TURDUS MERULA

Inhalt
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    MINDSYMPTOME

    1. Gedanken durcheinander, schweifen – versus fokussiert

    Abge­lenkt, mit den Gedanken davon­schweifend. VP 4
    Gedanken schweifen immer ab. Möchte mich konzen­tri­eren, aber es geht nicht. VP 11
    Wie wenn Gedanken kom­men, aber nicht haften bleiben, und sofort wegfliegen. VP 17
    Bedürf­nis den Blick ver­schwim­men zu lassen. VP 8
    So viele Gedanken, der Kopf ist voll, doch was soll ich auf­schreiben? Ich kann es nicht ord­nen. VP 12
    Irgend­wie füh­le ich mich durcheinan­der, Wörter sind unklar und wirr. VP 18
    Gedanken kreisen, weiss aber nicht welche. VP 11
    Kann nicht denken. VP 10
    Denken ver­langsamt, gelähmt. VP 21
    Beim C1 ver­reiben war ich wie high und bei C2 set­zte ein wenig Konzen­tra­tion ein. VP 11
    Meine Aufmerk­samkeit geht immer wieder weg von der Ver­rei­bung. Es wird rou­tinemäs­sig. VP 18
    Fokus ver­lieren. VP 4
    Konzen­tra­tion fällt mir schw­er. Ich kann mich nur kurz konzen­tri­eren. In diesen kurzen Episo­den bin ich aber voll fokussiert. VP 21
    Angenehme Empfind­ung, wenn ich den Blick nach oben fokussiere. VP 8
    Muss den Überblick behal­ten. VP 20

    2. Benebelt, Watte, Wolken, Trance

    Vernebeltes Bewusstein. Der Kopf ist wie in Wolken. VP 4
    Ich habe mas­sive Konzen­tra­tionsstörun­gen, es ist alles so benebelt. Da blicke ich nicht mehr durch. VP 12
    Neblige Gedanken, wie berauscht. Kein unan­genehmes Gefühl. Keine Lust, etwas Klares zu denken. VP 11
    Der Kopf ist dumpf und fühlt sich an, als ob er inner­lich mit Wat­te aus­ge­füllt wäre. Zieht sich bis in die Nasen­neben­höhlen. VP 18
    Komis­ches Gefühl im Kopf, fast schwumm­rig. VP 13
    Benom­men­heit mit schwachem Kör­p­er. VP 23
    Dus­selig, dumpfes Gefühl, wie ver­wirrt und in ein­er Art Trance. VP 19
    Mehrmals, Trancezu­s­tand wie nach Dro­gen. VP 23
    Mehrmals das Gefühl auf ein­er Wolke zu schweben. VP 23

    3. „Gefüllte“ Leere

    Gefüllte Leere. VP 4
    Sehr viele ver­schiedene Gedanken und doch nichts. VP 1
    Versinke in Gedanken ohne Gedanken. VP 18
    Zufrieden und gefüllt. VP 6

    4. Angenehme Leere

    Gedanken­los: Es kom­men ein­fach keine Gedanken mehr. Ich möchte etwas denken, aber es ist ein­fach leer. Trotz­dem keine unan­genehme Leere, fast eher wie eine Völle, so dass es für nichts mehr Platz hat. Diese Gedanken­losigkeit kommt immer wieder. VP 17
    Leer­er Kopf, angenehme Leere. VP 16
    Keine Gedanken, das Denken hat eine angenehme Leere. VP 8
    Habe eine totale Leere im Kopf, ist nicht so schlecht. VP 2
    Keine Gedanken, trotz Bemühung sich an let­zte Diskus­sion zu erin­nern – egal, gutes Gefühl. VP 16
    Stumpfe, aber nicht unan­genehme Leere. VP 15

    5. Emotional neutral

    Emo­tion­al kom­plett neu­tral. VP 3
    Pos­i­tive Gle­ichgültigkeit. VP 3
    Sehe ein Pferd, das eine Bahre mit einem Ver­let­zten zieht (Bilder berühren mich nicht). VP 5
    Gle­ichgültig. VP 5
    Bin müde, aber mache ein­fach weit­er mit Ver­reiben, ohne Frust und Lust, ohne zu denken. VP 2
    Kein Gefühl, leere Gedanken, monot­on. VP 24
    Was im Mörs­er passiert, inter­essiert mich über­haupt nicht, es geschieht gle­ich­mäs­sig und ohne Anstren­gung. VP 8
    Kein Gefühl, leere Gedanken, monot­on. VP 24
    Emo­tion­s­los. VP 24
    Mir egal, wenn keine Symp­tome kom­men, habe keinen Stress, auch egal was andere dann denken. VP 16
    Wenn ich schon nichts merke, mache ich wenig­stens ein gutes Mit­tel! VP 20
    Sehe ein Bild von leuch­t­en­den Augen, grell – wie von einem wüten­den Sti­er. Es macht mir nichts aus, es ist mir völ­lig egal. VP 21
    Ich möchte die Sub­stanz essen, dann spüre ich vielle­icht mehr. Ich ging so offen an die Ver­rei­bung her­an, doch warum spüre ich nichts? Wenn man nichts spürt, ist es sinn­los, alles ist sinn­los und leer. VP 12
    Alles find­et im Kopf statt, kein Gefühl des Kör­pers. VP 11
    Gedanken an einen Fre­und. Ich frage mich: mag der mich und wenn nicht ist es mir egal. VP 24

    6. Mit sich im Reinen, zufrieden

    Gelassen­heit, schon fast Gle­ichgültigkeit. Ruhe. VP 11
    Bin mit mir im Reinen. VP 6
    Blieb Tage nach der Ver­rei­bung entspan­nt, trotz heftigem Stre­it mit dem Mann. VP 6
    Ein Gefühl von tiefer Zufrieden­heit. VP 7
    Gefühl vom inneren Frieden. VP 10
    Tiefe Zufrieden­heit. VP 13
    Zufrieden, ohne irgendwelche Erwartun­gen. VP 16
    Friedliche Stim­mung. VP 16
    Gemüt: volle Zufrieden­heit. VP 24

    7. Resignation – versus Zuversicht

    Schaffe ich es alles rein zu machen? Macht mich trau­rig, mut­los, resig­niert. VP 6
    Am Anfang hat mich das Mit­tel (die Fed­ern) gen­ervt, ich wollte es zer­stück­eln, es ging nicht. Hab dann rel­a­tiv schnell aufgegeben, Res­ig­na­tion. VP 15
    Plöt­zliche Zuver­sicht, alles kommt gut. Ein all­ge­mein­er Zus­tand, auf nichts Bes­timmtes gerichtet. VP 15
    Plöt­zliche Hoff­nungslosigkeit. Bei­de Zustände nur sehr kurz. VP 15
    (…) Es kommt gut. Zuver­sicht, Ver­trauen. VP 9

    8. Beziehung zum Du

    Habe keinen Kon­takt zum Sitz­nach­barn, es ist mir völ­lig gle­ichgültig, was die anderen machen. VP 17
    Gedanken an einen Fre­und. Ich frage mich: mag der mich und wenn nicht ist es mir egal. VP 24
    Gedanken von Unver­ständ­nis, weil die Banknach­barin während der Ver­rei­bung immer wieder auf ihr Handy schaut. VP 7
    Ist ein Artgenosse erst ein­mal tot, küm­mern wir uns nicht länger um ihn. Ist ein­er schwach, wird er nicht gefördert und umsorgt. VP 20

    9. Gemeinschaft, Fürsorge

    Inter­essiere mich sehr dafür, was die anderen machen. VP 2
    Ich muss ein­fach mal schauen, was die anderen machen, ohne wirk­lich­es Inter­esse. VP 2
    Ich muss mich umschauen, wie geht es den anderen? Sie sehen müde aus. VP 12
    Kommt Jungs! (meine Grup­pen­mit­glieder) Aufraf­fen, alle zusam­men­hal­ten, die Gruppe muss zusam­men­bleiben! VP 5
    Links und rechts und vorne – das ist alles meine Gruppe, schön sie um mich zu haben, das gibt ein Zusam­menge­hörigkeits­ge­fühl. VP 9
    Akko­r­dar­beit – alle sind zufrieden bei sich, alles wird gut, wir sind EINS. VP 9
    Wir sind auf ein­er gemein­samen Reise – die let­zten Über­leben­den? Wie Moses mit den Israeliten durch die Wüste. Es gibt keinen Platz mehr auf der Erde. Auf in den Wel­traum, mit Zuver­sicht ins Unbekan­nte! Es ist die einzige Möglichkeit zum Über­leben, dabei ist keine Panik, weil das alle wis­sen. Alle sind gegen­seit­ig aufeinan­der angewiesen. Ruhe. VP 9
    Alle drehen im Gle­ichk­lang. VP 9
    Ich denke an das Wohl der ganzen Gruppe. (…) VP 9
    Ich achte darauf, wo evtl. kleine Prob­leme auftreten, wo es einen Ein­griff (Hil­fe, Unter­stützung) benötigt. Das hil­ft dem Ganzen mehr. VP 9
    Was kön­nte man machen, damit es X gut­ge­ht (sie hus­tet dauernd), wie kann man ihr helfen, damit sie nicht aus der Gruppe raus muss? Sie darf aufhören, ohne dass wir sie bew­erten. Warum untern­immt Y (Lei­t­erin) nichts? VP 9
    Schön, dass es X bess­er geht, ohne dass ein Ein­griff nötig war. Das Sys­tem repari­ert sich selb­st, den­noch sind alles Indi­viduen mit Eigen­schaften, unter­schiedliche Men­schen. VP 9
    Zwis­chen­men­schlich­er Frieden, Stre­i­t­ende ver­tra­gen sich. VP 10
    Grosse Tol­er­anz diese Woche in der Gruppe. VP 16
    Ich mache mir Gedanken darüber, wie andere mich in ein­er Gruppe wahrnehmen und ob das meinem eige­nen Selb­st­bild entspricht. VP 18
    Meine Gedanken gehen zurück zu den Anderen, wie sie vielle­icht falsch wahrgenom­men wer­den. VP 18
    Ich denke an Stämme und Stammes­rituale, ich mag das. VP 20
    Nach­denken über Sol­i­dar­ität. Gemein­sam etwas tra­gen, gemein­sam etwas wagen. Aber was ist, wenn alle gemein­sam scheit­ern? Ist es nicht bess­er, wenn jed­er für sich, in seinem ganz eige­nen, kleinen Leben bleibt? Jed­er in seinem Gärtchen? Es geht um Enge, Engherzigkeit oder um Grösse, Weite, Wahn. VP 25

    10. Richtig und falsch

    Nur das eine ist richtig. VP 4
    Möchte aufrecht sitzen, mit ger­a­dem Rück­en, möchte es ganz kor­rekt machen. VP 9
    Musste mich immer schön aufrecht hin­set­zen und die Füsse mussten den Boden berühren kön­nen, nicht die Beine übere­inan­der kreuzen, das fühlte sich nicht richtig an. VP 13
    Ich kann den Mörs­er nur auf Brusthöhe hal­ten, unten beim Bauch fühlt es sich nicht stim­mig an. VP 13
    Es ist wichtig, dass wir immer alles genau gle­ich machen, so wie wir es gel­ernt haben, ohne ein Bedürf­nis, etwas daran zu hin­ter­fra­gen! VP 20
    Ich muss die gröb­sten Sub­stanzteile jet­zt ein­fach rausklauben. Son­st geht es nicht weit­er. Dabei aber ein starkes Bewusst­sein, dass das nicht richtig ist. VP 25

