter, Musik und Gesel­ligkeit. FN P 1

     

    Musik, Sin­gen, Tanzen
    Tanzen, sin­gen, voller Lebens­freude, trotz Regen­wet­ter. FN P 1
    TR es soll dem­nächst ein Konz­ert mit Van Halen stat­tfind­en. Heavy met­al. FN P 1
    Nach erfol­gre­ich­er Anam­nese sehr gut gelaunt, beschwingt, könnte im Auto tanzen, sin­gen, hüpfen, sprin­gen, voller Lebens­freude. FN P 1
    Ich brauche wohl den Trubel, das Treiben, die bun­ten Lichter, Musik und Gesel­ligkeit. FN P 1

     

    Abnei­gung gegen Verantwortung
    keine Symp­tome

     

    Ruh­e­los, aufge­dreht, zap­peln, ungeschickt
    Lasse ein Glass­chüs­selchen aus der Hand fall­en, als hätte ich keine Kraft. FN P 1
    Ungeschickt bei täglichen Ver­rich­tun­gen, ver­schüt­tet viel, kippt öfter was aus, muss aufkehren. FN P 2
    Grund­lose Unzufrieden­heit, äussert sich durch ver­stärk­te innere Unruhe. FN P

     

    Konzen­tra­tions­fähigkeit, Gedächtnis
    Wortfind­ungsstörun­gen, kreiere neue Wörter, sage etwas Unsin­niges. Konzen­tra­tionsstörun­gen. FN P 1
    Abends im Kurs ziem­lich ver­wirrt, kon­fus, durcheinan­der. FN P 1
    Musste mich konzen­tri­eren beim Aut­o­fahren, sah ein anderes Auto erst im let­zten Moment. FN P 5
    Fahre völ­lig unko­or­diniert Auto, wie leicht schwebend hin und her, völ­lig unkonzen­tri­ert. FN P 4

     

    Fehlende Ori­en­tierung
    TR Fragt jeman­den, wie er nach Hause kommt, der­jenige wirkt ver­wirrt, zeigt ihm den Weg. FN P 1
    Kann nicht unter­schei­den zwis­chen Traum und Wirk­lichkeit. Hörte z.B. jeman­den an die Schlafz­im­mertür klopfen und war sich­er, es sei jemand da. FN P 8
    TR suche mein neues Hotelz­im­mer, komme durch völ­lig unbelebte Gänge und ein leeres Restau­rant. Es wird immer käl­ter, mein Atem gefriert noch in der Luft und fällt klir­rend zu Boden wie Eis­stückchen. FN P 9
    Nach­mit­tags in der Sonne eingeschlafen. Beim Erwachen völ­lige Ori­en­tierungslosigkeit. Wed­er weiss ich, wo ich bin, noch welch­er Tag heute ist. Es ist fast so, als wenn mein Bewusst­sein ger­ade am Erwachen wäre, aus etwas Dun­klem, Nebel­haftem. FN P 1

     

    Kom­mu­nika­tion
    Wortfind­ungsstörun­gen, kreiere neue Wörter, sage etwas Unsin­niges. Konzen­tra­tionsstörun­gen. FN P 1
    Keine Lust auf Gesellschaft, wollte nicht reden, keinen sehen. FN P 3
    Bei ein­er Auseinan­der­set­zung mit dem Chef erstaunlicher­weise den Mund nicht gehal­ten. Hat­te keine Hem­mungen alles zu sagen was raus muss, fühlte sich gut an. FN P 4
    TR von einem Gespräch, in dem immer das­selbe gesagt wird, man kann sich nicht ver­ständi­gen. FN P 7
    TR Werde nicht bemerkt, kann mich nicht ver­ständlich machen beim Ver­such, einen Fre­und vom Dro­genkon­sum abzuhal­ten. Szenen­wech­sel, ähn­lich­es Erleb­nis mit sein­er Schwest­er auf ein­er Fam­i­lien­feier, Geräusche sind gedämpft, alles wie hin­ter einem Nebel, keine Reak­tion auf das was ich sagte. Nach­dem die Schwest­er sich zu ein­er Entwöh­nungs­ther­a­pie entsch­ieden hat, gelingt die Kom­mu­nika­tion wieder. FN P 9
    Andere kon­nten machen oder reden, ich dachte: Das hat mit mir nichts zu tun, rede du! FN P 3
    Meinte, jemand sei da und hätte was gesagt. FN P 4

     

    Ver­lassen­heits­ge­fühl, von den Eltern nicht umsorgt, fehlende Führung
    TR Geht nicht auf die Beerdi­gung des eige­nen Sohns, Feigheit, will die Real­ität nicht anerken­nen. FN P 5
    TR Sit­u­a­tion wie von Krieg oder Ver­fol­gung. Jemand hat mich ver­rat­en oder im Stich gelassen. FN P 8

