NYMPHALIS  URTICAE  – KLEINER  FUCHS

Inhalt
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    THEMEN und MINDSYMPTOME

    Beson­dere The­men von Nymphalis urticae

    Unbe­deu­tend, unsichtbar
    Nan­nte das Grundge­fühl dieser Prü­fung «Das mit­tlere Kind-Syn­drom». Nicht bemerkt wer­den. Etwas Fan­tastis­ches wäre innen drin, wenn es die Gele­gen­heit bekäme, sich zu ent­fal­ten. Aber nie­mand weiss was das sein kön­nte, solange es nicht rauskommt. EN
    Fühlte sich mit Beginn der Prü­fung völ­lig unbe­deu­tend und unsicht­bar. Es war nötig, helle und far­bige Klei­der zu tra­gen, um über­haupt bemerkt zu wer­den. EN
    Ich scheine unsicht­bar gewor­den zu sein. Leute fragten, wo ich sei, während ich direkt neben ihnen stand. EN
    Geis­ter­haftes Gefühl, geis­ter­haftes Ausse­hen, Leute scheinen sich nicht an einen zu erin­nern. EN

    Gefühl, ungeliebt, nicht wert­geschätzt, ver­schmäht zu sein. EN
    Der Wun­sch, eine andere Rich­tung einzuschla­gen oder sich beru­flich zu verän­dern, um mehr Respekt und Anerken­nung zu bekom­men, war gross, aber man wusste nicht, in welche Rich­tung man gehen sollte. EN
    Einige Proban­den erlebten, dass ihnen mehr Respekt und Würdi­gung ent­ge­genge­bracht wurde für etwas, was bis dahin unbe­merkt geblieben war. EN

    Wan­del, Loslassen
    Trauer über den Tod der Frau los­ge­lassen, die vor zwei Jahren gestor­ben ist. EN
    Habe meine Haare abgeschnit­ten ich trug sieben Jahre die Haare lang. (Er trug hüft­lange blonde Zöpfe). Habe
    alle Musikalben verkauft; habe aufge­hört, mich selb­st viel bess­er zu fühlen als alle anderen. EN
    Beim Exfre­und erst­mals aussprechen kön­nen, wie trau­rig sie sich fühlt. EN
    Bin glück­lich, obwohl grosse Verän­derun­gen bevorste­hen: Haus verkaufen, Laden schliessen. Habe aufge­hört, mir darum Sor­gen zu machen. Grossar­tig! EN
    Die ganze Rüs­tung ist abge­fall­en. EN
    Suche eine neue Aus­rich­tung im Leben. Es scheint darum zu gehen, real­is­tisch zu sein, die Welt zu sehen wie sie ist und Prob­leme zu lösen, nicht mehr sich zurück­zuziehen. EN
    Aufräu­men und Dinge weggeben, die mir nicht gefall­en oder die ich nicht mehr will. So wird mein Leben ein­fach­er. EN

    Eifer­sucht und Neid. Ich wollte Dinge, die andere hat­ten: Kip­pen, Drinks, Baby. EN
    Eine Fliege flog vor­bei, ich wollte mit ihr fliegen, leicht durch die Luft schweben. Lachte darüber, dass ich eifer­süchtig auf eine Fliege war. EN

    Eile, nicht genug Zeit
    Das Gefühl, nicht genug Zeit zu haben, gepaart mit Eile und Ungeduld: Ich habe es eilig, alles zu erleben, und ich habe nicht genug Zeit. EN
    Fahre viel schneller als üblich, gehet­ztes Gefühl beim Fahren. EN
    Ich renne gegen die Zeit an, meine Hände zit­tern. EN
    Ich ver­ste­he nicht, wie die Zeit so schnell vor­beige­ht, die let­zten anderthalb Stun­den vergin­gen sehr schnell, eben­so die let­zten zwei Tage. EN
    Ich renne umher, um noch alles zu erledi­gen und mit ein­er gewis­sen Angst, als wäre nicht genug Zeit. EN

    Son­nen­licht
    Ver­lan­gen nach Son­nen­licht und Leichtigkeit. EN
    Über­lege, wie ich mehr Licht in mein Haus brin­gen kann. EN
    Habe ein starkes Bedürf­nis nach Licht, vor allem nach Son­nen­licht. EN
    Ich will Luft und Sonne. EN
    Glück­lich über die Sonne. Ich geniesse die Sonne, möchte ihre Energie ein­saugen. EN
    Die Sonne kommt raus und ich füh­le mich grossar­tig. Ich ver­lasse die Stadt heute und kann gar nicht erwarten, aus dem Haus zu kom­men. EN

    Fest­steck­en
    Ich war die let­zten 8, 9 Monate wie auf ein­er Reise und bin irgend­wo fest­gesteckt, heute fühlte ich mich frei! EN
    Füh­le mich ver­wurzelt, fest­ge­fahren, kein Bedürf­nis nach Bewe­gung. EN
    Füh­le mich ver­langsamt, wie durch dick­en Schlamm watend, die Beine fühlen sich schwäch­er an, ich scheine festzusteck­en. EN