    11. Fremdes und Eigenes / rein und schmutzig

    Will die schwarzen Teile über­fahren, kaputt machen. Es ist etwas Fremdes. Will keine fremde Sub­stanz in meinem Mörs­er. VP 5
    Will die Sub­stanz weiss haben, will keine Verun­reini­gung sehen, es muss rein sein. VP 6
    Schaffe ich es alles rein zu machen? (…) VP 6
    Wollte nach C1 keine Verun­reini­gun­gen durch andere, wollte die eigene Sub­stanz im Mörs­er behal­ten. VP 6
    Bin völ­lig bei mir und der Sub­stanz. Ich höre die anderen, aber habe nur Augen für mich und für meine Sub­stanz. VP 13
    Wenn der Staub zu fein wird, wenn die Bedro­hungspar­tikel kom­men, bin ich weg wie der Wind. VP 20
    Schmutz auf meinem Kör­p­er, sofort weg damit! VP 20
    Es gibt nichts Reines. VP 20
    Die Unrein­heit der jet­zi­gen Mis­chung ver­leit­et mich dazu zu trödeln und unge­nau zu arbeit­en. VP 20
    Mache mir Gedanken über die Ver­mis­chung, also wenn Ver­riebenes von den ganzen Teil­nehmern zusam­menkommt, sind auch alle Energien von den Teil­nehmern darin enthal­ten. Will ich das? Muss ja wohl… VP 20
    Gefühl, dass das Pul­ver rein sein muss – im Moment ist es ein­fach schmutzig. Über­all diese Beine, diese schwarzen Verun­reini­gun­gen. Ich will keine Reste drin haben! VP 21
    Ich bin zu wenig tüchtig, es ist immer noch nicht rein. Ich muss mehr dafür tun. VP 21
    Tüchtig und rein – diese Wörter tauchen immer wieder auf. VP 21
    Reste in der Sub­stanz sind kleine Schand­flecke. VP 21
    Angst, das Gefäss kön­nte mir aus den Hän­den fall­en und danach wäre alles ver­schmutzt. VP 21
    Hart­näck­ige Reste, alles muss sauber sein!  VP 21

    Die Rein­lichkeit, mit der die Teil­nehmenden arbeit­eten, war auf­fäl­lig. Nor­maler­weise herrscht nach ein­er Trit­u­ra­tion ziem­lich­es Milchzuck­er-Chaos auf Tis­chen und Klei­dern, nach Tur­dus meru­la mussten wir noch nicht mal die Tis­che abputzen. Anm. der Prüfungsleitung

    12. Misstrauen / Spionage

    Mis­strauen gegenüber der ganzen Proze­dur. Sinn und Unsinn der Ver­rei­bung? VP 3
    Mis­strauisch, werde beobachtet. Wer ist ein Spi­on in der Runde? Auch im Mörs­er ist ein Fremder drin. Vor­sicht Ver­räter! VP 5
    Mis­strauisch, jemand kön­nte hin­ter mir sein. VP 6
    Ich ver­stecke meine Noti­zen, will nicht, dass jemand sie liest, auch Co-Pilot Y. nicht. Als ob es ein geheimes Log­buch ist, für fremde Wesen? Als ob andere gar nicht genau wis­sen sollen, wohin wir reisen, was der Zweck ist. VP 9
    Will nicht, dass jemand das liest! VP 20
    Brauche 10 Minuten, bis ich mich entschliessen kann, etwas zu notieren, weil ich nicht will, dass es jemand liest. VP 25
    Bekomme Kopf- und Schluck­weh, schreibe es aber extra nicht auf wegen Coro­na. VP 20

    13. Leben und Tod

    Sehe Gräber, einen Fried­hof. VP 5
    Geht es ins ewige Leben – ohne Tod? Vielle­icht wer­den wir nir­gends ankom­men und ein­fach so zusam­men weit­er­fliegen? VP 9
    Gedanken an den Tod (aber auch ger­ade per­sön­lich­es The­ma, Tod in der Fam­i­lie), aber keine Trau­rigkeit, die Seele weilt im Him­mel. VP 10
    Sehr ernst. Es gibt nur Leben oder Tod. VP 20
    Sinne müssen frei sein, Ohren­stöpsel und Mund­schutz müssen sofort weg! (ener­gisch). Muss Sinne gebrauchen kön­nen, son­st Zorn, dann Tod! VP 20
    Das Zeug hat eine richtig kranke Farbe angenom­men: grün­grau, kalkig, wie eine Toten­maske. VP 25
    Kadav­er. Ekel. VP 20

    14. Krieg / Schlachten

    Es tauchen Schlacht­felder auf. Alle greifen mich an, Granat­split­ter, Schützen­graben. VP 5
    Sehe ein Pferd, das eine Bahre mit einem Ver­let­zten zieht (Bilder berühren mich nicht). VP 5
    Angriff von allen Seit­en. VP 5
    Zweit­er Weltkrieg. Tote zusam­men­le­sen auf dem Schlacht­feld. VP 5
    Sehe Bilder vom Krieg in Eng­land, Irland Waf­fen, Hand­granat­en. VP 5
    Traum, Gefahr im Rück­en, Ver­fol­ger kom­men immer näher. VP 6
    Traum von selb­stzer­störerischen Rit­ualen junger Män­ner. VP 25
    Im Rück­en ist das, was wir zurück­liessen. Eine zer­störte Welt (vom Krieg, Atom, Viren, Bak­te­rien), völ­lig ver­wüstet (…) VP 9
    Geräuschempfind­lich; nehme Geräusche wie Zähne mal­men, Knochen brechen wahr. VP 6

    15. Weltraum

    Wir fliegen in einem grossen Raum­schiff durchs All – als ganze Gruppe, Ein­heit. Jed­er macht genau seine Auf­gabe, als Teil des Ganzen. Keine Hier­ar­chie – flach. Y und ich sind primes inter pares – leise Kapitäne, die sich ganz auf die Gruppe ver­lassen kön­nen und nicht ein­greifen müssen. Alle wis­sen ganz genau, was es zu tun gibt, alle Teile fügen sich exakt ineinan­der. VP 9
    Mein Blick geht immer hin und her über die arbei­t­ende Gruppe, alles scheint ok! Die Fen­ster­front ist wie die Frontscheibe des grossen Raum­schiffs. VP 9
    Wohin fliegen wir, wohin geht die Reise? An einen neuen schö­nen Ort, alle sind voller Ver­trauen – es kommt gut. Ich muss dazu gar nicht mehr reiben, nur noch im Flow mit­ge­hen – das Raum­schiff fliegt alleine auf sicherem Kurs. Ich muss/darf nur noch wahrnehmen – geniesse diese Stim­mung, gemein­sam auf dem Weg zu unbekan­nten Ufern/Welten. Es kommt gut. Zuver­sicht, Ver­trauen. VP 9
    Im Rück­en ist das, was wir zurück­liessen. Eine zer­störte Welt (vom Krieg, Atom, Viren, Bak­te­rien), völ­lig ver­wüstet. Alle wis­sen, es bleibt nur noch dieser Weg, weg von der Erde, irgend­wohin, wo Leben möglich ist. VP 9
    Draussen ist es ganz schwarz, sehe Sterne. Wir fliegen da durch, zeit­los, es bleibt nichts anderes. Keine Panik, Auf­begehren. Es bleibt nur noch dies. Der Flug ins End­lose, nicht wis­send, ob irgend­wo irgend­was ist. Vere­int, alle voneinan­der abhängig. Wort­los, diskus­sion­s­los. So wird das ewig weit­erge­hen, aber keine Langeweile dabei! VP 9
    Im Mörs­er das Bild ein­er Flugscheibe, die rotiert, muss es verteilen, zen­trifu­gal gegen aussen. VP 5

    16. Landschaften

    Milchzuck­er in der Schale sieht aus wie eine Düne, eine Wüsten­land­schaft. VP 2
    Brauche den Tor­na­do, er wirbelt mich hoch und verteilt mich in der Steppe, Tun­dra, Mon­golei, USA. VP 5
    Berg­land­schaft 360° mit Wolken. VP 13
    Gedanken an eine Wüste, Geruch von altem Holz. VP 19
    Zuerst die ganze Land­schaft anschauen, erst dann kann die Arbeit begin­nen. VP 20
    Tan­nen­baum. VP 13
    Der Sand im Fluss­bett hat Tan­nen­nadeln darin, welche sich ver­mis­cht haben, es stört mich, darauf zu laufen, da es mich in die Fuss­sohle sticht. VP 20
    Ich sehe den leicht­en Wellen­gang und das Spiel des Licht­es im Wass­er vor meinen Augen, zugle­ich nehme ich den Seegeruch wahr, welch­er durch das Fen­ster strömt. VP 20

    17. Abendsonne

    Geniesse das Licht der Abend­sonne. VP 8
    Bild vom Son­nenun­ter­gang zwis­chen Bergen. VP 10
    Ich spüre durchs Fen­ster die Abend­sonne auf meinen Augen­lid­ern. VP 20

    18. Feuer

    Tage­lang ein unan­genehmes Gefühl, wenn es um Feuer ging. Als die anderen abmacht­en, abends am See ein Feuer zu machen, spürte ich, dass das für mich nicht passte. Zuerst dachte ich, es sei ein­fach, weil ich nach der Ver­rei­bung so kaputt war, aber weil ich am Woch­enende immer noch diese Abnei­gung hat­te, kön­nte es doch vom Mit­tel gekom­men sein. VP 19

    19. Linke Seite

    Nehme das Geräusch rechts von mir kaum wahr, wie durch Wat­te. Geräusche links von mir sind jedoch sehr genau zu hören. Das Kratzen und Rühren der Nach­barin links ver­folge ich minuten­lang. Es ist wohltuend und beruhi­gend es zu hören. VP 16
    Mich inter­essiert nur was links von mir passiert und tönt, dies nehme ich sehr genau wahr. VP 16
    Hek­tik der Nach­barin links ist unan­genehm. VP 19
    Nehme Energie von links wahr, rechts fast gar keine vorhan­den, nicht spür­bar. VP 16

    Neb­st diesen eher „ener­getis­chen“ Wahrnehmungen der linken Seite kamen auch ganz vor­wiegend links­seit­ige Kör­per­symp­tome vor. (siehe dort)

    SYMPTOME, DIE AUF EIN TIERISCHES MITTEL HINWEISEN
    20.