     

    Gesellschaft, Beziehung
    Gefühl, nicht hier­hin zu passen, fehl am Platz zu sein. (…) Isoliert in Gesellschaft. FN P 1
    Füh­le mich trau­rig, ein­sam, von der Welt abgeschnit­ten. FN P 9
    Den ganzen Tag trau­rig, füh­le mich ein­sam, weine viel und heftig. FN P 4
    Keine Lust auf Gesellschaft, wollte nicht reden, keinen sehen. FN P 3

    TR War in ein­er Gemein­schaft mit vie­len Regeln, fühlte mich unwohl. FN P 11

    Scheine im Augen­blick sehr kon­tak­t­freudig zu sein. FN P 1, P 10
    Auf­fal­l­end viel Kon­takt mit grossem Fre­un­deskreis, tiefes Ver­bun­den­heits­ge­fühl, alle freuen sich, haben Spass, bilden eine Ein­heit. FN P 2
    Gross­es Ver­bun­den­heits­ge­fühl mit anderen Aut­o­fahrern, weil man sich gegen­seit­ig vor Polizeikon­trolle warnt. FN P 9

    TR von Leuten, die aus einem Haus kom­men, durch die Tür ins Freie treten. FN P 1
    TR vom Strand, über­füllt mit Leuten. FN P 1
    TR von Städten mit vie­len geschäfti­gen Men­schen, es ist viel los. FN P 1
    TR Fre­undin hat Geburt­stag und sehr viele Leute ein­ge­laden, sie sehen alle viel älter aus. FN P 2

    Meinte, jemand sei da und hätte was gesagt. FN P 4
    Meint ständig, in den Augen­winkeln die Bewe­gung ein­er Per­son oder Katze zu sehen. FN P 8

     

    Liebesleben, Sex­u­al­ität, Gender-Themen
    TR Bekan­nte sagt im Traum: Vergebe die Küss­chen schneller als du guck­en kannst, näm­lich dann, wenn ich mich ver­guckt habe. Nach­dem sie einen Fall als Krim­i­nal­beamtin abgeschlossen hat, in dem sie als Lock­vo­gel diente. FN P 1
    TR Mit Mann auf einem Fest, eine andere Frau gibt ihm Küss­chen, die er erwidert. FN P 2
    TR Ein fremdes Paar ver­sucht mich im Hotelz­im­mer in ihr Liebesleben einzubeziehen. Lehne ab, gehe raus und vertrö­dle viel Zeit, bei mein­er Rück­kehr ins Zim­mer finde ich statt des Paars fünf junge Män­ner auf Matratzen am Boden. FN P 9
    TR von junger Frau, die einen schüchter­nen Mann angraben und ver­führen will, um etwas zu erre­ichen. Der Mann muss gerettet wer­den, die Frau ist eine Hexe, lacht gemein. Als sie auf einem Skate­board angerast kommt, wird sie immer klein­er und ver­schwindet. FN P 5
    TR Lei­den­schaftliche Begeg­nung mit einem Mann aus der Ver­gan­gen­heit, aben­teuer­lich­es Leben, Jour­nal­ist, ständig weg, unzu­ver­läs­sig, schläft mit vie­len Frauen. FN P 8
    TR von lei­den­schaftlich­er Liebe mit einem Mann aus der Ver­gan­gen­heit. Sehe mich alles hin­ter mir lassen und zu ihm gehen, fange ein ganz neues, aben­teuer­lich­es Leben an. FN P 8
    TR von Sex mit einem toten Mann. Später wurde er wieder lebendig. Habe ich ihn zum Leben erweckt? Tiefe Trauer beim Erwachen. FN P 4

     

    Jung – alt
    TR Fre­undin hat Geburt­stag und sehr viele Leute ein­ge­laden, sie sehen alle viel älter aus. FN P 2

    Gefühl ich bin klein. FN P 1
    TR im Hal­len­bad, viele Leute, Riesen­ba­by, das hochge­wor­fen wer­den möchte. Werde sel­ber auch sehr hoch gewor­fen. FN P 1
    TR Lauf­ställchen für Kinder, gefan­gen in der Iso­la­tion. FN P 1
    TR komme im Eltern­haus aus meinem früheren Zim­mer raus, es bren­nt lichter­loh. FN P 2
    TR Sitze im jet­zi­gen Alter wieder in der Schule, im Schlafanzug, über­lege wo ich mich umziehen kön­nte. FN P 2

     

    Alte Bekan­nte, Vergangenheit
    TR vom Wieder­se­hen mit alten Fre­un­den, die immer lustig und gut gelaunt waren. FN P 1
    TR von lei­den­schaftlich­er Liebe mit einem Mann aus der Ver­gan­gen­heit. (…) FN P 8
    TR von der ehe­mals besten Schul­fre­undin. FN P 2