    Katholis­che Kirche
    Kehrte für sechs Wochen in die katholis­che Kirche zurück. Oster­gottes­di­enst war bewe­gend. Musik, Sprache und Lesun­gen berührten mich. EN
    Sehn­sucht nach spir­itueller Gemein­schaft. Suche Med­i­ta­tion­s­gruppe, bin aber neugierig und ange­zo­gen von der katholis­chen Kirche, ein­er Messe, ich will sehen, wie es mir gefällt. EN
    Viel offen­er für spir­ituelle Erfahrun­gen. Ging am Son­ntag zu ein­er katholis­chen Messe. War über­rascht, wie berührt ich durch die Musik und das lateinis­che Zeug war. Meine Augen wur­den feucht und ich war über­flutet von Emo­tion, ein­er gewis­sen Trauer und Freude, als ob ich etwas ver­passt hätte. EN

    Iden­ti­fika­tion mit sich selbst
    Ich bin wer ich bin, und nie­mand son­st. EN
    Wenn ich zur Toi­lette gehe, scheine ich mich selb­st zu gebären, als ob mein ganzes Inneres nach aussen gedrückt würde. EN
    Ich füh­le mich ein wenig ausserirdisch, ent­fremdet von meinem Kör­p­er, als ob etwas ausser­halb von mir mich selb­st beobachtet. Das «Ich» fühlt sich an wie ein winziger Kern in meinem Kör­p­er, ein Same, der sehen kann. EN

    Haare
    Ich möchte ständig schöne Tex­turen wie Samt usw. fühlen. Ich kann nicht wider­ste­hen, sie zu stre­icheln, sog­ar mein eigenes Haar.
    Habe meine Haare abgeschnit­ten ich trug sieben Jahre die Haare lang. (Er trug hüft­lange blonde Zöpfe). EN
    Ich denke, dass ich mein Haar ver­liere. Der Haaransatz scheint zurück­zuwe­ichen. EN
    Gewisse Leute scheinen so sexy. Sagte zu ein­er Fre­undin, dass Stirn­fransen sexy wären an ihr. EN

    Entschei­dun­gen
    Extremes Zaud­ern und Unentschlossen­heit waren ein­deutige The­men dieser Prü­fung. EN
    Am Ende hat­te ich kein Früh­stück, weil ich mich nicht entschliessen kon­nte, was ich wollte. EN
    Ich ran­nte umher, um etwas zu tun – ich wusste aber nicht was. Ich fühlte mich schwindlig und aufgeregt. EN
    Unentschlossen, ob ich gehen oder bleiben sollte. EN
    Ich befinde mich in der Vorhölle, räume alles aus und weiss nicht, wohin ich gehen soll. EN
    Unentschlossen, wo ich schlafen und wann ich mich hin­le­gen sollte. EN
    Ich bin entschlossen­er darin zu sagen, was ich will und was ich glaube. Ungewöhn­lich, Klarheit und pos­i­tive Entschlossen­heit. EN

    Es wurde mir klar, dass ich mein Leben lang wie ein weit auss­chla­gen­des Pen­del von sehr hoch zu sehr tief gewech­selt hat­te. So genan­nt nor­mal zu sein, ist ein seltenes Vergnü­gen. EN

    Leicht­es Weinen
    Empfind­lich, kön­nte leicht weinen. EN
    Weine, bin sehr trau­rig und tief bewegt durch ein Gedicht von Mary Oliv­er. EN
    Füh­le mich wein­er­lich. EN
    Füh­le mich wie zum Weinen, unglück­lich und über­wälti­gend. EN

     

    Ver­spielt, will Vergnü­gen, lacht, ist kindlich
    keine Symp­tome

     

    Musik, Sin­gen, Tanzen
    TR Chorkonz­ert in einem riesi­gen Schloss, wer­den von der Prinzessin begrüsst. Tausende Leute laufen umher. Die Sänger merken, dass sie alles vergessen haben, krabbeln ein­er nach dem andern auf allen Vieren von der Bühne. Ich bin allein, schaue auf die leere Bühne und wache auf. PLR
    Lärm oder laute Musik ver­schlim­mern. EN
    Berührt durch die Musik während der katholis­chen Messe. EN

     

    Abnei­gung gegen Verantwortung
    TR Auf einem Segel­boot, Segel blähen sich und die Jacht kippt um, ich soll den abge­broch­enen Mast fes­thal­ten, das schaffe ich nicht, bin nicht Manns genug, über­fordert mit dieser Ver­ant­wor­tung, möchte lieber wieder ein klein­er Junge sein. PLR

     

    Ruh­e­los, aufge­dreht, zap­peln, ungeschickt
    Ich füh­le mich heute Abend über­dreht. Ich habe viel zu tun und bin geistig müde, aber mein Kör­p­er fühlt sich an, als hätte ich viele Tassen Kaf­fee getrunk­en. EN
    Füh­le mich sehr nervös in der Bauchge­gend. EN
    Ich bin oft gegen Dinge gestossen und mein linkes Knie wurde aus­gerenkt. EN
    Leicht ruh­e­los. Tagsüber ruhig, aber laute Geräusche und Störun­gen run­dum sind unerträglich. EN

     

