BRACHYPELMA SMITHI


WORUM GEHT ES?

Grosse Geräuschempfindlichkeit.
 
Wenig Bindung an andere Menschen.
Grosse innere Ruhe, Heiterkeit und Zufriedenheit.
 
Typisch für Brachypelma ist die Intensität bei der Arbeit: Druck, Wetteifer, Emsigkeit, um seine Pflicht zu erfüllen.
Abwertende Haltung gegenüber Alltagsverrichtungen. Diese scheinen banal und wertlos.
Grosser Drang (Kinderlieder) zu singen, „das macht die Gleichförmigkeit erträglich“.
Provoziert durch Menschen, die effizienter arbeiten.
 
Der Kampf endet in Erschöpfung, fehlendem Durchhaltevermögen, Gleichgültigkeit, Gedankenleere.
 
Will Bodenhaftung vermeiden. Die Energie zieht nach oben – Gefühl Flügel zu bekommen. (Dies ist auffällig, da Brachypelma eine Höhlenbewohnerin ist.)
 
Das Thema Familie, Mutter richtet sich stark auf Geburt, gebären, Muttersein. Sie fühlt sich wohl im eigenen Nest. Die Aussenwelt beobachtet sie lieber durchs Fenster, aus Distanz.


THEMEN und MINDSYMPTOME


Lebhaft, ruhelos, eilig

Emsigkeit. VP 16.9
Neue Energie, könnte Bäume ausreissen. VP 9.21
Lustig, wach, neugierig, erwartungsvoll, schneller werden. S 110

Ungeschickt, zu viel Energie. VP 2.15, VP 5.17
Bewegungen – schnell, fahrig, unkoordiniert. S 178


Arbeit

Gewissenhaft: Arbeit verrichten, Erinnerung an Pflichten (Alltägliches). S 114
Innere Kontrolle – meine Gedanken sind alle belanglos, Alltägliches, also nicht relevant. VP 2.16
Routinearbeit, konstantes Fortfahren, beharrlich, fleissig, leicht, selbstverständlich, selbstgenügsam, ohne irgendwelche Reflexion, nach einem vorgegebenen inneren Programm. VP 2.14
Das geht mich alles nichts an – eintönig, Alltag. S 19
Harte Arbeit, es geht nicht vorwärts, lauter Hindernisse. VP 2.12, VP 5.18, S 59
Tatendrang, möchte beginnen zu arbeiten (Dinge die ich noch erledigen muss). VP 9.18    
Ich kann zügig arbeiten, es läuft wie von selbst. VP 5.12
Lachen, beschwingt, Leichtigkeit, angeheitert, heitere Gelassenheit, lustvolles Arbeiten. S 108
Je mehr Druck ich ausübe mit Verreiben, desto besser fühlt es sich an. Thema Druck beschäftigt mich die ganze Zeit. Langsam und viel Druck ist sehr wohltuend. VP 6.13, 9.22
Kraft, Ausdauer, Druck. VP 16.2
Schneller, fester, wetteifern. S 50
Ich empfinde das Schaben und Verreiben meiner Mitprüfer als Provokation. Warum sind die alle so fleissig wie Bienen. Ich fühle mich als mühsame, langsame, unmotivierte Hummel. Die Arbeit der andern macht mich gereizt. VP 15.18


Geräuschempfindlichkeit, Hyperästhesie

Geräusche werden lauter. VP 1.2
Hohe Empfindlichkeit auf Geräusche, hörte die Geräusche lauter. VP 1.25
Das Pistillgeklopfe ist zu laut, ich halte es psychisch und körperlich kaum aus, es fühlt sich an wie ein Angriff/Eingriff auf mein Sein. Merken sie nicht, dass sie es zu laut machen? VP 5.29, 42, 7.8, 10.8, 9.3, 11.4, 13.31, 18.5
Halte das Geräusch beim Spachteln fast nicht aus. VP 6.11, 12.2, 15.17
Geräusche/Töne werden laut und intensiv empfunden und reizen mich. S 158
Verreibungsgeräusch ist sehr intensiv, wie ein fahrender Zug. VP 4.3
Gefühl der ganze Körper ist ein Resonanzboden der verschiedene Töne und Klänge aufnimmt. S 55
Schabegeräusch verursacht Hühnerhaut an Armen und Rücken runter, begleitet von Kälte. VP 10.4