    Erken­nt­nis, dass ich in ein­er Art Wet­tbe­werb mit meinem Mann bin. VP 6

    21. Tiere

    Ich rieche Tiere, Zoo-Geruch. VP 7
    Es ist sich­er ein tierisches Mit­tel, ich füh­le mich so stark, dass ich gegen jeman­den kämpfen kön­nte. VP 12
    Bild von Eit­er und flachge­drück­ten Tieren. VP 21
    Sehe ein Pferd, das eine Bahre mit einem Ver­let­zten zieht (Bilder berühren mich nicht). VP 5
    Traum vom Reit­en, durch viele Leute hin­durch, welche dies nicht im Ger­ing­sten stört. VP 6
    Ich sehe Pferde auf der Wiese, das ist Frei­heit. Frei­sein ist wichtiger als je zuvor. VP 12
    Muss immer an Spin­nen denken, ohne Ekel. VP 11
    Was sind das für schwarze Teilchen? Ich denke das sind Haare ein­er Spinne. VP 12
    Sehe ein Giraf­fen­gesicht in der Sub­stanz. VP 13
    Ein­druck, wie wenn ein Hase davon­ren­nen würde, ver­gle­ich­bar mit einem Dau­menk­i­no, das man schnell durch­blät­tert und auf jedem Blatt ist der Hase etwas weit­er vorne. So war das am Mörser­rand, er bewegte sich fort, fluchtar­tig. VP 13
    Bild im Kopf von Insek­ten auf Grashal­men. VP 21
    Ich forsche was das für eine Sub­stanz sein kön­nte: Zer­stück­elte Mücke oder Ameise? VP 9
    Bild von etwas Zer­drück­tem – grüne Flüs­sigkeit quillt her­aus. VP 21

    22. Haare, Federn

    Es piekst mich wie von ganz feinen Härchen. VP 5
    Wie ein Tor­na­do, eine Spi­rale, welche oben am Mörser­rand ihre Nädelchen, Härchen und Split­ter verteilt. VP 5
    Manch­mal scheint sich im Mörs­er ein Fell zu sträuben: Alle feinen Par­tikel richt­en sich auf wie Borsten oder feine Tier­haare. VP 25
    Kleine Nädelchen fliegen aus dem Mörs­er hoch, gehen in alles rein. VP 5
    Sieht aus wie zer­schnit­tene Vogelfed­ern. VP 13
    Am Anfang hat mich das Mit­tel (die Fed­ern) gen­ervt, ich wollte es zer­stück­eln, es ging nicht. Hab dann rel­a­tiv schnell aufgegeben, Res­ig­na­tion. VP 15

    23. Energie

    Im Raum ist eine wahnsin­nig inten­sive Energie. VP 12
    Die Energie im Raum ver­schwindet, die Luft ist raus. VP 12
    Nehme Energie von links wahr, rechts fast gar keine vorhan­den, nicht spür­bar. VP 16

    24. Sexualität und Fortpflanzung

    Genü­gend Essen und Fortpflanzung sind das Wichtig­ste, der Rest ist Neben­sache. VP 20
    Sex­ueller Aspekt. Habe irgend­wie Lust, sie ist auch im Kör­p­er spür­bar. VP 13
    Muss an ein Buch denken: Habakuk und Hibbe­lig; Der Autor hat die Sexszenen sehr speziell beschrieben. VP 13
    Die Ver­mis­chung des alten und neuen Pul­vers (Niesen) erin­nert mich an die Ver­mis­chung bei der Fortpflanzung, es muss immer frisches Blut dazu kom­men. VP 20
    Beim Besprechen der Ver­rei­bungs-Resul­tate bericht­en mehrere Teil­nehmerin­nen von gesteigertem sex­uellem Ver­lan­gen. Sie hat­ten Assozi­a­tio­nen an „Vögel – vögeln“, obwohl sie zu dem Zeit­punkt noch nicht wussten, dass wir ein Vogelmit­tel prüfen.

    25. Geräusche sind angenehm

    Das Kratzen und Sch­aben mit dem Spa­tel am Mörser­rand mag ich gerne, das kratzige, abschmirgel­nde Geräusch beruhigt mich. VP 20
    Das Geräusch der Gruppe bei der Ver­rei­bung ist wohltuend, beruhi­gend. VP 24
    Geräusche im Raum sehr angenehm, hyp­no­tisch. VP 24
    Es ist alles über­raschend leise! Auch ohne Gehörschutz tönt das Ver­reiben nur wie das Sum­men eines Bienen­stocks. VP 25
    Sum­mende Geräusche. VP 19
    Kein Bedürf­nis, sel­ber Geräusche zu erzeu­gen. VP 16

    26. Geräuschempfindlichkeit

    Jet­zt brauche ich Ohrstöpsel, die Geräusche wer­den immer lauter das ist ja kaum auszuhal­ten. VP 12
    Geräuschempfind­lich, inten­siv­er. VP 11
    Schreck­haft, Ohren geräuschempfind­lich. VP 3
    Geräuschempfind­lich; nehme Geräusche wie Zähne mal­men, Knochen brechen wahr. VP 6
    Geräuschempfind­lich, aber nicht im Ver­rei­bung­sprozess, son­dern durch das Abklopfen des Pis­tills. Mehrmals ein Zusam­men­schreck­en, Auf­schreck­en. VP 10
    Das Abklopfen der Pis­tille ist sehr laut. VP 13
    Das Geräusch des Staub­saugers stört. VP 24
    Staub­saugerg­eräusch von draussen, ich horche sofort auf und will wis­sen was das ist, bedrohlich wirkt es nicht, nur störend. VP 20
    Der Flugzeuglärm von draussen stört mich. VP 20
    Der Weck­er nervt mich total und schreckt mich auf. VP 20
    Total gen­ervt über das Hus­ten der einen Teil­nehmerin. VP 25
    Absch­aben nervt. VP 2

    Die Ver­rei­bung von Tur­dus meru­la war mit 25 Teil­nehmerin­nen und Teil­nehmern die grösste, die wir bish­er ver­anstal­tet haben. Da wir erwarteten, dass es beim Mörsern und Sch­aben nach Hah­ne­manns Anleitung sehr laut wer­den kön­nte, besorgten wir vor­ab Gehörschutzpfropfen für jede Per­son. Die Über­raschung war gross, dass es ins­ge­samt sehr leise zug­ing. Nur etwa die Hälfte der Teil­nehmenden benutzte den Gehörschutz. Anm. d. Prüfungsleitung

    SYMPTOME, DIE AUF EINEN VOGEL HINWEISEN
    27. Freiheit / Autonomie

    Ich sehe Pferde auf der Wiese, das ist Frei­heit. Frei­sein ist wichtiger als je zuvor. VP 12
    Wäre gerne draussen und frei. Schaue zwis­chen­durch durch das offene Fen­ster und will raus. VP 13
    Der Weck­er ist mir egal. Ich will sel­ber bes­tim­men wo es lang geht! VP 20
    Würde gerne wegge­hen, den Raum ver­lassen. VP 20

    28. Vögel

    Da sitzt ein Vogel auf dem Baum; kann man Vögel essen? VP 2
    Die Idee eines Vogels ver­fes­tigt sich. VP 10
    Lande in Gedanken wieder bei den Vögeln. Wollte die Gedanken in eine andere Rich­tung lenken, aber es kam immer wieder. VP 13
    Höre von draussen die Vögel sin­gen. VP 13
    Sehe ein Vogel­gesicht mit Schn­abel und Augen in der Sub­stanz. VP 13
    Höre Vögel von draussen durch das offene Fen­ster, sin­gen plöt­zlich hinein. VP 20
    Mehrmals das Gefühl auf ein­er Wolke zu schweben. VP 23
    Gefühl von extremer Leichtigkeit. VP 16
    Kör­p­er irgend­wie schw­ere­los. VP 11
    Ich nehme alles wie von oben herab wahr, es ist alles weit weg. VP 17
    Kind­heit­serin­nerung: sitzend im Baum (der Baum war nicht sehr hoch), Überblick über alles haben. VP 10
    Ein­tauchen und hochfliegen. VP 5
    Will davon­fliegen, muss mich ganz fes­thal­ten, will raus. VP 5
    Traum, durch viele Leute hin­durchzure­it­en, als ob man ihnen um die Köpfe fliegen würde. VP 6
    Leis­es­te Dyshar­monie irri­tiert mich und stört die glück­liche Stim­mung. Ver­suche verzweifelt wieder dort hinzukom­men. Will mich wieder auf dem Ket­tenkarus­sell fliegen! VP 25
    Ich sitze ganz aufrecht – Kopf schaut nach links und rechts. VP 9
    Denke an eine Pfauen­fed­er. VP 13
    Habe mehrmals ein Nest gese­hen in der Sub­stanz. VP 13
    Sehe ein Nest in der Baumkro­ne. VP 13
    Sehe Kral­len­füsse in der Sub­stanz. VP 13
    Grillen- oder Vogel­gezirpe, Gezwitsch­er – lang anhal­tend, bringe es nicht aus den Ohren, wie von weit weg, wie durch eine Wolke hin­durch. VP 17
    Alles wird eingeat­met, es gibt keine Nase, nur Schn­abel, Luft dringt kalt, ohne Erwär­mung in den Hals, kleine Nasen­löch­er. VP 20
    Beim Sch­aben links und rechts höre ich so viele Geräusche wie fiepen, rascheln, gur­ren, gack­ern, dass ich laut her­aus­lachen kön­nte! VP 25
    Ist ein Artgenosse erst ein­mal tot, küm­mern wir uns nicht länger um ihn. VP 20
    Traum: Ich bin irgend­wo und werde ver­fol­gt, in einem Haus wo es dunkel ist. Dauernd diese Gefahr im Rück­en. Es ist ein altes hohes Haus und ich komme in den Dach­stock. Da sehe ich ein Fen­ster und kann es öff­nen. Ich schaue runter, es ist viel zu hoch. Doch die Ver­fol­ger kom­men immer näher und ich klet­tere raus. Das Dach ist abfal­l­end und ich lass mich da run­ter­rutschen. Komis­cher­weise komme ich unten unver­let­zt an und füh­le mich dann zufrieden, wie gestern in der Ver­rei­bung, als nur noch das Weisse zu sehen war, entspan­nt und ohne Sor­gen – ich bin ein­fach. VP 6

    29. Eier

    Eier sind ganz schön zer­brech­lich, man sollte sich immer gut über­legen wie man sie anfasst und wo man sie hin­legt! VP 20
    Ich möchte Kalk, ich kön­nte einen ganzen Löf­fel Steinkalk essen. VP 20
    Immer wenn der neue Milchzuck­er dazu kommt, kommt das Eier-The­ma zurück. VP 20
    Gefühl wie in einem Raum, der mit etwas Weichem gefüllt ist; Geräusche drin­gen nur unklar durch. Alles ist wie gedämpft. VP 19
    Geräusche klin­gen wie aus weit­er Ferne. VP 19
    Zwei Tage nach der Trit­u­ra­tion hat­te ich das Gefühl, die anderen aus dem Team hören mich nicht, resp. ver­ste­hen mich nicht richtig. Dass sie mich nicht richtig hören, machte mich nicht wütend, son­dern liess mich gle­ichgültig: „Ja dann halt, ist doch egal, dann check­en sie es halt nicht.“ War wie einge­hüllt in etwas oder getren­nt von den anderen, so dass sie mich gar nicht richtig wahrnehmen und hören kon­nten. Habe mit Kampfer anti­dotiert. VP 19
    Sehe eine Eizelle in der Sub­stanz. VP 13