    Konzen­tra­tions­fähigkeit, Gedächtnis
    Konzen­tra­tionsprob­leme in der Schule, hört nicht zu, Gedanken flat­tern stets im Raum. Kann auch leichte Auf­gaben nicht lösen oder Anweisun­gen befol­gen. Mäd­chen 15 Jahre. PLR
    Ich scheine zu zaud­ern und von ein­er Sache zur anderen zu flat­tern und kann mich nicht entschei­den, was ich tun will.
    Vergesse, wo ich Dinge habe liegen lassen. EN
    Langsam beim Auf­schreiben von Wörtern, habe vergessen, wie man buch­sta­biert. EN
    Füh­le mich stark und ruhig. Ich starre viel ins Leere, auf eine sehr ruhige Art und Weise. Ich bin zer­streut und vergesse Dinge. Ich ging zur Post und liess mein Geld liegen. EN
    Ich war sehr ver­wirrt mit mein­er Tele­fon­num­mer, als ich ver­suchte, zu Hause anzu­rufen. Ich kon­nte die Zahlen nicht in die richtige Rei­hen­folge kriegen. EN
    Mir fall­en die Namen für Dinge wie Tasse oder Kugelschreiber nicht ein. Mein Geist ist kom­plett leerge­fegt. EN
    Schwierigkeit­en beim Aussprechen von Wörtern. Mein Vok­ab­u­lar scheint zu ver­dampfen. EN

     

    Fehlende Ori­en­tierung
    Mir passierte etwas Selt­sames: Ich wollte den Raum ver­lassen, hat­te aber vergessen wo die Tür ist. Ich geri­et ein wenig in Panik und ran­nte rund um den Raum, um den Aus­gang zu find­en. EN

     

    Kom­mu­nika­tion
    Wenn ich anderen Leuten beim Reden zuhöre, bin ich nicht inter­essiert, wenn sie anfan­gen zu reden, also ver­suche ich, den Gesprächs­faden am Ende zu erwis­chen. EN
    Der Wun­sch nach Kom­mu­nika­tion ist sehr ger­ing. Füh­le mich glück­lich genug, um für mich zu bleiben. Ein­sames Gefühl, aber leicht ver­legen, weil andere denken kön­nten, ich sei unhöflich. EN
    Ich will eigentlich nicht mit anderen zusam­men sein, aber sie kom­men trotz­dem und wollen reden, also tue ich es. EN
    Ich will mit nie­man­dem sprechen. Füh­le mich sehr ruhig in mir drin. Ich will keinem zuhören, son­dern ein­fach friedlich und still sein. Ich laufe schon seit Ewigkeit­en herum und ver­suche, einen Ort zu find­en, an dem ich nicht mit anderen inter­agieren oder ihrem Geschwätz zuhören muss. EN
    Füh­le mich zurück­ge­zo­gen, sog­ar während ich mit der Fam­i­lie zusam­men bin. Unbeteiligt bei sozialen Aktiv­itäten und Gesprächen, als ob ich nicht wirk­lich da wäre. EN

    Fokussiert und geerdet. Klares Denken und klare Kom­mu­nika­tion mit Leuten. Geduldig mit schwieri­gen Men­schen. EN
    Füh­le mich wohl als Teil ein­er Gesprächs­gruppe. Analysiere nicht jedes Wort, das ich sage. EN

     

    Ver­lassen­heits­ge­fühl, von den Eltern nicht umsorgt, fehlende Führung
    Abgrundtiefe Angst, jeman­den zu ver­lieren, der mir nah­este­ht. PLR
    Nan­nte das Grundge­fühl dieser Prü­fung «Das mit­tlere Kind-Syn­drom». Nicht bemerkt wer­den. EN
    Es gab Schuldge­füh­le, sich nicht genug um die eige­nen Kinder zu küm­mern. EN
    Angst und Panik wegen mein­er Kinder, Schuldge­fühl, als ob ich mich nicht um sie geküm­mert hätte und sie sich selb­st über­lassen wären und sich sel­ber wehren müssten. EN
    Unübliche Angst wegen der Kinder abends zu Hause. Panik, auss­er mir. EN
    Drehte den Fernse­her an, alles schien sich um Kindsmiss­brauch zu drehen. EN
    Während des Schwim­mens fühlte ich mich trau­rig und ein­sam – nicht in der Lage, mich um meine Kinder zu küm­mern oder mit ihnen zu spie­len oder sie sog­ar zu beschützen. EN

     

    Gesellschaft, Beziehung
    (…) die Sänger krabbeln ein­er nach dem andern auf allen Vieren von der Bühne, bin allein, schaue auf die leere Bühne und wache auf. PLR
    Ein­sames Gefühl. EN

    Ich mag es, um Leute herum zu sein und füh­le mich ziem­lich zen­tri­ert. Ich suchte Leute und fühlte mich wohler. Meine Gedanken sind klar. EN
    Füh­le mich gesel­liger. Ich habe Briefe geschrieben und Leute angerufen, was ich schon eine Weile nicht mehr getan hat­te. Ich füh­le mich weniger isoliert und unsozial. EN
    Ich möchte die ganze Zeit mit Leuten zusam­men sein. EN
    Men­schen scheinen wie durch Schw­erkraft von mir ange­zo­gen zu sein. Ich füh­le, wie ich sie zur Ruhe brin­gen kann. EN
    Ich füh­le mich allen gegenüber sehr wohlwol­lend, ströme über von Liebe für jeden, sog­ar für die Schüler, mit denen ich nor­maler­weise nicht auskomme. EN
    Merk­würdi­ge Stim­mung im Pub heute Abend. Meine Augen schienen klar­er. Bess­er fokussiert. Dachte zu wis­sen, was mit den Leuten los ist, ob wahr oder nicht – keine Idee. Hat­te das Gefühl, dass ich Ein­blicke in die Wahrheit hat­te. EN