     

    Schmetter­lings­the­men, Metamorphose
    Gefühl etwas ist verän­dert, Blick ist anders gewor­den, eine bekan­nte Gegend ord­net sich neu. FN P 1
    Nach­mit­tags in der Sonne eingeschlafen. Beim Erwachen völ­lige Ori­en­tierungslosigkeit. Wed­er weiss ich, wo ich bin, noch welch­er Tag heute ist. Es ist fast so, als wenn mein Bewusst­sein ger­ade am Erwachen wäre, aus etwas Dun­klem, Nebel­haftem. FN P 1
    Grund­sät­zlich das Gefühl, dass das Mit­tel mein Inner­stes nach aussen kehrt, Sachen die ich nicht sehen will oder mir nicht bewusst sind. FN P 8
    TR von lei­den­schaftlich­er Liebe mit einem Mann aus der Ver­gan­gen­heit. Sehe mich alles hin­ter mir lassen und zu ihm gehen, fange ein ganz neues, aben­teuer­lich­es Leben an. FN P 8
    TR von ein­er Frau, die meine Klei­der ange­zo­gen und gesagt hat, sie wäre jet­zt ich. FN P 10

    Rau­pen­bilder
    Erwacht nachts, in die Decke eingerollt wie in einem Schlaf­sack. Wollte und kon­nte sich nicht bewe­gen. Wie in ein­er zweit­en Haut, ein­er Hülle. FN P 4
    Unendliche Müdigkeit, möchte einen Win­ter­schlaf hal­ten, ständig das Gefühl zu platzen, muss trotz­dem essen. FN P 4
    Gefühl jeden Moment zu platzen, grosse innere Hitze, Gefühl von innen her­aus zu ver­bren­nen oder zu explodieren.   FN P 4
    TR mit der Katze auf Wel­treise, ein­mal um die Erde, kriechend auf dem Bauch, was leicht und lock­er ist. Gehen war richtig schw­er, aber wollte unbe­d­ingt die Katze heim­tra­gen. FN P 7
    TR Muss bei einem Preis­rät­sel rat­en, wie teuer ein Baguette ist, das mit dun­kler Marzi­pan­masse gefüllt ist. FN P 11
    Nach chao­tis­chem Kon­takt mit dem Telekom­mu­nika­tion­san­bi­eter starkes Bedürf­nis, “in die Erde zurück zu wollen”. Will in der Erde wühlen, das Kör­per­liche abar­beit­en. FN P 10

    TR Jemand wird auf einem Spazier­gang, bei dem er sich auf eine Bank set­zt, von hin­ten gepfählt. Es ist ein sehr kräftiger, muskulöser Mann, der gepfählt wird. Da sieht man wieder, sagt jemand, dass Kraft nicht alles ist, um hier in dem Wet­ter zu überleben. Der Pfahl ist mit sehr gross­er Wucht von hin­ten durchs Herz und hat ihn an die Bank genagelt. FN P 1

     

    Schweben, fliegen, flattern
    Fahre völ­lig unko­or­diniert Auto, wie leicht schwebend hin und her, völ­lig unkonzen­tri­ert. FN P 4
    TR im Hal­len­bad, viele Leute, Riesen­ba­by, das hochge­wor­fen wer­den möchte. Werde sel­ber auch sehr hochge­wor­fen. Mul­miges Gefühl. FN P 1

     

    Leichtigkeit – Schwere
    Grosse Müdigkeit, schwere Beine, vor allem Ober­schenkel beim Trep­pen­steigen. Alles ist schw­er, beschw­er­lich, es geht nicht. Hätte beim Gehen ein­schlafen kön­nen. FN P 3
    Schwere wie ein Stein. FN P 4
    Sehr schmerzhaftes Gefühl von Steinen in den Waden, beim Bergaufge­hen. FN P 5
    Müdigkeit und Schwere, als wenn du dop­pelt so viel wiegen würdest. FN P 5
    Antrieb­slosigkeit, komme nicht an gegen das Gewicht, das ich tra­gen muss, es drückt mich nieder. FN P 9
    Gefühl wie Blei in den Füssen, als ob mich etwas fes­thält, oder wie Saugnäpfe, kam nicht vom Boden weg. FN P 10
    War fünf Stun­den lang nicht in der Lage aufzuste­hen und sich zu bewe­gen. Lag völ­lig bewe­gungs­los auf der Couch. FN P 4, P 10

     

    Klei­der, verklei­den, Prinzessin
    TR von einem marineblauen Blaz­er mit gold­e­nen Knöpfen, der über und über mit Unter­schriften bedeckt ist. FN P 3
    TR von ein­er Frau, die meine Klei­der ange­zo­gen und gesagt hat, sie wäre jet­zt ich. FN P 10

     