    30. Schwarz

    Gedanke an einen schwarzen Vogel. VP 7
    Mein Blick fällt auf die vie­len schwarzen Dinge im Raum: Mund­schutz, Deck­el eines Stifts, Hosen, Schuhe, Map­pen etc. VP 8

    31. Musik, Singen

    Ich würde gerne musizieren, gerne sin­gen. VP 18
    Melo­di­en im Kopf – unerkennbar. VP 21
    Singsang kommt wie von draussen an mich her­an. VP 19
    The­men von Reli­giosität. Es hat mir einem Vers zu tun, es ist ähn­lich wie Sin­gen. VP 13
    Musste lange nach­denken über die Musik in meinem Kopf. Der Titel „Sym­phonie“ von Sil­ber­mond. Anhal­tender Ohrwurm. VP 8
    Ein neues Lied erklingt: „Abend­stille über­all, nur am Bach die Nachti­gall, singt ihre Weise kla­gend und leise durch das Tal.“ VP 8
    Zwis­chen­durch energiege­ladene Momente, dabei singe ich und trällere vor mich hin (kein bes­timmtes Lied). VP 10
    Ohrwurm: „Lucy in the sky with dia­monds“. VP 11
    Song­text im Ohr: Patent Ochsner, „Wysses Papi­er“. VP 21 [Auf dem Cov­er dieser CD ist eine Amsel abge­bildet! Anm. d. PL]
    Ohrwurm „Ver­dammt ich lieb dich“ von Ste­fan Reim. VP 21
    Beschäftige mich mit den Inter­vallen des Timersig­nals im Handy… Quint, Quart, Quint… VP 25
    Wenn die schwarzen Kinder bar­fuss mit ihrem bun­ten Fusss­chmuck im Sand spie­len, ist keine Bedro­hung da, ich kenne das Geräusch der sin­gen­den Kinder, der Lärm beruhigt mich. VP 20
    Tanzen, leichte Füsse, beschwingt. Höre Rock and Roll Musik. VP 5

    32. Ungerichtete Bewegung

    Bin sehr hastig, eilig und „unrund“ am Ver­reiben. Hier – und dort – und da! Auch die Gedanken jagen sich auf gle­iche Weise von hier nach dort. VP 25
    Muss ständig die Rich­tung wech­seln, drehe ein­mal im Uhrzeigersinn, ein­mal im Gegenuhrzeigersinn. VP 2
    Abwech­seln zwis­chen schnell und langsam, nach rechts und nach links ver­reiben. VP 13
    Chao­tis­ches Sch­aben. VP 10
    Alle Zustände haben nur sehr kurz ange­hal­ten, 1–5 Min. VP 15

    VERHÄLTNIS ZUR SUBSTANZ
    33. Bilder beim Verreiben

    Sieht aus wie Schiefer­stein, der abblät­tert. VP 2
    Es gibt schöne kleine Krater in der Mitte des Mörsers. VP 2
    Im Mörs­er das Bild ein­er Flugscheibe, die rotiert, muss es verteilen, zen­trifu­gal gegen aussen. VP 5
    Der Mond ist sicht­bar in der Sub­stanz. VP 13
    Sehe Herzen in der Sub­stanz. VP 13
    Flügel­teile wie von Bogen­fen­stern sind erkennbar, hat es noch Beine in der Sub­stanz? VP 19
    Strasse/Autobahn – alles geht schnell an mir vor­bei, ich bin mit­ten­drin. VP 21
    Das Zeug hat eine richtig kranke Farbe angenom­men: grün­grau, kalkig, wie eine Toten­maske. VP 25
    Wie hyp­no­tisiert vom Reiben, eine sämige Masse oder ist es doch noch Pul­ver? VP 19

    34. Geschmack und Geruch beim Verreiben (vorwiegend Milchprodukte)

    Stinkt wie Käse. VP 2
    Sieht aus wie Quark. VP 2
    Wenn ich die Sub­stanz anschaue kommt mir Fetakäse in den Sinn. VP 13
    Sub­stanz erin­nert an Joghurt und an Schla­grahm – weich, luftig, samtig. VP 16
    Lust auf gesüssten Schla­grahm (ungewöhn­lich, da ich diesen eigentlich nicht mag, zu fet­tig). VP 16
    Im Raum sehr stark Vanille­duft wahrgenom­men. VP 3
    Der Milchzuck­er im Mörs­er erin­nert mich an Vanil­letörtchen, mmh fein. VP 24
    Geschmack nach Zitrone. VP 10

    35. Ekel

    Ekel beim Ver­reiben und beim Betra­cht­en des Mit­tels. VP 1
    Was bist du für ein grus­liges Ding? Wäh, so eklig, möchte nicht damit in Berührung kom­men. VP 2
    Kadav­er. Ekel. VP 20
    Erster Blick in Mörs­er: »Äs Füdli» gle­ich darauf stark­er Ekel. VP 21

    36. Substanz ist widerständig, hartnäckig, erweckt Ärger

    Das Zeugs ist so wider­stands­fähig, es lässt sich nicht zer­reiben, behält seine Form, hart­näck­iges blödes Ding, möchte es ver­reiben, geht nicht. VP 2
    Es sind immer noch feste Sub­stanzen drin! VP 2
    ZÄH, diese schwarzen „Dinger“ bringt man nicht klein! VP 3
    Will die schwarzen Teile über­fahren, kaputt machen. Es ist etwas Fremdes. Will keine fremde Sub­stanz in meinem Mörs­er. VP 5
    Du Sauhund, dich krieg ich klein (schwarzes Teil im Mörs­er). VP 5
    Habe das Gefühl, ich muss alle schwarzen Par­tikel im Mörs­er lösen, die sind so klumpig. VP 6
    Das Schwarze geht nicht weg, total müh­sam, es ist so wider­spen­stig. VP 6
    Die Sub­stanz ist hart­näck­ig zum Ver­reiben. Es braucht so viel Druck, um die Sub­stanz zu zerklein­ern. VP 18
    Ich ver­suche ver­bis­sen, die restlichen sicht­baren Bestandteile der Aus­gangssub­stanz zu zer­reiben, es gelingt kaum, obwohl ich mir eine Tech­nik, Strate­gie nach der anderen über­lege. VP 20
    Die übrigge­bliebe­nen Fasern im Ver­rei­bungspul­ver sind extrem wider­stands­fähig. VP 20
    Bin auf der Jagd nach den gröb­sten Sub­stanzteilen, die sich im Mörs­er noch zeigen. VP 25
    Ich muss die gröb­sten Sub­stanzteile jet­zt ein­fach rausklauben. Son­st geht es nicht weit­er. Dabei aber ein starkes Bewusst­sein, dass das nicht richtig ist. VP 25
    Es ist nicht zu fassen, woher immer noch schwarze Sub­stanz-Par­tikel auf­tauchen! Als hät­ten sie sich irgend­wo unter dem Milchzuck­er ver­bor­gen. VP 25
    Das Schwarze ist immer noch da, muss es ver­steck­en. Bin völ­lig erstaunt, wo das immer wieder herkommt. VP 6
    Bin inner­lich immer am Schimpfen mit der Sub­stanz: „Ver­dammtes Zeug“ und so. Dabei das klare Bedürf­nis, dieses „ver­dammte Zeug“ bis zur C 4 weit­er zu ver­reiben. VP 25
    Insek­ten­beine wollen aus der Sub­stanz weg, ich muss sie zer­drück­en. VP 21

    37. Besser, wenn alles Schwarze weg ist

    Nach­dem nichts mehr zu sehen ist im Mörs­er keine Gedanken mehr, nur Gäh­nen. VP 5
    Wenn es nur noch weiss ist, wird’s ganz friedlich. Gedanken kom­men und gehen. VP 6
    Es ist immer noch sehr schön, aber die Sub­stanz ist weniger aktiv bei mir, auch weil es weniger Schwarz drin hat. VP 13
    In den let­zten 20 Min. der Ver­rei­bung ist die Mis­chung endlich so, dass man damit spie­len kann. Weich, fluffy, gle­ich­mäs­sig, keine schwarzen Krümel mehr. Endlich run­des, regelmäs­siges Drehen, endlich glück­lich! Der Kampf ist vor­bei, im Flow. VP 25
    Kein schwarz­er Fleck mehr in der Sub­stanz, nun kommt die grosse Erschöp­fung. VP 21

    38. Weich

    Sieht so weich aus, wie Wat­te, fühlt sich weich an mit dem Mörs­er. VP 2
    Weiche Fin­ger­spitzen. VP 1
    Füh­le Weich­heit mit dem neuen Pul­ver. VP 13
    Fluffig. VP 13
    Fed­er­we­ich. VP 13
    Gefühl wie in einem Raum mit etwas Weichem gefüllt, Geräusche drin­gen nur unklar durch. VP 19

    39. Fürsorglich mit der Substanz

    Bin für­sor­glich mit der Sub­stanz. VP 13
    Halte den Mörs­er gerne nah am Herzen, auf dem Ster­num, zum Ver­reiben. Wenn es so nahe ist, spüre ich jeden Schwung, und er gegenüber auf meinen Brustko­rb. So muss es sich wahrschein­lich anfühlen, wenn eine Mut­ter das erste Mal das Kind spürt oder das Herz hört. VP 13

    BESCHREIBUNG DER TRITURATIONS-ARBEIT
    40. Arbeiten / nicht arbeiten

    Herum­schauen wie die anderen so arbeit­en, leicht amüsiert. VP 9
    Alle sind sehr ver­tieft in ihre Arbeit, gewis­senhaft. VP 9
    Gedanken an das Arbeit­en im Garten. VP 10
    The­men von Fähigkeit­en. VP 13
    Ich muss arbeit­en, tüchtig sein und nicht nach links und rechts schauen. Nur so kann ich die Sub­stanz reini­gen. VP 21
    Träume mit The­ma „du schaffst es nicht“, Verge­blichkeit. VP 21
    Zurück­lehnen, sich hingeben. Es braucht meine Arbeit, meinen Beitrag vor­erst nicht mehr. VP 9
    Ich denke an das Wohl der ganzen Gruppe. Ich kann mehr beitra­gen, wenn ich nicht ver­reibe, es ist mein Beitrag ans Ganze, durch meine Präsenz alles zusam­men­zuhal­ten. VP 9
    Ich kann auch mal nichts tun, aber nicht zu lange, dann muss ich wieder herum­schauen. VP 20
    Ich muss nichts mehr sel­ber tun (rühren) – es ist genug Antrieb, ein­er nach dem anderen wird aufhören kön­nen. Im Flow. VP 9