    Ich möchte keine neuen Kon­tak­te knüpfen oder mich mit jeman­dem tre­f­fen und unter­hal­ten. Ich möchte ruhig sein in der Natur. Ich bin frus­tri­ert, hibbe­lig und will meine Ruhe. EN

     

    Liebesleben, Sex­u­al­ität, Gender-Themen
    Während der Prü­fung bessert sich die Beziehung zum Ex-Fre­und, sie wird ruhiger, ver­söhn­lich­er mit der Tren­nung. EN

    Kinder­wun­sch bei mehreren Probandin­nen. EN
    Man grat­uliert ihr zur Schwanger­schaft, obwohl sie gar nicht schwanger ist. EN
    Wenn ich meinen Bauch anschaue, meine ich schwanger zu sein. EN

    Grossar­tiges Gefühl sex­ueller Erre­gung beim zu Bett gehen. Sex war grossar­tig. EN
    Gewisse Leute scheinen so sexy. Sagte zu ein­er Fre­undin, dass Stirn­fransen sexy wären an ihr. EN
    Füh­le mich sehr sex­uell und bei mir. EN
    Sex­uelles Ver­lan­gen ist hoch, die Beziehung läuft gut. EN
    Ich hat­te her­rliche Fan­tasien von ein­er abso­lut rasend sinnlichen und sex­uellen Affäre mit einem Englän­der. EN

     

    Jung – alt
    TR Auf einem Segel­boot, Segel blähen sich und die Jacht kippt um, ich soll den abge­broch­enen Mast fes­thal­ten, das schaffe ich nicht, bin nicht Manns genug, über­fordert mit dieser Ver­ant­wor­tung, möchte lieber wieder ein klein­er Junge sein. PLR
    Bekam meine Peri­ode heute und fühlte mich sehr bedürftig. Wäre gerne klein genug gewe­sen, dass mein Mann mich hätte aufheben und herum­tra­gen kön­nen wie er es mit dem Baby tut. EN
    Als ich abends aus­ging, sagte mir ein alter Mann, ich wäre wie ein Teenag­er (ich bin 37). EN
    Füh­le mich kürz­er, kom­pak­ter, näher am Boden, wie in einem Kinderkör­p­er. EN

     

    Alte Bekan­nte, Vergangenheit
    Sehr inten­sive Erin­nerung an die Kind­heit, an eine Süss­waren­hand­lung wo wir in den Ferien hingin­gen. Kon­nte es leb­haft vor mir sehen, die Süs­sigkeit­en riechen, sah die Verkäuferin und hörte ihre Stimme. Den ganzen Tag ein leb­haftes Gefühl von déjà-vu. Als ob die Zeit sich ver­schoben hätte. Meine Uhr blieb um 10 h 10 ste­hen. EN

     

    Schmetter­lings­the­men, Metamorphose
    keine Symp­tome

     

    Schweben, fliegen, flattern
    TR Radle eine Skischanze hoch, fliege in die Luft, hänge da oben, aufge­hängt, komme allmäh­lich herunter, trage einen Kilt, sehr pein­lich, denn alle Zuschauer schauen von unten hoch. PLR
    Ich denke, das Mit­tel muss etwas mit Fliegen zu tun haben. Ich fliege in meinen Träu­men, seit ich klein bin, und das eksta­tis­che Gefühl bleibt den ganzen näch­sten Tag. EN

     

    Leichtigkeit – Schwere
    Füh­le mich während der AMP ungewöhn­lich leicht und sehr wohl. PLR
    Ver­lan­gen nach Son­nen­licht und Leichtigkeit. EN
    Ich füh­le mich leicht und möchte meine Hände wie in einem Bal­lett bewe­gen. EN
    Füh­le mich leicht und freud­voll. EN
    Tem­pera­mentvoll und leichtlebig, wie ein Jo-Jo. EN
    Fühlte mich erfrischt heute mor­gen beim Erwachen. Hörte gut, die Augen waren son­nig, und ich fühlte mich bess­er als schon lange. EN

     

    Klei­der, verklei­den, Prinzessin
    Ich geniesse es, fröh­liche, bunte Klei­der anzuziehen. Gehe in die Stadt, um ein blu­miges T‑Shirt zu kaufen. PLR
    Wild­fang, burschikos­es Mäd­chen, weigerte sich schon immer, Klei­der zu tra­gen. Trotz­dem ele­gante Jeans und schicke Schuhe, liebt Schmuck, beson­ders Ohrringe. PLR
    TR (…) trage einen Kilt (…) PLR
    Fühlte sich mit Beginn der Prü­fung völ­lig unbe­deu­tend und unsicht­bar. Es war nötig, helle und far­bige Klei­der zu tra­gen, um über­haupt bemerkt zu wer­den. EN
    Starkes Bedürf­nis, extrav­a­gante, helle Klei­der zu tra­gen, ich denke, es ist der Wun­sch wahrgenom­men zu werden.
    Ich kaufte ein gel­blich-weiss­es, fliessendes Kleid mit lila Blu­men als Auf­druck. Ich füh­le mich wie ein Pfau. EN
    TR habe mich als Frau verklei­det, weil ich zu einem Trans­ves­titen-Fes­ti­val gehe. Das wird amüsant sein. PLR