    Far­ben
    TR von einem Knäuel schwarzem Garn, das sich entwirren lässt. FN P 1

     

    Natur
    Geniesst frische Luft, den Aufen­thalt in der Natur. FN P 1
    Kann mich nicht satt sehen an Feldern und Wäldern, Tautropfen an Grashal­men, Blüten in Regen­bo­gen­far­ben. Bevorzugt Spaziergänge in höheren Lagen mit Weit­blick. FN P 1
    Drang, sich draussen in der Sonne zu bewe­gen, neue Wege und Land­schaften zu erkun­den. FN P 1

     

    Tiere
    TR von einem kleinen Reh mit leuch­t­en­den Hörn­ern wie in Dis­ney­fil­men (…). FN P 3
    TR von einem Dack­el, der draussen in einem Café Kun­st­stückchen macht. FN P 1
    TR mit der Katze auf Wel­treise, ein­mal um die Erde, kriechend auf dem Bauch, was leicht und lock­er ist. Gehen war richtig schw­er, aber wollte unbe­d­ingt die Katze heim­tra­gen. FN P 7
    TR Ver­fol­gt von riesi­gen grü­nen Schmeiss­fliegen, gross wie Hum­meln, dicht hin­ter mir im Rück­en. FN P 1.
    TR Beine sind voller Flöhe. Ist mir sehr pein­lich. FN P 2
    TR Gehe im Haus die Treppe runter, sehe ein gross­es Gewim­mel von Insek­ten. Glüh­würm­chen und andere Krabbeltiere. Auch Maulwürfe und Biber dabei. FN P 2
    TR Von ein­er Rat­te auf dem Balkon, zutraulich, trägt Klei­der. FN P 4

     

    Wass­er
    TR am Meer, Strand über­füllt, Bekan­nter und ich gehen schwim­men, kom­men in eine Neben­bucht. Trübes, nicht tiefes Wass­er, Teichrosen, etwas eklig. FN P 1
    TR Segelschiffe haben Feuer gefan­gen, durch das Öl auf dem Wass­er, das sich entzün­dete. Alle kom­men wohlbe­hal­ten ans Ufer. FN P 1
    TR in einem Schwimm­bad, sehr tiefes Wass­er, panis­che Angst reinz­u­fall­en. FN P 4
    TR Tis­che in einem Restau­rant sprudeln heiss­es Wass­er, das am Rand zu Eis gefriert. FN P 9
    TR Regen, alles ste­ht unter Wass­er, Über­flu­tung, ich bleibe trock­en. Überzeugt, dass meter­ho­hes Wass­er nur bis zu den Knien reichen wird. FN P 9

     

    Häuser, Räume, Territorium
    TR von Leuten, die aus einem Haus kom­men, durch die Tür ins Freie treten. FN P 1
    TR komme im Eltern­haus aus meinem früheren Zim­mer raus, es bren­nt lichter­loh. FN P 2
    TR Gehe im Haus die Treppe runter, sehe ein gross­es Gewim­mel von Insek­ten (…) FN P 2

    Kel­lergewölbe
    TR älter­er Sohn macht die Kellertür auf und sagt “es bren­nt”. FN P 2
    TR Schmutziges Kel­lergewölbe, Spin­nen­net­ze, düsteres Licht. FN P 5
    TR von einem Kel­lergewölbe, Vor­raum und zwei Seit­engänge, wie ein Archiv. FN P 5
    TR von Kel­lergewölbe, dun­kler Ort, rauer, offen­er Stein. FN P 8
    TR In einem Keller, nichts Düsteres, der Keller war rel­a­tiv hell, sauber und fre­undlich. FN P 7
    TR von ein­er bish­er ungenutzten hellen Garage mit grau ver­putzten Wän­den. FN P 9

     

    Fahren, Reisen
    Völ­lig unentschlossen, ob er weg­fahren oder zu Hause bleiben soll. FN P 1

     

    Einkaufen
    keine Symp­tome

     