Lichtempfindlichkeit. VP 10.44, 17.24
Augen tränen durch helles Licht. S 53


Aggression, Gewalt, Krieg

aktiv
Werde ärgerlich, möchte den Milchzucker zerdrücken, zerquetschen, zerreiben. VP 4.25

passiv
Geräusch-Illusionen: Ein Knattern, Trommeln (Fasnacht?); wie Musik aus fernen Lautsprechern, ein undeutliches Dröhnen oder wie bellende Hunde, die sich nähern auf einem Sandstrand. Droht eine Gefahr? Ich muss wachsam bleiben. VP 2.2

neutral
TR von einer Spinne und einem Kampf zwischen zwei Männern, wo ich Zuschauerin war. VP 10.49


Hinterlist, täuschen, tricksen

Kein Symptome bekannt (2020)


Kommunikation, Wortspiele, Humor

Muss über Missgeschick (Pulver überall) lachen. VP 10.9
Lust, absichtlich ins Pulver zu pusten. VP 10.42
Lust, absichtlich mit dem Pulver unvorsichtig zu sein. VP 15.4
Wortwitz, wie beschwipst; aus dem FF = froh und fergnügt. S 111


Alleinsein, Beziehung

Fühle mich alleine (aber im positiven Sinn). VP 9.7
Nehme die anderen nicht mehr wahr. VP 9.8
Zufrieden, friedlich, still sein – einzeln für sich (Gruppe nicht wichtig). S 3, 5, 13
Körperkontakt mag ich nicht. VP 9.16
Rückzug – ich habe es mir schön gemacht in meinem „Nest“! S 40

Lust in ein Nest zu liegen und die anderen um mich herum zu spüren. VP 10.38
Freunde und Gesellschaft tun gut. VP 16.23

Beobachten. VP 5.34, VP 2.5
Innerer Rückzug, nach aussen öffnen, beobachtend. S 6, 8, 9, 16
Ich sehe nur die Augen der anderen, bemerke eher die dunklen Augen, das tut gut. VP 8.22
Konnte demotivierte Gesichter der anderen kaum ansehen. VP 9.28
Sehe gerne den anderen zu. VP 10.17
Schaue den anderen bei der Arbeit zu. VP 13.13
Ich muss mich zwingen weiter zu verreiben, ich möchte lieber dasitzen und die anderen beobachten. VP 15.10
Interessiert was andere tun. Lust, über jeden mehr zu erfahren. VP 10.36

Alte abgestandene, erotische Gedanken. VP 8.23
Sex ohne Liebe. S 106


Familie, Mutter

Gedanken an eigene Geburt und an die Geburt unseres Sohnes. VP 1.9
Lust im Garten zu gebären, ohne Anstrengung und mit Freude. VP 10.41
Geboren werden – leben – sterben. VP 16.18
Ein Geburtsgefühl ist aufgetaucht: Wie meine Tochter den Kopf durchs Becken streckt. S 170
Gedanken an Geburt, Plazenta, Leben entsteht – Mensch entsteht. S 171
Form im Milchzucker wie ein Muttermund: ein rundes Loch mit runder Umrandung. VP 8.12

Sanftheit und Fürsorge. Mutter und Kind, beschützt und geborgen. VP 16.13
Bin froh Mutter zu sein. VP 16.16
Tagtraum: Tiefe Trauer über Vater-Tochter-Beziehung. Die Tochter hat ihr eigenes Leben ohne Hilfe des Vaters aufgebaut. VP 8.34


Hilfsbereitschaft, Mitgefühl

Keine Symptome bekannt (2020)


Stimmungsschwankungen Stimmungsschwankungen

Lustigkeit im Wechsel mit Müdigkeit. VP 8.14
Fröhlichkeit wechselt ab mit Müdigkeit und Lustlosigkeit. VP 13.19


Selbstwert

Keine Symptome bekannt (2020)


Musik, Tanzen, Rhythmus, Periodizität

Starker Drang zu singen (trällern) kein bestimmtes Lied. VP 9.19
Lust zu singen, zu tanzen, rumzualbern. VP 10.21
Ich hätte Lust zu singen. VP 15.15
Töne in mir wollen gesungen sein, das macht die Gleichförmigkeit erträglich. S 56