    TR Chorkonz­ert in einem riesi­gen Schloss, wer­den von der Prinzessin begrüsst. PLR

     

    Far­ben
    TR Bin nervös, muss meine Exa­m­en­sar­beit ein­re­ichen, habe alles in Pink geschrieben, was wird der Prüfer davon hal­ten? PLR
    Die Farbe Rot springt mich an, selb­st kleine Flächen, wie Deck­el von Gläsern. EN

     

    Natur
    TR Schul­ver­anstal­tung, über­all bunte Blu­men, auf die ich aller­gisch bin. Muss niesen durch ihren starken Duft und werde geweckt dadurch. PLR
    Ver­lan­gen auf dem Land, in der Natur zu sein. Wir gin­gen in die Berge, ich genoss es wirk­lich. Das Wet­ter war kühl und frisch und ich fühlte mich dadurch lebendi­ger. Ich scheine im Freien mehr Energie zu haben. EN
    Ich ging auf eine Wan­derung, liebte es, draussen zu sein. EN
    Ich war dieses Woch­enende sehr lau­nisch. Ich bin ans Meer gegan­gen, ich wollte laufen. So lange ich draussen war, fühlte ich mich ruhig, zen­tri­ert und konzen­tri­ert. Riechend, spürend, sehend. EN
    Wollte im Wald sein. EN
    Es war sehr windig und ich genoss es sehr. EN
    Ich nahm wahr, wie der Wind Dinge pack­te und bewegte. Ich sass da und star­rte auf die Dinge, die sich mit dem Wind im Fen­ster langsam bewegten. Ich kon­nte mich an ihrer Schön­heit, ihrer Bewe­gung und Rein­heit nicht sattse­hen. EN
    Ich war heute Abend im Freien nervös. Der Wind hat ziem­lich geblasen und ich fand das Rauschen in den Bäu­men unheim­lich. EN

     

    Tiere
    Wir trafen eine schöne Katze. Ich mochte Katzen noch nie beson­ders, aber zu dieser fühlte ich mich hinge­zo­gen, und sie schien das Gle­iche zu empfind­en. Sie schnur­rte und schnur­rte und stiess ihren Kopf gegen meinen Hals. EN
    Ich habe eine Maus in der Küche, das macht mir Angst, ich horche auf jedes Geräusch, bin nervös, die Hände zit­tern, als ob sie riesig wäre und mich ver­let­zen kön­nte. EN
    TR dass der Hund, der seit Jahren ver­schwun­den war, zurück­gekehrt sei. Ver­suchte sich sel­ber in einen Hund zu ver­wan­deln, um mit ihm zu reden und zu erfahren, wo er die ganze Zeit gewe­sen war. EN
    Fehlende Gefüh­le, gle­ichgültig gegen meinen Hund, ich bin fieser. EN

     

    Wass­er
    Am Mor­gen fühlte ich mich abgekämpft. Stellte mich unter die Dusche und blieb viel länger darunter als nor­mal. Ich fühlte mich schmutzig und wollte es abwaschen. EN
    Ich scheine eine Abnei­gung zu haben gegen das Waschen. EN

     

    Häuser, Räume, Territorium
    keine Symp­tome

     

    Fahren, Reisen
    Ich fuhr im Auto durch die Land­schaft und hat­te Lust, auszusteigen und kilo­me­ter­weit zu laufen. EN
    Ich habe ger­ade meine Akten der let­zten 20 Jahre aufgeräumt. Ich war nach Lon­don und Las Vegas gereist. Ich entsch­ied mich, zu meinem 60. Geburt­stag nach Lon­don zu fahren. EN
    Ich liebte es sehr, Auto zu fahren, was ich nor­maler­weise nicht tue. EN

     

    Einkaufen
    keine Symp­tome

     

    Arbeit
    Gesteigerte Aktiv­ität und enorme Energie bei allen Prüfern. PLR
    Alles scheint sehr schnell zu gehen. Bin ganz glitzernd, voller neuer, frisch­er Energie. Bin über­laden mit Arbeit, macht mir nichts aus – je mehr Arbeit, desto mehr kann ich bewälti­gen. PLR
    Ich habe eine enorme Menge an Arbeit erledigt – stetig, langsam und kon­se­quent. EN
    Ich ging früh zur Arbeit und hörte den ganzen Tag nicht mehr auf. Ich bin müde, aber es geht mir gut. EN
    Aufgelegt zu Haus- und Garte­nar­beit. EN

    Ich habe es eilig und die Arbeit geht nicht voran. EN

    Dinge nicht zu Ende bringen
    Ich ver­liere das Inter­esse schnell und gehe zu etwas anderem über oder mache gar nichts. Vieles bleibt unfer­tig liegen. EN
    Ich füh­le mich leicht unruhig, fast so, als ob ich etwas nicht anfan­gen möchte, weil ich es vielle­icht nicht zu Ende bringe. EN
    Ich bin tol­er­an­ter gegenüber Unord­nung im Haus. Ich bin nicht so anges­pan­nt oder verärg­ert, wenn Dinge nicht fer­tig sind. EN

    Sehr geschäftig bei der Arbeit. Füh­le mich frus­tri­ert über mein tiefes Energielev­el nach der Arbeit. Die Stelle saugt mich manch­mal total aus. EN

     