    41. Demotivation

    Demo­tiviert VP 4
    Scheisst mich an zu ver­reiben. VP 2
    Geduld lässt nach. Wann sind wir fer­tig? VP 10
    Ich möchte aufhören mit Ver­reiben, ein­fach alles hin­le­gen und nichts tun. VP 17
    Keine Diszi­plin mehr – es ist mir ein­fach egal, wenn ich nichts mehr mache (obwohl Lehrer neben mir sitzt) VP 17
    „Läck mär“ Stim­mung, Impuls, das Pis­till hinzule­gen und aufzuhören. VP 19
    Weit­er­ma­chen kostet Über­win­dung. VP 19
    Werde müde, keine Lust mehr, linkes Auge juckt mich als ob ein Katzen­haar darin wäre. VP 20

    42. Motivation

    Das Ver­reiben ist so schön! VP 13
    Trotz Müdigkeit motiviert. VP 24
    Ist nicht lang­weilig, son­dern kurzweilig. VP 16
    Wehmütig, dass es fer­tig ist. VP 13

    43. Mühelos, wach

    Ver­rei­bung geht sehr müh­e­los, wie wenn ich durch Seife reiben würde. VP 8
    Schläfrig, homo­genes Gefühl, keine Anstren­gung, Gle­ich­mass, nichts wiegt schw­er. VP 8
    Was im Mörs­er passiert, inter­essiert mich über­haupt nicht, es geschieht gle­ich­mäs­sig und ohne Anstren­gung. VP 8
    Ich muss nichts mehr sel­ber tun (rühren) – es ist genug Antrieb, ein­er nach dem anderen wird aufhören kön­nen. Im Flow. VP 9 Zurück­lehnen, sich hingeben. Es braucht meine Arbeit, meinen Beitrag vor­erst nicht mehr. VP 9
    Ruhe erfasst mich, sobald ich die Augen schliesse, es ist alles da, im Über­fluss. VP 20
    Es wirkt auf mich wie zu Hause zu sein im Moment, am recht­en Ort. VP 20
    Noch nie war Ver­reiben so ein­fach, so leicht, so unangestrengt – und irgend­wie so „leer“. Alles ist prag­ma­tisch, schnell, unspek­takulär. Wenig emo­tion­al. VP 25
    Werde schnell ganz wach (sehr müde am Anfang). VP 9
    Keine Müdigkeit, bin voller Energie, die bis zum Schluss bleibt. VP 12
    Bin präsent. VP 16
    Sinne (Augen und Ohren) sehr aktiv. VP 3

    44. Müdigkeit, Schwere

    Bin müde, aber mache ein­fach weit­er mit Ver­reiben, ohne Frust und Lust, ohne zu denken. VP 2
    Das Ver­reiben ist müh­sam, anstren­gend, bin so schlapp. VP 2
    Ver­reibe erst ganz schnell, bin aber schnell wieder müde, da ist schnell wieder die Luft draussen. VP 2
    Ich bin müde, möchte schlafen! VP 2
    Schläfrigkeit, Gäh­nen, Müdigkeit. VP 4
    Zum Ein­schlafen müde und mehrma­liges Gäh­nen. VP 7
    Müde, energier­aubend. VP 11
    Extremer Müdigkeit­san­fall. VP 24
    Müde. Ich mag nicht mehr – habe keine Kraft mehr. VP 17
    Augen fall­en mir fast zu. VP 17
    Sehr träge in der Grund­stim­mung. VP 19
    Schläfrigkeit. VP 21, 23
    Alles fühlt sich schw­er an. VP 18
    Gefühl, mich abstützen zu müssen, die Ell­bo­gen auf dem Tisch. VP 19
    Muss meinen Kopf abstützen. VP 21
    Zu viele schwere Gemüter. VP 20

    45. Zeit

    Wow, dauert ja noch ewig. VP 2
    „Leeres“ Zeit­ge­fühl. VP 3
    Zeit­los, ich vergesse in welch­er Phase der Ver­rei­bung wir sind. VP 9
    Kein Zeit­ge­fühl, Zeit verge­ht schnell. VP 11
    Zeit geht nun doch schnell. VP 2
    Zeit verge­ht sehr schnell, durch die ganze Ver­rei­bung hin­durch. VP 6
    Die Zeit verge­ht im Fluge und ohne Anstren­gung. So habe ich das noch nie erlebt bei ein­er Ver­rei­bung. VP 8
    Stress, weil die Zeit extrem verge­ht. „Gefühl ich schaffe es (was?) niemals rechtzeit­ig“. VP 25
    Muss die ganze Zeit auf die Uhr schauen und bin erstaunt, wie schnell die Zeit ver­fliegt. VP 21
    Ver­langsamen, brem­sen, entschle­u­ni­gen. VP 4
    Werde zunehmend langsamer im Reiben und auch im Denken. VP 19
    Habe auch Tage nach der Ver­rei­bung plöt­zlich alle Zeit der Welt, selb­st wenn jemand auf mich wartet. VP 6

    46. Intensität beim Verreiben

    Man hört wie schnell gemörsert wird, es wird viel Kraft einge­set­zt. VP 12
    Muss Druck haben, damit es funk­tion­iert. VP 4
    Ein­druck, ganz schnell und fest zu drück­en beim Ver­reiben. VP 5
    Wenn ich fes­ter drücke beim Ver­reiben geht es vielle­icht bess­er. VP 12
    Bei der Ver­rei­bung ist ein kraftvolles Mörsern gefragt, alles andere hat keinen Sinn. VP 20
    Ich muss viel Kraft ins Ver­reiben hineingeben – dann bin ich schnell wieder müde. VP 17
    Ich habe das Bedürf­nis, mehr Druck zu geben, aber plöt­zlich habe ich wieder kaum mehr Kraft in der Hand. VP 18
    Habe das Gefühl, es braucht viel Druck in der Ver­rei­bung. Dann kommt wieder die Leichtigkeit und ich muss die Sub­stanz zusät­zlich in sich noch ver­drehen. VP 18
    Gefühl, es muss immer schneller gehen. VP 19
    Langsam tun geht ein­fach nicht. VP 25
    Ver­rei­bungs­geschwindigkeit erhöhen. VP 20
    Kleine Bewe­gun­gen beim Reiben sind erträglich­er als grosse Kreise. VP 19
    Mag nicht stark drück­en, bin zu faul um richtig zu reiben, mache es nur ober­fläch­lich. VP 2
    Will den Mörs­er mit dem Pis­till nicht berühren, keinen Krach machen, keinen Druck ausüben, reibe auss­chliesslich mit wenig bis gar keinem Druck. Ruhe ist schön. VP 16

    TRÄUME

    47. Traum: Ich bin irgend­wo und werde ver­fol­gt, in einem Haus wo es dunkel ist. Dauernd diese Gefahr im Rück­en. Es ist ein altes hohes Haus und ich komme in den Dach­stock. Da sehe ich ein Fen­ster und kann es öff­nen. Ich schaue runter, es ist viel zu hoch. Doch die Ver­fol­ger kom­men immer näher und ich klet­tere raus. Das Dach ist abfal­l­end und ich lass mich da run­ter­rutschen. Komis­cher­weise komme ich unten unver­let­zt an und füh­le mich dann zufrieden, wie gestern in der Ver­rei­bung, als nur noch das Weisse zu sehen war, entspan­nt und ohne Sor­gen – ich bin ein­fach. VP 6

    48. Traum: Wir, eine Gruppe von 3 Leuten, sind am Reit­en. Ein Pferd der anderen Per­son geht durch und wir reit­en in vollem Galopp hin­ter­her. Da sind viele Leute auf ein­er Strasse und wir reit­en mit­ten durch sie hin­durch. Das scheint sie nicht im Ger­ing­sten zu stören. Das hat sich ein biss­chen ange­fühlt, wie wenn wir den Leuten um die Köpfe fliegen wür­den. Ich weiss nur noch, dass ich ges­taunt habe, dass die Leute uns nicht beacht­en. VP 6

    49. Traum in der Nacht nach der Ver­rei­bung: Es ist Krieg, dunkel, Wel­tende. Unter jun­gen Män­nern hat sich ein Rit­u­al einge­bürg­ert: Sie hack­en sich als eine Art Ini­ti­a­tion­sri­tus sel­ber die linke Hand ab. Ich sehe die schw­er Ver­let­zten, unglaubliche Men­gen von Blut, das Werkzeug – eine Art überdi­men­sion­aler Ger­tel (eine Hippe). Die jun­gen Män­ner sind leer, inner­lich tot, völ­lig wegge­treten oder ver­rückt. In mir ist blankes Entset­zen darüber, wie weit es mit uns Men­schen gekom­men ist. VP 25

     RESTLICHE, VEREINZELT AUFTRETENDE THEMEN
    50. Alles ist eins

    Kann schw­er akzep­tieren, dass es im Leben keine Tren­nung zwis­chen den Din­gen gibt, obwohl mich dieser Gedanke nor­maler­weise beruhigt. VP 20

    51. Im Kreis drehen

    Man dreht sich im Kreis, immer wieder das­selbe. VP 4

    52. Vorfreude / Enttäuschung

    Große Vor­freude auf das Ver­reiben ist beim Betreten des Raumes sofort weg. VP 1
    Neugierig, Gedanken um das zu ver­reibende Mit­tel. VP 10
    Warten, dass etwas geschieht. VP 1
    Bin sehr neugierig ges­pan­nt, was in diesem Mörs­er drin ist. VP 2

    53. Vergangenheit

    Gedanken­sprünge in die Ver­gan­gen­heit. VP 23
    Träu­men von ver­gan­genen Sit­u­a­tio­nen. VP 21

    54. Trauer

    Plöt­zliche Trau­rigkeit mit Trä­nen in den Augen. VP 18

    55. Vier

    „Delir­i­um“ zur Zahl 4: vier Blät­ter, 4 Eck­en, 4 Kreise (Muster auf dem vor mir liegen­den Papi­er). VP 8
    Die 4 ist wieder da, im Sym­bol des Kreuzes, das sich im Fen­ster spiegelt (Ein Fen­ster­rah­men, der sich im gegenüber­liegen­den Fen­ster, wie ein Chris­tuskreuz spiegelt). VP 8

    ALLGEMEINSYMPTOME

    Speisen, Durst

    Lust auf gesüssten Schla­grahm (ungewöhn­lich, da ich diesen eigentlich nicht mag, zu fet­tig). VP 16
    Ich möchte Kalk, ich kön­nte einen ganzen Löf­fel Steinkalk essen. VP 20
    Durst die ganze Zeit. VP 12