    Arbeit
    Abso­lut jed­er Arbeit abgeneigt. Es ist mir im Moment alles zuviel, was mich schon ein biss­chen beun­ruhigt. Das ist in dieser Form auch wirk­lich völ­lig untyp­isch. FN P 1
    Vertrödelt den Tag, schafft nichts bis abends. FN P 1
    Ich muss mich ein­fach für die kle­in­sten Kleinigkeit­en, die nur irgend­was mit Arbeit zu tun haben, z. B. Mail schreiben, über­winden. FN P 1
    Arbeit­et langsamer, ver­schiedene Sachen anfan­gen und nichts fer­tig machen. FN P 3
    Auf nichts Bock, wollte nichts arbeit­en, habe das genossen. Die Pflicht­en wider­willig erfüllt. FN P 5
    Lust­los, antrieb­s­los, muss mich aufrap­peln, etwas zu tun. Aktiv­ität ändert nichts an der Müdigkeit. Aus­geprägte Trägheit, bleierne Müdigkeit, egal ob man etwas tut, was einen inter­essiert. Gefühl, du kommst nicht von der Stelle, jede Bewe­gung ist zu viel, möchte mich nur hin­le­gen und nicht bewe­gen. FN P 3
    TR von ein­er Besprechung, die mich nicht inter­essierte. Alles zog sich zäh und träge dahin, nichts ging voran. FN P 3
    Die Über­win­dung ist wirk­lich ein stark­er Punkt in dieser AMP. Zu allem muss man sich über­winden. FN P 1
    Habe total viel gear­beit­et, um den Wider­stand der Müdigkeit zu über­winden. FN P 6
    Macht sich nach langem Auf­schieben endlich an die Steuer. Die grosse Abnei­gung dage­gen ist völ­lig weg. FN P 11
    Anstren­gen­des Woch­enende, viel gemacht, sehr konzen­tri­ert und leis­tungs­fähig. FN P 8
    Gut gelaunt, Arbeit ging flüs­sig von­stat­ten, der Tag ging schnell rum. FN P 10, P 11
    Will alles ordentlich haben, dem zot­telig ausse­hen­den Exmann die Haare geschnit­ten, zu Hause aufgeräumt. FN P 10

     

    Lehrer, Schule
    TR Sitze im jet­zi­gen Alter wieder in der Schule, im Schlafanzug, über­lege wo ich mich umziehen kön­nte. FN P 2
    TR von der ehe­mals besten Schul­fre­undin. FN P 2
    TR Prü­fungstraum, komme zu spät, habe ein ganzes Jahr verpasst/geschwänzt und will eine unehrliche Ausrede (Krankheit) brauchen. FN P 3
    TR Fün­fzig Stu­den­ten beschw­eren sich über eine ungerecht bew­ertete Klausur, chao­tis­che Szenen in meinem Büro (…) FN P 7

     

    Pein­lichkeit
    TR beim Pinkeln durch grosse Glas­fen­ster von mehreren Men­schen beobachtet zu wer­den. Sehr pein­lich. FN P 4
    TR Pein­lich­es Gefühl, bei einem Preis­rät­sel vielle­icht die falsche Antwort zu geben. Muss die Pein­lichkeit über­winden, um teilzunehmen. FN P 11
    TR Beine sind voller Flöhe. Ist mir sehr pein­lich. FN P 2
    TR Gefühl von Pein­lichkeit, weil die Schwest­er sich in der Öffentlichkeit daneben­ben­immt. FN P 11

     

    Chaos, Ord­nung
    Nach chao­tis­chem Kon­takt mit dem Telekom­mu­nika­tion­san­bi­eter starkes Bedürf­nis, “in die Erde zurück zu wollen” (…) FN P 10
    TR jemand kommt in meine Prax­is, zieht alles aus dem Regal, macht ein totales Chaos (…) FN P 2
    TR (…) chao­tis­che Szenen in meinem Büro (…) FN P 7

    TR War in ein­er Gemein­schaft mit vie­len Regeln, fühlte mich unwohl. FN P 11

    Gross­es Ver­bun­den­heits­ge­fühl mit anderen Aut­o­fahrern, weil man sich gegen­seit­ig vor Polizeikon­trolle warnt. FN P 9
    Will alles ordentlich haben, dem zot­telig ausse­hen­den Exmann die Haare geschnit­ten, zu Hause aufgeräumt. FN P 10

     

    Gefahren, Krim­i­nal­ität, Verfolgung
    TR vom Gang­ster­boss. FN P 2
    TR von ein­er Krim­i­nal­beamtin, die als Lock­vo­gel arbeit­et und sich dabei in den heimtück­ischen Mörder ver­guckt. FN P 1
    TR in eine Mor­der­mit­tlung ver­wick­elt zu sein, trotz­dem friedliche Stim­mung in natür­lich­er Umge­bung (Wald, Fluss).      FN P 9
    TR In ein­er Autow­erk­statt liegen Leichen in Plas­tik­säck­en. Angst, dass die Gang­ster uns ent­deck­en und auch töten. Der Boss bemerkt uns, fasst mir ein­fach an die Brust. Schmieriger, unan­genehmer Typ. FN P 2

    TR von ein­er Frau, die zum ungläu­bi­gen Bankdi­rek­tor sagt, wir wer­den alle manip­uliert, gehen sie doch schauen! FN P 1
    TR Fün­fzig Stu­den­ten beschw­eren sich über eine ungerecht bew­ertete Klausur, chao­tis­che Szenen in meinem Büro. Gefühl es wird etwas Unrecht­es getan, Kam­era-Objek­tiv gestohlen oder in mein­er Hand­tasche gewühlt. FN P 7