    Lehrer, Schule
    TR Schul­ver­anstal­tung, über­all bunte Blu­men, auf die ich aller­gisch bin. Muss niesen durch ihren starken Duft und werde geweckt dadurch. PLR
    Konzen­tra­tionsprob­leme in der Schule, hört nicht zu, Gedanken flat­tern stets im Raum. Kann auch leichte Auf­gaben nicht lösen oder Anweisun­gen befol­gen. Mäd­chen 15 Jahre. PLR
    TR Bin nervös, muss meine Exa­m­en­sar­beit ein­re­ichen, habe alles in Pink geschrieben, was wird der Prüfer davon hal­ten? PLR
    Bin nicht aufgelegt, Noti­zen zu machen während der Vorträge, nor­maler­weise will ich kein Wort ver­passen. Ich bin nicht inter­essiert an dem Fall, der unter­sucht wird. EN
    Angst vor Autoritäten, beurteilt wer­den, Ver­sagen. EN

     

    Pein­lichkeit
    TR: Radle eine Skischanze hoch, fliege in die Luft, hänge da oben, aufge­hängt, komme allmäh­lich herunter, trage einen Kilt, sehr pein­lich, denn alle Zuschauer schauen von unten hoch. PLR

    Ich habe das Gefühl, etwas Gewagtes (Unanständi­ges) getan zu haben, ich füh­le mich ein wenig ver­legen. EN
    Der Wun­sch nach Kom­mu­nika­tion ist sehr ger­ing. Füh­le mich glück­lich genug, um für mich zu bleiben. Ein­sames Gefühl, aber leicht ver­legen, weil andere denken kön­nten, ich sei unhöflich. EN

     

    Chaos, Ord­nung
    Sie hat­te das Bedürf­nis das Haus aufzuräu­men und zu putzen, um etwas vorzu­bere­it­en – aber sie wusste nicht, was das war. EN
    Ich habe das Gefühl, dass die Dinge aufgeräumt und geputzt wer­den müssen. EN
    Vertrug das Rein und Raus der Kinder nicht, war am Putzen und Waschen. EN
    Ich stelle fest, dass meine Hausar­beit­en bess­er gelin­gen. Ich bin ordentlich­er und sauber­er. Ich tendiere son­st eher zu Unord­nung. Ich wasche viele Dinge, es scheint, als ob alles eine gründliche Wäsche brauche. EN

    Das Haus ist wie nach einem Tor­na­do und ich sitze hier und schaue es mir an. Nor­maler­weise höre ich nicht auf zu putzen, diese Unord­nung würde mich stören, aber jet­zt ist es nicht mehr so. Ich habe mehr Geduld als son­st. EN

     

    Gefahren, Krim­i­nal­ität, Verfolgung
    Während ich eine dun­kle Gasse runter gehe, die ich schon oft gegan­gen bin, fällt mir ein, wie leicht es für einen Mann wäre, her­auszus­prin­gen und mich zu verge­walti­gen. EN
    War als Fuss­gänger gestern Abend in einen Autoun­fall ver­wick­elt. EN
    Drehte den Fernse­her an, alles schien sich um Kindsmiss­brauch zu drehen. EN

     

    Reizbarkeit, Aggres­sion
    keine Symp­tome

    ALLGEMEIN- und LOKALSYMPTOME

    Indi­vidu­elle All­ge­mein- und Lokalsymp­tome von Nymphalis urticae

    Seufzen: Seufzt tief; seufzt häu­fig. EN

    Steifer Rück­en li Nierenge­gend. PLR

    Mein Kopf fühlt sich irgend­wie hohl und leicht an. EN
    Das Gle­ichgewicht des Kopfes ist gestört, der Kopf neigt dazu, auf die linke Seite zu fall­en. EN

    Rauchen
    Ich bin Ket­ten­rauch­er. Nor­maler­weise würde ich 15 Zigaret­ten am Tag rauchen, aber seit ich mit der Prü­fung begonnen habe, rauche ich bis zu 30 am Tag. Obwohl mir von zu vie­len Zigaret­ten übel wird, ist das Ver­lan­gen da, und so rauche ich. EN
    Ich habe das Ver­lan­gen, mehr zu rauchen als son­st. EN

     

    Energielev­el

    Depres­sion, während der man sehr viel Schlaf braucht, dann wieder viel Energie, Humor und Enthu­si­as­mus. EN

    Ermüdet sehr schnell. PLR
    Kör­per­lich füh­le ich mich aus­ge­laugt, ich will mehr Schlaf. Ich bin müde ins Bett gegan­gen. EN
    Ich füh­le mich all­ge­mein schwach, ohne Lei­den­schaft, flach, ton­los. EN
    Ich füh­le mich sehr schw­er und müde. EN
    Mein Kör­p­er fühlt sich jet­zt schw­er­er an, warm. EN
    In dieser Nacht habe ich Schwäche, die an Läh­mung auf der gesamten recht­en Seite des Kör­pers gren­zt. EN

    Wie zer­schla­gen, getreten
    Ich bin mit Schmerzen aufgewacht. Es fiel mir sehr schw­er, aus dem Bett zu kom­men. EN
    Wenn ich aus dem Bett auf­ste­he, füh­le ich mich, als hätte man mich am ganzen Kör­p­er getreten. EN
    Schmerzhaft am ganzen Kör­p­er, unbe­holfen, dumpf. EN
    Ich füh­le mich ram­poniert und geprellt, als hätte ich mich mit einem harten Met­all­ge­gen­stand gestossen. EN
    Mein Kör­p­er fühlt sich an, als hätte er eine Tra­cht Prügel bezo­gen. EN