    Links

    Kribbeln am Hin­terkopf links. VP 24
    Drehschwindel nach links. VP 23
    Druck im Gesicht links, zieht sich nach oben, leichter Kopf­schmerz. VP 24
    Druckschmerz in der linken Stirn­höh­le. VP 21
    Kribbeln, Juck­en in der linken Gesicht­shälfte und im linken Arm. VP 21
    Kopf­schmerz wie ein Druck im Bere­ich der linken Augen­braue und im Rück­en im Bere­ich der Schul­terblät­ter zum Nack­en hoch links. VP 18
    Drück­endes Gefühl an den Augen. Linkes Auge stärk­er betrof­fen. VP 3
    Das linke Augen­lid zuckt. VP 13
    Kribbel am Auge, links. VP 24
    Unter­halb des linken Auges kribbeln und leichter Druck. VP 24
    Zuck­en des linken Auges. VP 19
    Pulsieren im linken Auge. VP 19
    Ein stark­er, stechen­der Schmerz über dem linken Auge. Ausstrahlung des Schmerzes bis zum linken Ohr. VP 19
    Ohren­schmerz dumpf-stechend im linken Innenohr. Der Schmerz zieht in die linke Hals­seite tief bis zur linken Ton­sille. VP 7
    Juck­en in der Ohrmuschel links. VP 7
    Juck­en in der Nase, links am Sep­tum. VP 7
    Kitzeln unter­halb der Nase, links. VP 24
    Starke Empfind­lichkeit des linken, oberen Eck­zahnes, kann die Zähne kaum zusam­men­beis­sen. VP 8
    Linke Seite der Zähne, vor allem oben, schmerzen, stechend, ziehend. VP 19
    Juck­reiz am Kinn links. VP 7
    Halss­chmerzen nur links­seit­ig. VP 14
    Habe Schmerzen beim Schluck­en im Bere­ich der Man­del links. VP 18
    Stechen­der Schmerz im Hals links­seit­ig, aber nicht so stark wie beim Auge. VP 19
    Die linke Caro­tis ist geschwollen, hart, schmerzhaft. VP 25
    Herzstechen und ziehen beim Schlüs­sel­bein links. VP 19
    Inten­sives Stechen im linken Schul­terblatt. VP 19
    Stiche im linken Rück­en, untere Brust­wirbel­bere­ich. VP 19
    Die Haut juckt die ganze Zeit über, vor allem am linken Arm aber auch an anderen Stellen. VP 12
    Kribbeln in der linken Hand, Taub­heits­ge­fühl. VP 10
    Leichter Krampf in der linken Hand. VP 24
    Verkramp­fung der linken Bauch­seite, Magen verkrampft. VP 19
    Stechen­der Leis­ten­schmerz links. VP 24
    Druck im Ober­schenkel links, medi­al. VP 24
    Stechen im linken Bein, wo ich drauf­sitze, so wie ein Piek­sen, aber sehr fein. VP 13
    Schmerz im linken Schien­bein. VP 10
    Schmerz in der linken Wade. VP 21
    Kribbeln am Fuss, links. VP 24
    Kribbeln in der Ferse aussen auf der Haut und in der Fuss­sohle links bis zum Mit­tel­fuss. VP 18
    Öfters auf­steigende Kälte an den Extrem­itäten links. VP 23
    Ein­deutig mehr links­seit­ige Empfind­un­gen. VP 3

    Hitze / Frost

    Nase läuft, mehr rechts. VP 1
    Augen trä­nen beim Gäh­nen, vor allem rechts, aber auch links. VP 1
    Trä­nende Augen ohne andere Beschw­er­den. VP 6

    Schweiss

    Schweis­shände zu Beginn der Ver­rei­bung. VP 7
    Schweis­sige Hände. VP 10
    Schweis­sige Hände. VP 13
    Schweis­sige Hände, das habe ich son­st wirk­lich nie. VP 13
    Schwitze am ganzen Rück­en. VP 20

    Frische Luft

    (…) Ver­lan­gen nach frisch­er Luft. Ver­lan­gen Erfrischen­des, wie Pfir­sich. VP 6
    Drang nach frisch­er Luft. VP 10
    Draussen bess­er, im war­men Zim­mer schlechter. VP 14

    Kranksein

    Füh­le mich, als ob ich krank werde. VP 3
    Zu Beginn erhöhter Puls. VP 22

    Pelzig

    Pelziges Gefühl, Haut am Kiefer, links. VP 3
    Pelziges Gefühl im Mund. VP 3
    Es piekst mich wie von ganz feinen Härchen. VP 5

    Stechende Schmerzen

    an Auge, Kopf, Schul­ter und Rück­en kon­stant da, sehr unan­genehm. VP 19
    Leichter Druck mit Stichen im Kopf. VP 3
    Stechende Schmerzen im Zun­gen­bo­den. VP 18
    Linke Seite der Zähne, vor allem oben, schmerzen, stechend, ziehend. VP 19
    Ein stark­er, stechen­der Schmerz über dem linken Auge. Ausstrahlung des Schmerzes bis zum linken Ohr. VP 19

    Jucken, kitzeln

    Juck­reiz am Kinn links. VP 7
    Juck­en am ganzen Kör­p­er. VP 1
    Juck­en der Haut auf dem Ster­num mit­tig. VP 7
    Die Haut juckt die ganze Zeit über, vor allem am linken Arm aber auch an anderen Stellen. VP 12
    Mich kitzelt es an der Ober­lippe bis zur Nase und an den Wan­gen. Es fühlt sich etwas taub an, wie beim Aufwachen nach ein­er Narkose. VP 13
    Gesicht juckt. VP 13
    Es juckt wieder so stark an der Wange, jet­zt jedoch rechts, als hätte ich Flöhe. VP 13
    Juck­en vere­inzelt auch am Haaransatz und Kopf. VP 13
    Juck­reiz im Gesicht, Kör­p­er. VP 17
    Das Gesicht juckt vor allem an den Wan­gen und im Mund Bere­ich. VP 18
    Juck­reiz am recht­en Dau­men­grundge­lenk. VP 19
    Es begin­nt mich zu juck­en am Gesicht und Hin­terkopf. VP 20
    Kribbeln, Juck­en in der linken Gesicht­shälfte und im linken Arm. VP 21

    32. Brust

    Druck ober­halb der Brust, Halss­chmerzen. VP 4
    Druck auf dem Brust­bein. VP 6
    Zwack­en um die linke Brust­warze. VP 6

    33.

    Spüre meine Nieren, vor allem rechts. VP 6

    34.

    Schmerz im recht­en Arm, zieht vom Handge­lenk in den Ellen­bo­gen. VP 3
    Schw­eres Gefühl in der recht­en Hand. VP 8

     35. Jucken, Kribbeln

    Im linken Ohr leicht­es Juck­en, möchte das Ohr reini­gen. VP 1
    Leicht­es Kribbeln im mit­tleren Teil der Zunge, jew­eils auf der Aussen­seite. VP 1
    Leicht­es Bren­nen auf der Zunge, Kribbeln. VP 6
    Kräuseln auf dem vorderen Teil der Zunge links und rechts, nicht in der Mitte. VP 1
    Juck­en unter der recht­en Nasen­seite, auf der Ober­lippe, muss kratzen. VP 1
    Kribbeln an den Lip­pen. VP 6
    Juck­en am linken Mund­winkel, Unter­lippe. VP 1
    Juck­en an der linken Wange, wan­dert hin­auf zur Schläfe. VP 1
    Juck­en an der linken Schläfe und am recht­en Haaransatz. VP 1
    Juck­en im Gesicht. VP 3
    Juck­en in der recht­en Gesicht­shälfte und am Hin­terkopf. VP 6
    An der linken Hals­seite aussen juckt es wie wenn ein Insekt herum­laufen würde. VP 1
    Kribbeln in Unter­ar­men und Hän­den. VP 8

    LOKALSYMPTOME

    Kopf

    Leichte Kopf­schmerzen, Schläfen VP 1
    Kopfweh, Schläfen, Hin­terkopf rechts. VP 10
    Das Zeug macht Kopf­schmerzen. VP 12
    Bekomme Kopf- und Schluck­weh, schreibe es aber extra nicht auf wegen Coro­na. VP 20
    Leichter Druck mit Stichen im Kopf. VP 3
    Druckschmerz in der linken Stirn­höh­le. VP 21
    Druck im Gesicht links, zieht sich nach oben, leichter Kopf­schmerz. VP 24
    Leichter Druck in den Schläfen. VP 15
    Kopf­schmerz wie ein Druck im Bere­ich der linken Augen­braue und im Rück­en im Bere­ich der Schul­terblät­ter zum
    Nack­en hoch links. VP 18
    Kopf­schmerz, drück­end linke Stirn­seite. VP 23
    Betäubte Stirn. VP 8
    Der Kopf ist dumpf und fühlt sich an, als ob er inner­lich mit Wat­te aus­ge­füllt wäre. Das zieht bis in die Nasen­neben­höhlen. VP 18
    Leichter Schwindel. VP 18
    Drehschwindel nach links. VP 23
    Kopf ist schw­er, muss ihn abstützen. VP 19
    Muss meinen Kopf abstützen. VP 21
    Kribbeln auf dem Schei­t­el. VP 8
    Kribbeln am Hin­terkopf links. VP 24

    Nase

    Feuchte Nase. VP 3
    Nase offen, als ob ich Nasen­spray benutzt hätte. VP 3
    Nase trock­en, wäss­rige Abson­derung. VP 3
    Würde gerne kalte neblige Luft durch Nasen­löch­er einat­men, aber nicht zu kalt. VP 20
    Kitzeln in der Nase. VP 3
    Kitzeln unter­halb der Nase, links. VP 24
    Nase kitzeln, muss niesen. VP 6
    Juck­en in der Nase, links am Sep­tum. VP 7
    Druck auf der Nase, die Brille fühlt sich schw­er an im Gesicht. VP 24
    Bren­nende Nase. VP 14
    Meine Nase ist ver­stopft. VP 18
    Manch­mal ist es so kalt, dass ich nicht bis ganz nach innen Einat­men kann. VP 20

    Mund

    Pelziges Gefühl im Mund. VP 3
    Sehr trock­ene Ober­lippe. VP 3
    Trock­ene Lip­pen. VP 3
    Met­allis­ch­er Geschmack im Mund, Blut­geschmack. Muss schmatzen, Zunge rollen im Mund, stark hin und her. Der Kiefer ist block­iert. VP 5
    Zunge juckt stark. Das Juck­en fühlt sich schmerzhaft an. VP 7
    Die Zunge fühlt sich grob­porig an und wie angeschwollen. VP 18
    Starke Empfind­lichkeit des linken, oberen Eck­zahnes, kann die Zähne kaum zusam­men­beis­sen. VP 8
    Ver­lan­gen zu kratzen im Bere­ich des Mundes und der Wan­gen. VP 13
    Mund und Wan­gen fühlen sich so komisch an, wie geschwollen. VP 13
    Das Schluck­en fällt mir schw­er, obwohl genug Spe­ichel vorhan­den ist. VP 18
    Stechende Schmerzen im Zun­gen­bo­den. VP 18
    Linke Seite der Zähne, vor allem oben, schmerzen, stechend, ziehend. VP 19
    Taub­heits­ge­fühl im Mund. VP 21