    TR von Erstechen mit einem Mess­er in die Brust. FN P 1
    TR Jemand wird auf einem Spazier­gang, bei dem er sich auf eine Bank set­zt, von hin­ten gepfählt. Es ist ein sehr kräftiger, muskulöser Mann, der gepfählt wird. Da sieht man wieder, sagt jemand, dass Kraft nicht alles ist, um hier in dem Wet­ter zu überleben (…) FN P 1
    TR Kinder tollen im frem­den Wohnz­im­mer aus­ge­lassen auf dem Fuss­bo­den. Unmöglich, unver­schämt. Der ältere Sohn schiesst auf ein­mal von hin­ten mit Pfeil und Bogen. FN P 2

    TR von Bombe­nan­griff. FN P 2
    TR Sit­u­a­tion wie von Krieg oder Ver­fol­gung. Jemand hat mich ver­rat­en oder im Stich gelassen. FN P 8

     

    Reizbarkeit, Aggres­sion
    Während der Prü­fung sehr gereizt und nervös. Alles was nicht exakt so gelaufen ist wie ich wollte, hat mich in Rage gebracht. Musste mich ständig zurück­nehmen, immer kurz vor der Explo­sion. FN P 4
    Ganz­er Tag unzufrieden und latent aggres­siv. FN P 9
    Kein Ver­ständ­nis für die Panik meines Pfer­des bei einem Gewit­ter, werde immer aggres­siv­er und will nicht von meinem Plan abwe­ichen. FN P 9

     

     

    ALLGEMEIN- und LOKALSYMPTOME

    Indi­vidu­elle All­ge­mein- und Lokalsymp­tome von Papilio machaon
     
    Krankheits­ge­fühl
    Grippege­fühl, ver­stopftes Nasen­loch rechts agg. Durchzug, Kratzen im Hals, Druck auf den Augen, Glieder­schmerzen. FN P 1
    Gefühl, als ob eine Erkäl­tung kom­men würde, häu­figes Niesen, bleierne Müdigkeit, lust­los, trüb­sin­nig, melan­cholisch. FN P 3
    Erkäl­tungs­ge­fühl mit Span­nungskopf­schmerzen und Völ­lege­fühl in den Neben­höhlen, Druck von innen nach aussen. FN P 8

    Ein­schlafen ver­schieden­er Kör­perteile, Beine, Füsse, Hände. Manch­mal nur wie zarte Gänse­haut. FN P 4, P 7, P 9

    Gefühl, der Oberkiefer ist zu klein, als ob die Zähne nach aussen drück­en woll­ten. FN P 7
    Zah­n­fleisch geschwollen und leicht blu­tend. FN P 10
    Nadel­stiche: Untere Zah­n­rei­he, Extrem­itäten bei Taub­heits­ge­fühlen. FN P 5, P 9
    Zahn­schmerzen oben links, kurz vor dem Auf­ste­hen, agg. Berührung. FN P 1
    Bren­nende Schleimhäute in Nase, Mund, Rachen wie von Pfef­fer. FN P 5
    Leichte Halss­chmerzen, Kratzen, wun­des Gefühl beim Aufwachen. FN P 3, P 7, P 9

    Mor­gens beim Tele­fonieren kurzzeit­iger Stim­mver­lust. FN P 1

    Atem­bek­lem­mung, Druck­ge­fühl in der Brust, als kön­nte ich nicht richtig ein- und ausat­men. FN P 10
    Kurzes Herzstechen mit Atem­not. FN P 10
    Atem­beschw­er­den beim Steigen. FN P 5

    Viele Schmerzen in Rück­en und Nack­en. FN P 4, P 7, P 9
    Stechen in der Nack­en­musku­latur, Verspan­nung im Rück­en, mehr links. Zunehmend schmerzhaft. FN P 3
    Schmerzen im Lenden­wirbel­bere­ich. FN P 4

    Schmerz im recht­en Hüft­bere­ich wie von ein­er prall gefüll­ten Blase (Luft­bal­lon), mit Zug wie von einem Faden von vorne nach hin­ten. FN P 5
    Stechende Schmerzen im linken Unter­bauch. FN P 4
    Aufge­blähter Bauch. FN P 3, P 4
    Öfter Stiche in der li Leis­tenge­gend. FN P 2

    Gefühl, die Sehnen in den Unter­ar­men wer­den gepiekt. FN P 9
    Dau­men rechts wie ver­renkt, kann kaum etwas greifen. FN P 1
    Stechende Schmerzen in den mit­tleren Fin­gerge­lenken. FN P 5
    Muskel­knoten unter dem Grossze­hballen rechts. FN P 8