     

    Schlaf
    Ich schlafe sehr tief, sobald mein Kopf das Kissen berührt. EN
    Ich habe let­zte Nacht fast elf Stun­den geschlafen. EN

    Der Schlaf fiel mir nicht leicht; es war schw­er, das pos­i­tive Denken aufrechtzuer­hal­ten. EN
    Sehr, sehr unruhig. Beine bewe­gen sich, ich wälze mich hin und her. Ich bin drei oder vier Mal aufgewacht. Ich muss auf­ste­hen und herum­laufen. EN
    Wirk­lich schlechter Schlaf. Zwang­haftes Nach­denken über einge­bildete Kränkun­gen, Unter­richt zu geben. EN
    Der Schlaf ist total durcheinan­der. Ich habe let­zte Nacht nicht geschlafen. EN

    Wachte mehrmals in der Nacht auf, um zur Toi­lette zu gehen. Drehte mich hin und her und wachte erfrischt auf. EN
    Nor­maler­weise bin ich schläfrig, wenn ich aufwache, aber in let­zter Zeit bin ich hellwach. EN
    Ich bin hellwach, füh­le mich abso­lut grossar­tig, aber ich hat­te die ganze Nacht das Gefühl, nicht wirk­lich zu schlafen, so als ob ich döse und abdrifte. EN
    Toller Schlaf, schönes warmes Gefühl, bin erfrischt aufgewacht. EN

     

    Tem­per­atur und Wetter
    Bess­er Som­mer, Sonne, has­st Win­ter, möchte am lieb­sten Win­ter­schlaf hal­ten. PLR
    Ich füh­le mich heiss, nor­maler­weise bin ich eher kalt. EN
    Ich fühlte mich den ganzen Abend über sehr warm, beson­ders meine Füsse, die nor­maler­weise küh­ler sind. EN

     

    Speisen, Essen und Trinken

    Starkes Ver­lan­gen nach:
    Alko­hol. EN
    Schoko­lade, habe Schoko­lade­nauf­strich, Schoko­laden­drink und Schoko­ladenkekse gekauft. EN
    Spiegeleiern, Kartof­feln und Por­ree. EN
    Salz. EN
    Ich esse viel Junk Food, Nudeln und Fet­tiges, und nicht genug Obst und Gemüse. EN

    Kein Ver­lan­gen nach Schoko­lade, Zuck­er oder Brot. EN

    Unverträglich
    Weizen und Zuck­er. EN
    Molk­ereipro­duk­te und Kof­fein. EN
    Thun­fisch. EN
    Empfind­lich auf Schoko­lade. EN

     

    Sin­nesor­gane, Sinneseindrücke
    Meine Sinne schienen geschärft. EN
    Das Gehör wurde scharf. EN
    Ich habe das Gefühl, meine Brille ist klar. Meine Augen fühlen sich an, als ob ich bess­er sehen kön­nte. Sog­ar Schat­ten sehen klar aus, die Kan­ten sind scharf – es ist cool. EN
    Sehver­mö­gen ver­schwom­men, bewegt sich beim Fernse­hen in und aus dem Fokus. EN

    Die Augen fühlen sich kiesig und trock­en an. EN
    Augen trock­en, das Weisse der Augen blu­tun­ter­laufen, vor allem das linke Auge, was selt­sam ist, da sich in meinem recht­en Auge ein Fremd­kör­p­er befand. Juck­ende, trock­ene Augen. EN
    Meine Augen sind heute Mor­gen sehr wäss­rig und blu­tun­ter­laufen. EN
    Ich mag kein helles Licht. EN

    Geräusche scheinen klar­er und voneinan­der getren­nt, wie wenn ich sie mehr wahrnehmen kön­nte. EN
    Leicht ruh­e­los. Tagsüber ruhig, aber laute Geräusche und Störun­gen run­dum sind unerträglich. EN
    Ich ertrage keinen Lärm, bekomme Kopf­schmerzen. EN

     

    Kopf­schmerzen
    Kopf­schmerz, Druck im Vorderkopf, zwis­chen den Augen, über den Schei­t­el ziehend > Berührung, aber nicht Druck, küh­le Luft < Hitze, Lärm, stick­iges Zim­mer. EN
    Mein Kopf tut weh, stechende Schmerzen, die sich über­all hin­be­we­gen. EN
    Druck im Kopf, vom Hin­terkopf hin­unter zum Nack­en, vom Sprechen mit Leuten. EN
    Viele weit­ere Kopfschmerz-Symptome.

     

    Haut
    Am Mor­gen erwache ich mit ein­er sehr juck­enden Urtikaria am linken Arm. PLR
    Urtikaria hin­ter dem recht­en Ohr. PLR S. 41

    Kopfhaut schält grosse Schup­pen. EN
    Die Kopfhaut hat ange­fan­gen zu juck­en, schlim­mer am Haaransatz und an den Schläfen. EN
    Juck­reiz an allen Teilen des Kör­pers. Kratzen beson­ders nachts. EN

    Meine Haut hat sich verän­dert, ist fahl gewor­den. Jemand sagte, ich sähe aus wie ein Chi­nese. EN

    ZUR SUBSTANZ

    Der kleine Fuchs, Nymphalis urticae, Aglais urticae (von gr. Alga­ia Glanz, Pracht – der jüng­sten der drei Gra­zien und lat. Urticae, die Nes­sel) ist ein Schmetter­ling aus der Fam­i­lie der Edelfal­ter (Nymphal­i­dae).