    Augen

    Bren­nende Augen, Sehschwäche, Sehstörun­gen. VP 4
    Müde, bren­nende Augen. VP 6
    Bren­nende, müde Augen. VP 10
    Die Augen bren­nen. VP 12
    Trock­ene Augen. VP 17
    Dumpfe, trock­ene Augen. VP 8
    Gefühl von trock­e­nen, müden Augen. VP 21
    Die Augen sind trock­en und müde. VP 18
    Beis­sen in den Augen, die Augen wer­den trock­en. VP 18
    Das rechte Auge beisst. VP 18
    Feuchte Augen. VP 3
    Drück­endes Gefühl an den Augen. Linkes Auge stärk­er betrof­fen. VP 3
    Schwere müde Augen bei­d­seits. VP 24
    Schwere Augen­lid­er. VP 3
    Läh­mung auf den Augen, müde, Druck. VP 15
    Kribbeln am Auge, links. VP 24
    Unter­halb des linken Auges kribbeln und leichter Druck. VP 24
    Das linke Augen­lid zuckt. VP 13
    Ein stark­er, stechen­der Schmerz über dem linken Auge. Ausstrahlung des Schmerzes bis zum linken Ohr. VP 19
    Zuck­en des linken Auges. VP 19
    Pulsieren im linken Auge. VP 19

    Ohren

    Schreck­haft, Ohren geräuschempfind­lich. VP 3
    Geräuschempfind­lich; Nehme Geräusche wahr wie Zähne mal­men, Knochen brechen. VP 6
    Geräuschempfind­lich (…) VP 10
    Geräuschempfind­lich, inten­siv­er. VP 11, 12
    Ohren­schmerz dumpf-stechend im linken Innenohr. Der Schmerz zieht in die linke Hals­seite tief bis zur linken Ton­sille. VP 7
    Juck­en in der Ohrmuschel links. VP 7
    Kitzeln im Innenohr rechts. VP 24
    Ein Druck auf den Ohren, wie taub, als ob man in der Seil­bahn schnell hoch und runter fährt. VP 17
    Druck Innenohr, rechts. VP 24
    Ohren sind zu. Es ist alles sehr leise, gedämpft. VP 17
    Es pfeift in meinem recht­en Ohr. VP 18
    Mein Ohren­sausen wird stärk­er. VP 18
    Heisse Ohren. VP 4

    Gähnen

    Gäh­nen. VP 3
    Zum Ein­schlafen müde und mehrma­liges Gäh­nen. VP 7
    Gegen Schluss dauern­des Gäh­nen, ohne Müdigkeit. VP 12
    Starkes Gäh­nen. VP 24

    Hals

    Gefühl, dass der Hals anschwillt ober­halb Schild­drüse, auf­steigend. Weit­et sich aus auf das Kinn!! VP 2
    Spe­ichel­drüsen, Wange, Mund, Kinn, Zah­n­fleisch, alles fühlt sich angeschwollen an. VP 2
    Hals ist jet­zt wie zugeschnürt, fast wie ein Bren­nen innen. VP 2
    Hals Schwellung und Schmerzge­fühl, rechts unter­halb Kiefer. VP 2
    Kratzen im Hals. VP 3
    Schleim löst sich im Hals, ich muss räus­pern. VP 3
    Trock­en­er kratziger Hals, trotz allem kein Durst. VP 3
    Heiss­er Gaumen/Hals. VP 4
    Kann nicht schluck­en, es steckt etwas fest, Kloss im Hals (…) VP 5
    Trock­en­er, bren­nen­der Hals. VP 6
    Trock­en­er Hals, bren­nen. Ver­lan­gen nach frisch­er Luft. Ver­lan­gen Erfrischen­des, wie Pfir­sich. VP 6
    Ohren­schmerz dumpf-stechend im linken Innenohr. Der Schmerz zieht in die linke Hals­seite tief bis zur linken Ton­sille. VP 7
    Seit der Ver­rei­bung im Rachen immer leichte Rötung, ein biss­chen gereizt, bei­d­seit­ig. VP 6
    Mehrmals Räus­pern. VP 13
    Halss­chmerzen nur links­seit­ig. VP 14
    Schluck­weh. VP 14
    Ziehen im Hals, von der Man­del links weg nach unten in Rich­tung Schild­drüse. VP 18
    Ein Kratzen im Hals. VP 18
    Habe Schmerzen beim Schluck­en im Bere­ich der Man­del links. VP 18
    Ziehen­der Schmerz vom Kehlkopf nach unten. VP 18
    Stechen­der Schmerz im Hals links­seit­ig, aber nicht so stark wie beim Auge. VP 19
    Gefühl eines Fis­chgrats, der im Halse steck­en bleibt. VP 20
    Hab mich am eige­nen Spe­ichel ver­schluckt. VP 20
    Das Raue im Hals ver­schwindet nicht mehr. VP 20
    Bekomme Kopf- und Schluck­weh, schreibe es aber extra nicht auf wegen Coro­na. VP 20
    Die linke Caro­tis ist geschwollen, hart, schmerzhaft. VP 25

    Brustbereich

    Kann nicht schluck­en, es steckt etwas fest, Kloss im Hals. Ich erstarre, kann mich nicht bewe­gen, bekomme keine Luft, traue mich nicht zu atmen oder zu bewe­gen. VP 5
    Es stellt mir die Luft ab. Bauchkrampf Bauchn­abel­ge­gend, es zieht stark nach innen. VP 5
    Stark­er, erstick­ender Hus­ten. VP 14
    Ich hat­te das Gefühl keine Luft zu bekom­men, musste immer die Zunge nach unten drück­en, damit ich gut atmen kon­nte. VP 14
    Seit ich jeman­den Hus­ten gehört habe, Druck im Hals und Ver­lan­gen auch zu Hus­ten. Reiz im Hals ging nach 5 Min. weg. VP 15
    Ich muss tief atmen bis in den Bauch und das Atmen wird schw­er. Ich muss das bewusst machen. VP 18

    Bauch

    Ein mir bekan­nter Schmerzpunkt an der BWS wird spür­bar. VP 8
    Flat­trig, nervös­es Gefühl. Herzrhyth­musstörun­gen wie vor anderthalb Jahren. War ganz weich, Puls nicht sehr gut fühlbar, hat auch gestockt, ein Stolpern. Früher schlug das Herz hart und rhyth­misch. VP 6
    Verkramp­fung der linken Bauch­seite, Magen verkrampft. VP 19
    Herzstechen und ziehen beim Schlüs­sel­bein links. VP 19
    Es hat ein Rhyth­mus mit einem tiefen Brum­men in der Brust. VP 20
    Ganze rechte Brust begin­nt zu schmerzen (wie nach meinem Motor­radun­fall vor einem Jahr). VP 20
    Herzrhyth­musstörung: ganz weich, Puls nicht sehr gut fühlbar, hat auch gestockt, ein Stolpern. Früher schlug das Herz hart und rhyth­misch. Dauerte etwa 10 min. Dann unter dem recht­en Rip­pen­bo­gen wie eine Quetschung. VP 6

    Bekomme keine Luft / (Schockstarre) Husten

    Bekomme Blähun­gen, Stuhldrang. VP 2
    (…) Bauchkrampf Bauchn­abel­ge­gend, es zieht stark nach innen. VP 5
    Bauch­weh, Druck im Ober­bauch, mit­tig. VP 10
    Ein komis­ches Gefühl im Bauch, wie kurz bevor es einem Schlecht wird. VP 13
    Etwas Bauch­schmerzen, ein Druck wie vor der Menses. VP 13
    Leicht­es Magen­bren­nen. VP 24
    Rumoren im Darm, aber nicht störend. VP 24
    Darmtätigkeit rechts. Stuhldrang, muss aber nicht auf WC. VP 24
    Leichte Bauch­schmerzen. VP 24
    Komis­ches Zwick­en und Ziehen im Bauch in ober­halb der Nabel­re­gion, aber nur kurz. VP 18
    Flaues Gefühl im Bauch, wie wenn etwas hochkommt. VP 19
    Gefühl wie wenn der Eileit­er sich ver­dreht. VP 19

    Rücken

    Feine Nadeln stechen mich in den Rück­en, Rück­en­schaud­er. VP 5
    Ziehen in der rechte Nierenge­gend, später auch Schmerz in der linken Nierenge­gend. VP 10
    Schmerzen im oberen Rück­en, zwis­chen den Schul­terblät­tern (ev. Hal­tung). VP 13
    Rück­en­schmerzen wer­den stärk­er. VP 18
    Inten­sives Stechen im linken Schul­terblatt. VP 19
    Stiche im linken Rück­en, untere Brust­wirbel­bere­ich. VP 19
    Schwitze am ganzen Rück­en. VP 20

    Extremitäten

    Unter­arm kommt in Berührung mit dem Mörs­er, schmerzhaft, kle­in­ste Berührung schmerzt, wie wenn der Arm aufgeschürft wäre. VP 2
    Rechte Schul­ter schmerzt, muss die Seite wech­seln. VP 2
    Unruhige, leicht zit­trige Hände. VP 3
    Pelziges Gefühl, Haut am Kiefer, links. VP 3
    Weiche Fin­ger­spitzen. VP 1
    Habe Mühe mit der Fein­mo­torik, Schreiben ist anstren­gend. VP 8
    Kribbeln in der linken Hand, Taub­heits­ge­fühl. VP 10
    Druck auf den Handge­lenken. VP 10
    Verkrampfte Hände. VP 10
    Schmerz im linken Schien­bein. VP 10
    Stechen im linken Bein, wo ich drauf­sitze, so wie ein Piek­sen, aber sehr fein. VP 13
    Kribbeln am Fuss, links. VP 24
    Vom Fuss dann zur Ferse hin, von warm zu heiss. VP 24
    Arm fühlt sich schw­er an rechts. VP 24
    Unter­halb des recht­en Knies, leicht ziehen­der Schmerz. VP 24
    Hand­schwellung rechts. VP 24
    Hand heiss, rechts. VP 24
    Stechen­der Leis­ten­schmerz links. VP 24
    Leichter Krampf in der linken Hand. VP 24
    Druck im Ober­schenkel links, medi­al. VP 24
    Schul­ter und Arm rechts wer­den schwach und schw­er. VP 18
    Schmerzen im Ober­arm ich Bere­ich des M. del­toideus rechts. VP 18
    Der rechte Arm fühlt sich so schw­er an. VP 18
    Kribbeln in der Ferse aussen auf der Haut und in der Fuss­sohle links bis zum Mit­tel­fuss. VP 18
    Krampf in der Hand­in­nen­fläche rechts. VP 18
    Juck­reiz am recht­en Dau­men­grundge­lenk. VP 19
    Ober­arm ist sehr verkrampft. Gefühl, er faule jet­zt dann ab. VP 21
    Steifigkeit in Hand und Fin­gern rechts. Kann fast nicht mehr ver­reiben. VP 21
    Schmerz in der linken Wade. VP 21
    Lebendi­ge Füsse, gut durch­blutet. VP 3
    Heisse Fuss­sohlen. VP 4

    ZUR SUBSTANZ

    Zu den ersten Sängern im Feb­ru­ar und März zählt die Amsel. Schon vor Son­nenauf­gang begin­nen die Män­nchen mit ihren melodiösen Stro­phen den Tag. Gerne sin­gen sie von hohen exponierten Stellen wie Dachgiebeln und Baumkro­nen, damit ihr Gesang wei­thin hör­bar ist. Manch­mal kann man die Revier­gren­zen genau sehen, wenn sie beispiel­sweise ent­lang ein­er Strasse ver­laufen und sich die Amsel-Män­nchen an der unsicht­baren Gren­zlin­ie auch kleine Raufer­eien in der Luft liefern. Flat­ternd steigen sie dann gegeneinan­der hoch, um die Gren­zlin­ie klar zu machen.