    Urin fühlt sich beim Wasser­lassen richtig heiss an. FN P 2

    Stechen
    Stechende Schmerzen li und re des äusseren Halses bei Bewe­gung des Kopfes, als ob jemand von hin­ten den Kopf zwin­gen will, ger­adeaus zu schauen. Die Stiche sind dazu da, den Kopf ger­ade zu hal­ten. FN P 7, P 9
    Stechende Kopf­schmerzen Schläfenge­gend, erst rechts, dann links. Druck amel. so lange er aus­geübt wird. FN P 2
    Nadel­stiche: Untere Zah­n­rei­he, Extrem­itäten bei Taub­heits­ge­fühlen. FN P 5, P 9
    Stechende Schmerzen in den mit­tleren Fin­gerge­lenken. FN P 5
    Stechende Schmerzen im linken Unter­bauch. FN P 4
    Öfter Stiche in der li Leis­tenge­gend. FN P 2

     

    Energielev­el
    Nach Mit­tagss­chläfchen träge, aber Liegen ist zu lang­weilig. FN P 1
    Es braucht Über­win­dung, eine Aktiv­ität (Fahrrad­fahren, Yoga, Über­set­zung machen) kostet Mühe. Ein­mal dabei, geht es wirk­lich gut. FN P 1
    Kör­per­liche Aktiv­itäten führen zu mehr Erschöp­fung als gewohnt. Spüre alle Knochen und Muskeln des Kör­pers, muss mich zwin­gen aufzuste­hen. FN P 1
    Grosse Müdigkeit, schwere Beine, vor allem Ober­schenkel beim Trep­pen­steigen. Alles ist schw­er, beschw­er­lich, es geht nicht. FN P 3
    Extreme, läh­mende Müdigkeit mit bren­nen­den Augen und Bewe­gung­sun­fähigkeit, möchte nur liegen. FN P 4

     

    Schlaf
    Trotz elf Stun­den Schlaf total müde. FN P 3
    Mehrmals schlecht eingeschlafen. FN P 3, P 5
    Schlaf tief und fest wie schon lange nicht mehr, wie mit bleiern­er Schwere. FN P 4
    Schlaf­störung, Erwachen 3 Uhr 30. FN P 5

     

    Tem­per­atur und Wetter
    keine Symp­tome

     

    Speisen, Essen und Trinken

    Ver­lan­gen
    Fisch. FN P 5, P 9

    Durst
    Kaum zu stil­len­der Durst. FN P 1
    Kaum Durst. Wenn, dann trinke ich grosse Men­gen auf ein­mal. FN P 9
    Kein Durst. FN P 5

    Gefühl ich würde gle­ich platzen, stopfe den­noch dauernd Essen in mich rein. Kein Hunger, kon­nte trotz­dem nicht aufhören zu essen. Alles durcheinan­der. FN P 4
    Isst ungewöhn­lich viel. FN P 7, P 9
    TR alles dreht sich ums Essen: Muss Leute beschützen und Essen hort­en. FN P 8
    Wenn nicht beschäftigt, ständig am Essen. Süss­es und Saures, egal, Haupt­sache der Mund ist beschäftigt. FN P 10

     

    Sin­nesor­gane, Sinneseindrücke
    Stechen und Bren­nen im linken Auge. FN P 4
    Öfter Zuck­en an der Aussen­seite des recht­en Auges, ein regel­recht­es Flat­tern. FN P 2

    Gefühl am linken Ohr, als ob der Tele­fon­hör­er drauf­drück­en würde. Als ob das Ohr ver­grössert wäre. FN P 3

     

    Kopf­schmerzen
    Erkäl­tungs­ge­fühl mit Span­nungskopf­schmerzen und Völ­lege­fühl in den Neben­höhlen, Druck von innen nach aussen. FN P 8
    Stechende Kopf­schmerzen Schläfenge­gend, erst rechts dann links, Druck amel. so lange er aus­geübt wird. FN P 2
    Drück­ender Kopf­schmerz, als ob eine Hand von oben drückt. FN P 3
    Kopf­schmerz Nack­en zum Hin­terkopf, Druck, von innen nach aussen, als ob der Kopf gle­ich platzen würde. FN P 4
    FN P 7
    Links­seit­ige Kopf­schmerzen. FN P 9

     

    Haut
    Heftige Reak­tion auf Mück­en­stich am recht­en Auge. FN P 2
    Starkes Juck­en in der linken Hand, bess­er durch starkes Kratzen. FN P 3

    ZUR SUBSTANZ

    Der Schwal­ben­schwanz, Papilio machaon, erre­icht eine Flügelspan­nweite von 55 bis 75 mm und ist somit ein­er der grössten Schmetter­linge Europas. Er gehört zu den Rit­ter­fal­tern, von denen es weltweit 550 Arten gibt. Sein markan­testes Merk­mal ist der schwanzför­mige Fort­satz an den Hin­ter­flügeln. Machaon ist in der griechis­chen Mytholo­gie ein­er der heilkundi­gen Söhne des Asklepios.