    Der Kleine Fuchs ist an seinen orange-braunen Flügeln, die mit leuch­t­end blauen Punk­ten gesäumt sind, leicht zu erkennen.
    Vorder- und Rück­seite der Flügel sind unter­schiedlich gefärbt. Der Kör­p­er des Schmetter­lings ist dunkel und stark behaart.

    Das Ver­bre­itungs­ge­bi­et des Kleinen Fuch­ses ist sehr gross. Er ist sowohl in Europa, als auch in Asien zu Hause, bis in Höhen von 3500 Metern. Im Flach­land ist er über­wiegend an Wal­drän­dern, in offe­nen Land­schaften, Parkan­la­gen und Gärten zu finden.

    Zumin­d­est die Män­nchen scheinen ähn­lich wie bei eini­gen anderen Edelfal­ter-Arten bei gün­stiger Wit­terung tagsüber Ter­ri­to­rien zu beset­zen, aus denen sie vor­bei­fliegende andere Fal­ter oder son­stige grössere Insek­ten ver­fol­gen und vertreiben; gern z. B. von beson­nten Holzstössen als Ansitz­platz aus.
    Sie wer­den oft bei der Gipfel­balz beobachtet: auf der Suche nach Geschlechtspart­nern segeln sie an markan­ten Erhe­bun­gen wie Hügeln, Bergkup­pen oder Bur­gru­inen immer wieder den Hang hinab. Hat das Män­nchen eine passende Dame ent­deckt, fol­gt er ihr und ver­sucht, mit seinen Füh­lern auf ihren Flügeln zu trom­meln. Jet­zt begin­nt eine gesel­lige “Ver­fol­gungs­jagd”, wobei man aus der Nähe das Trom­meln des Män­nchens deut­lich hören kann.

    Kleine Füchse haben eine aus­ge­sproch­ene Vor­liebe für frisches Grün, so dass die Weibchen ihre Eier meist an frisch aus­treibende Brennnes­seln set­zen. Es wer­den bis zu 200 grüne Eier in grossen Gele­gen auf der Blat­tun­ter­seit­en der Grossen Bren­nes­sel abgelegt. Die Raupe ist schwarz, fein weiss gefleckt und besitzt zwei unter­broch­ene gelbe Seit­en­lin­ien. Der Rau­penkör­p­er trägt auf dem Rück­en und an den Seit­en Stacheln, die schwarz oder gel­blich sind. Der Rau­penkopf ist schwarz. Sie wird nicht von Vögeln gefressen. Wahrschein­lich wirkt ihre auf­fäl­lige Fär­bung abschreck­end. Bei Berührun­gen und Erschüt­terun­gen rollt sich die Raupe sofort zusam­men und lässt sich fallen.
    Sie ver­pup­pt sich nach ein­er Fresszeit von etwa einem Monat in ein­er braunen oder hell­grü­nen Stürzpuppe, die mehrere Dor­nen und gold­en-met­allis­che Fleck­en aufweist.

    Der Schmetter­ling besucht ver­schieden­er Pflanzenarten. Allein in Baden-Würt­tem­berg sind weit über 200 Nek­tarpflanzen bekan­nt, darunter etwa 40 % meist fremdländis­che Gartenpflanzen. Die Fal­ter wer­den unter anderem auf nek­tar­re­ichen Hochstau­den­fluren mit Vorkom­men der Haupt­nek­tarpflanzen Wasser­dost und Kratzdis­tel angetroffen.

    Die Tiere sind Wan­der­fal­ter. Sie unternehmen inner­halb ihres Ver­bre­itungs­ge­bi­etes kürzere Wan­derun­gen. So fliegen sie beispiel­sweise im Herb­st oft­mals aus dem Gebirge in die wärmeren Tiefla­gen und die näch­ste Gen­er­a­tion im Früh­som­mer wieder zurück. Der Kleine Fuchs über­win­tert an geschützten Orten wie Kellern, Dachbö­den, Gara­gen oder auch in natür­lichen Ver­steck­en, wobei die Über­win­terung an war­men Tagen unter­brochen wer­den kann.
    Nach der Über­win­terung begin­nt die Flugzeit bere­its wieder ab Februar/März und endet im Okto­ber. Die Tiere fliegen in war­men Regio­nen in zwei bis drei Gen­er­a­tio­nen pro Jahr, in kalten Gebi­eten und in hohen Lagen nur in ein­er Gen­er­a­tion von Mai bis August.
    wikipedia.org/wiki/Kleiner_Fuchs, nabu.de/tiere-und-pflanzen/insekten-und-spinnen/schmetterlinge/tagfalter

    QUELLEN

    PLR — Le Roux Patri­cia, Schmetter­linge in der Homöopathie, Narayana Ver­lag 2009, Kan­dern, S.39 und 129
    EN — Eis­ing Nuala, Prov­ings Vol 3, Emryss Pub­lish­ers 2014
    Bild — Esther Ostermünchner