    Der mor­gendliche Vogelge­sang im Früh­jahr dient in erster Lin­ie der Revier­ab­gren­zung und der Wer­bung um einen Brut­part­ner. Sin­gende Män­nchen zeigen den Weibchen, dass sie bere­it sind, hier in ihrem Revi­er eine Fam­i­lie zu grün­den, ein Nest zu bauen und Nach­wuchs aufzuziehen.
    https://baden-wuerttemberg.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/wissenswertes/22101.html

    Typ­isch für Amseln ist der soge­nan­nte Kon­terge­sang, also das wech­sel­seit­ige Antworten zweier benach­barter Amselmän­nchen auf die Stro­phe des anderen. Die Vögel greifen die Motive des Gegen­spiel­ers auf und erwidern in ver­gle­ich­bar­er Länge und häu­fig mit ähn­lich­er Stro­phe. Viele Gesangse­le­mente übernehmen Amseln vom Vater und von anderen Män­nchen. Aber auch Lautäusserun­gen ander­er Voge­larten wer­den imi­tiert. Von Amseln im Sied­lungs­ge­bi­et wer­den auch Zivil­i­sa­tion­s­geräusche, etwa Sire­nensignale von Ret­tungs­fahrzeu­gen, in den Gesang aufgenom­men. Mitte Juli endet diese Phase der Gesangsak­tiv­ität, aber beson­ders im Sied­lungs­ge­bi­et gibt es Berichte von laut sin­gen­den Amseln im Herb­st und auch im Win­ter, vor­wiegend bei milder Witterung.

    Ein­er der bekan­ntesten der zahlre­ichen Erre­gungs- und Stimm­füh­lungslaute der Amseln ist das Tix­en. Diese Folge schneller, schar­fer Laute ani­miert Artgenossen, sich zu beteili­gen und ist häu­fig in Verbindung mit dem gemein­schaftlichen Has­sen auf Elstern oder Katzen zu vernehmen. Das Tix­en kann bei noch stärk­er­er Erre­gung in Zetern überge­hen. Zetern kann auch gegen Artgenossen gerichtet sein. Zeternde Amseln zeigen keine Flucht­bere­itschaft, son­dern ver­suchen Konkur­renten oder Feinde zu vertreiben.

    Amseln sind flex­i­ble und anpas­sungs­fähige Alles­fress­er. Wenn tierische Nahrung knapp wird oder nur mit unver­hält­nis­mäs­sigem Aufwand zu beschaf­fen ist, spie­len Beeren und Früchte eine grössere Rolle. Hauptbe­standteile der tierischen Nahrung sind Regen­würmer und Käfer bis zur Grösse des Maikäfers regelmäs­sig wer­den auch Sch­neck­en, Blutegel, Tausend­füssler, Spin­nen sowie ver­schiedene Insek­ten­sta­di­en ver­w­ertet. Neben zahlre­ichen weit­eren Wirbel­losen zählen auch kleinere Wirbeltiere zum Nahrungsspek­trum, darunter Eidech­sen, Schwanz- und Froschlurche, Mäuse und Spitzmäuse, sowie in Aus­nah­me­fällen Schlangen. Auch fis­chende Amseln sind schon beobachtet worden.

    Charak­ter­is­tisch für die Nahrungssuche am Boden ist das Hüpfen ein­er kurzen Strecke und ein anschliessendes regungslos­es Ver­har­ren, wobei die Amsel den Kopf schief hält und eine bes­timmte Stelle fix­iert, um blitzschnell mit dem Schn­abel zuzus­tossen. Zu beobacht­en sind auch Amseln, die dür­res Laub mit hasti­gen Pick­be­we­gun­gen erfassen, umdrehen und bei­seite wer­fen. Her­abge­fal­l­ene Beeren oder Früchte wer­den vom Boden aufgenom­men, sel­tener auch von Bäu­men oder Sträuch­ern gepickt, oder manch­mal sog­ar in einem kurzen Rüt­telflug abgerissen.

    Im Regelfall wer­den Amseln im Früh­jahr, am Ende des ersten Leben­s­jahres geschlecht­sreif. Inner­halb ein­er Brut­sai­son führen Amsel­paare grössten­teils eine monogame Beziehung. Bei Stand­vögeln, ins­beson­dere auf den Britis­chen Inseln, scheint der Zusam­men­halt der Paare fes­ter und auch mehrere Brut­pe­ri­o­den zu über­dauern, den­noch sind bei etwa 18 Prozent der Jun­gen die aufziehen­den Amselmän­nchen nicht die Väter. In Mit­teleu­ropa gibt es die ersten Bruten Ende Feb­ru­ar oder Anfang März. Zwei bis drei Jahres­bruten sind hier die Regel, let­zte Bruten sind bis Ende August möglich.

    Das Nest wird in der Regel auf ein­er fes­ten Unter­lage errichtet und ist von oben etwas geschützt. Bevorzugt wer­den halb­dun­kle Stan­dorte in immer­grü­nen Gehölzen, ins­beson­dere in Nadel­bäu­men. In natür­lichen Habi­tat­en sind Amselnester im Ver­gle­ich zu denen der Sing- oder Wachold­er­drossel bess­er ver­steckt. Auch liegen sie weniger hoch über dem Boden, (typ­is­che Nesthöhe zwis­chen 1,5 und 2 Metern). Später im Jahr gebaute Nester liegen durch­schnit­tlich höher, was durch die ver­mehrte Nutzung inzwis­chen Laub tra­gen­der Bäume bed­ingt ist.Das Weibchen baut das schalen­för­mige Nest alleine; das Mate­r­i­al dazu wird auss­chliesslich am Boden gesammelt.

    Die Amsel gehört nicht zu den aus­geprägten Zugvögeln. Teile der Pop­u­la­tio­nen bleiben nach der Brut­sai­son im Brut­ge­bi­et, ziehen umher oder ziehen vorüberge­hend fort. Amseln die fortziehen sam­meln sich im Spätherb­st zu Trup­pen und ziehen in südlichere Gebi­ete. Sie ziehen grössten­teils nachts, wobei beobachtet wurde, wie ziehende Amseln auf dem Meer wasserten und danach weiterflogen.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Amsel

    Von Stad­tam­seln und Landeiern
    https://baden-wuerttemberg.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/wissenswertes/21436.html

    SUMMARY english version

     

    In the trit­u­ra­tion of the black­bird feath­er a wide range was evi­dent: images of a jour­ney into space appeared, but also those of war, moun­tains of corpses and the destruc­tion of the world.
    The sen­sa­tion of har­mo­ny between peo­ple was con­trast­ed with inner rant­i­ng and discontent.
    „It’s about nar­row­ness, nar­row-mind­ed­ness or about great­ness, vast­ness, delusion.“

    Strong polar­i­ties can also be observed in the blackbird’s behav­ior in nature:
    It prefers to sing at the high­est point, a tree­top or roof gable. On the oth­er hand, when for­ag­ing, it rus­tles nois­i­ly in the dry foliage, at the very bot­tom of the ground. Her love­ly singing is con­trast­ed by annoy­ing, nev­er-end­ing scold­ing tirades.

    Very notice­able in the trit­u­ra­tion was a feel­ing of pleas­ant empti­ness – and yet full­ness, so that there is no room for any­thing else. „I sink into thoughts with­out thoughts.“
    This is rem­i­nis­cent of a med­i­ta­tive state: the head is pleas­ant­ly emp­ty, emo­tions are neu­tral­ized, thoughts lose their meaning.
    In this state, the extreme ten­sions between above and below, peace and war, lose their mean­ing. They become bearable.

    We sus­pect that this could be the heal­ing effect of Tur­dus meru­la: Ten­sions become bear­able with­out hav­ing to be changed. Can the black­bird teach us to adopt a con­struc­tive both/and atti­tude instead of con­stant­ly hav­ing to make thumbs-up/thumbs-down decisions?

    Tur­dus meru­la, like most bird reme­dies, also has a strong rela­tion to colds and flu: sore throat and ears, dif­fi­cul­ty swal­low­ing, pres­sure and tick­ling in the nose, cough­ing fits, headaches, gen­er­al feel­ing of ill­ness, shiv­er­ing, frost and heat occurred in the two hours of trituration.

    The symp­toms were sur­pris­ing­ly clear on the left side.
    Typ­i­cal ani­mal themes
    It’s about life and death: images of war and bat­tles, dreams of war and self-mutilation.
    Images of hair and feathers.
    An intense ener­gy in the room.
    Sen­si­tiv­i­ty or insen­si­tiv­i­ty to sounds.
    Desire for fresh air and being outside.
    Fear of fire.
    „Suf­fi­cient food and repro­duc­tion are the most impor­tant things, the rest is secondary.“

    Typ­i­cal bird themes
    Free­dom and autonomy.
    Thoughts of birds, eggs, nest, beak, fly­ing, lightness.
    Strong ref­er­ence to the group, but less to the indi­vid­ual you: „Once a con­spe­cif­ic is dead, we no longer care about it.“
    Images of land­scapes from a bird’s eye view.

    We found ref­er­ences to the black­bird in the fol­low­ing themes:
    Black, Music and singing, Evening sun.
    Hasty, undi­rect­ed movements.

    Con­cern­ing the devel­op­men­tal stage, we cur­rent­ly see Tur­dus meru­la in puber­ty: it is about the rules of the group, about ques­tions of belong­ing and demarcation.
    The for­eign and the own. Dis­trust, espi­onage, being watched, no one should read what I write down. Every­thing black (in sub­stance) has to go.
    Build­ing cas­tles in the air or fac­ing reality.
    Awak­en­ing sex­u­al­i­ty – and a very coy, gig­gling way of report­ing it.

    QUELLEN

    Ver­rei­bung­sprü­fung im Feb­ru­ar 2021, im Rah­men ein­er Stu­di­en­woche der Samuel-Hah­ne­mann-Schule Zürich, im Bil­dung­shaus Stel­la Matuti­na in Herten­stein. Auss­er für die Prü­fungslei­t­erin­nen VP 8 und 25, war die Sub­stanz für 23 PrüferIn­nen unbekannt.
    Während der Ver­rei­bung von Amselfed­ern bis C 2 beobachtete Symptome:
    VP 1 Frau 42 J., VP 2 Frau 56 J., VP 3 Frau 42 J., VP 4 Frau 35 J., VP 5 Frau 42 J., VP 6 Frau 48 J., VP 7 Frau 47 J., VP 8 Frau 58 J., VP 9 Mann 61 J., VP 10 Frau 35 J., VP 11 Frau 56 J., VP 12 Frau 27 J., VP 13 Frau 30 J., VP 14 Frau 30 J., VP 15 Frau 33 J., VP 16 Frau 44 J., VP 17 Frau 33 J., VP 18 Frau 43 J., VP 19 Frau 30 J., VP 20 Mann 33 J., VP 21 Frau 37 J., VP 22 Mann 34 J., VP 23 Mann 30 J., VP 24 Frau 51 J., VP 25 Frau 66 J.