    Der Papilio machaon ist weltweit in vie­len Unter­arten und For­men ver­bre­it­et, von Europa und Nordafri­ka über das gemäs­sigte Asien und Japan bis nach Nor­dameri­ka. Stets bevorzugt er offenes Gelände und Wiesen.

    Zur Eiablage sucht der Schwal­ben­schwanz gele­gentlich Gemüse- oder Kräutergärten mit Dold­en­blütlern wie Möhre, Peter­silie, Dill, Gewürzfenchel, Wiesenküm­mel, Pasti­nak, Sichel­blät­triges Hasenohr oder Lieb­stöck­el. Als Nek­tarpflanze fliegt der Schwal­ben­schwanz gerne Löwen­zahn, Gun­der­mann, Wiesen-Witwen­blume, Nat­ternkopf, Schmetter­lings­flieder, Rot-Klee oder Dis­te­larten an.

    Die Rau­pen wer­den ca. 45 Mil­lime­ter lang und sind unbe­haart. Anfangs sind sie schwarz mit orangeroten Punk­ten und einem weis­sen Sat­telfleck, der einen Vogelkot imi­tiert, zum Schutz vor Vögeln. Die aus­gewach­se­nen Rau­pen sind grün gefärbt und haben schwarze Quer­streifen mit gel­ben oder orangeroten Punk­ten. Diese schützen sich vor Fress­fein­den mit ein­er soge­nan­nten Nack­enga­bel die sie bei Gefahr ausstülpen. Sie wirkt nicht nur durch die grelle orange Fär­bung abschreck­end, son­dern ver­fügt auch über Drüsen, die einen unan­genehmen Geruch abson­dern und dem Feind den Appetit verdirbt.

    Die Rau­pen ver­pup­pen sich zu grü­nen oder braun­grauen Gürtelpup­pen. Die Pup­pen­ruhe beträgt im Früh­jahr und im Som­mer 12 bis 19 Tage. Je nach Wit­terung kann es bis zu drei Gen­er­a­tio­nen kom­men. Rau­pen, die sich ab Mitte August ver­pup­pen, leg­en eine Dia­pause ein und über­win­tern als Puppe. Nach neun Monat­en Pup­pen­ruhe (August-Mai) befre­it sich der Schmetter­ling aus seinem engen Gefäng­nis. Die Puppe begin­nt zu zap­peln, windet sich in ihrer Aufhän­gung hin und her und reisst schliesslich an der Ober­seite auf. Inner­halb von Sekun­den ver­lässt der Fal­ter die tote Hülle und klam­mert sich an einen Zweig. Dort ver­har­rt er, bis seine Flügel sich straf­fen, was eine halbe bis zwei Stun­den dauern kann. Während dieser Zeit ist er völ­lig wehr­los und eine leichte Beute für Vögel.

    Das Leben als Fal­ter währt nur 3 bis 4 Wochen, denn seine dringlich­ste Auf­gabe beste­ht darin, für Nach­wuchs zu sor­gen, der dann die Som­mer­gen­er­a­tion bildet. Die Schmetter­linge sind für ihre Gipfel­balz im Früh­jahr bekan­nt. An markan­ten Erhe­bun­gen wie Hügeln, Bergkup­pen oder Bur­gru­inen segeln sie immer wieder den Hang hinab auf der Suche nach Geschlechtspart­nern. In Teilen ihres Ver­bre­itungs­ge­bi­etes wan­dern die Fal­ter und erschliessen damit je nach kli­ma­tis­chen Ver­hält­nis­sen zumin­d­est zeitweise neue Lebensräume.

    wikipedia.org/wiki/Schwalbenschwanz_(Schmetterling)
    nabu.de/tiere-und-pflanzen/insekten-und-spinnen/schmetterlinge/tagfalter/24356.html
    lubera.com/de/gartenbuch/wie-lange-leben-schmetterlinge-p4886

    QUELLEN

    FN — Feltes Eve­lyn, Neuhöfer Otmar, Prü­fung August/September 2006 mit 11 Proban­den. (Ein­nahme und Kontakt)
    P1 Mann 45 J, Mit­tel bekan­nt, P2 Frau 43 J, Mit­tel bekan­nt, P3 Frau 47 J, Mit­tel bekan­nt, P4 Frau 57 J, Mit­tel­gruppe bekan­nt, P5 Frau 46 J, Mit­tel unbekan­nt, P6 Frau 37 J, Mit­tel unbekan­nt, P7 Frau 27 J, Mit­tel unbekan­nt, P8 Frau 26 J, Mit­tel unbekan­nt, P9 Frau 25 J, Mit­tel unbekan­nt, P10 Frau 46 J, Mit­tel unbekan­nt, P11 Frau 48J, Mit­tel unbekannt
    Bild - Esther Ostermünchner