Plötzlich Melodie: Kling Glöckchen klingelingeling. VP 2.7
Leicht, beschwingt. Dazu die Melodie eines Kinderliedes: Frère Jacques, dormez-vous? VP 2.13
Kinderlied im Kopf (weiss nicht mehr welches). Bedürfnis zu singen. VP 10.43
Ich möchte herumalbern und kichern, mir kommt eine Melodie meines Kindes in den Sinn. Möchte es am liebsten laut summen. VP 13.7

Lust auf dem Tisch zu tanzen. VP 10.45


Spinnenartiges (Klettern, Fliegen, Fallen, Spinnen, Fäden, Seile)

Es geht mir besser im Schneidersitz auf dem Stuhl, weil es besser ist, weiter weg vom Boden zu sein. Würde gerne noch höher sitzen, höher als die andern. VP 5.27
Schneidersitz im Stuhl, die Füsse vom Boden weg, möchte nicht den Boden berühren. S 195
Leichtfüssig – nur leicht den Boden berührend = auf Zehenspitzen stehen. S 194

Gefühl, den unteren Körper (ab Taille) nicht zu spüren, Gefühl leicht, ohne Erdung. S 120
Energie zieht nach oben, wenig Erdung, Zittern. S 121

Am Rücken Gefühl als hätte ich Flügel. VP 10.25
Hätte Lust, über den Hügel zu fliegen, der Sonne entgegen. VP 10.33

Träume von einer grossen Spinne. VP 10.47


Klaustrophobie, Höhle, Keller, Gewölbe

Gefühl, hinter dem Milchzucker sei ein Tunnel, eine Höhle, ich möchte da rein. VP 4.16
Tiefes Loch im Milchzucker, muss es zerstören, reisst mich sonst in die Tiefe. VP 9.5
Die Muster der Sitzbänke ziehen mich an, in der Mitte hat es Vertiefungen, die grossen in der Mitte ziehen mich an, ich muss immer dort hin schauen. VP 5.46

Modriges, dunkles Gefühl. VP 6.2
Abneigung gegen Helligkeit und Sonne. VP 6.10

So ist es, wenn man gefangen ist, man ist im Haus drin. VP 5.24
Verlangen auf der Wiese in die Sonne zu liegen. VP 10.20


Historisches – Science Fiction, Zeit

Zeit existiert nicht, ist unwichtig. S 26
Zeitbegriff verändert sich: nichts ist mehr so wichtig, ein friedlicher und zufriedener Zustand. S 96

Verreibung ging sehr schnell vorbei. VP 9.23, 7.20
Die Zeit drängt, „Drehen an der Uhr“. S 48

Gedanken an Vergangenheit. VP 1.21
Altes kommt herauf, es sind Herzensdinge, ich streife mit den Gedanken dorthin, versuche diese zu entflechten. VP 8.28
Gespräche der letzten Tage mit den Mitschülern gingen mir durch den Kopf. VP 12.15
Alte erotische Gedanken. 8.23
Will Altes und Belastendes loswerden! S 63
Wiederauftreten alter Symptome. 1.28

Träumen von der Zukunft: wie sie sein soll. VP 12.12
Gedanken ans Geschäft und die Zukunft – mit positivem, planerischem, neugierigem Grundgefühl. VP 16.24


Krankheit, Tod

Denke an eine verstorbene, nahestehende Person. VP 1.11
Ich sehe einen Totenkopf im Mörser. VP 6.4
Lust zu sterben?! VP 10.33
Langsames Loslassen, Gedanken über Tod = Erlösung? S 88
„Sterben“ – Übergang – zufrieden, ruhig bei sich – Außenwelt/Umgebung nicht wichtig. S 97
Langsames Absterben – entrückt und abgeschweift – hinüberdämmern. S 98
Tod – Erlösung, Abkratzen – Freude am Schluss der Verreibungsprozess – fertig! S 99
Todesschlaf – Absterben als friedvolles Geschehen. S 100
Leblos, keine Wünsche mehr. S 101
Lasse alles los = Sterben, Tod – dann in einer anderen Dimension. S 102
Gefühl alt zu sein und Hingabe, Sterben im Einklang; Gefühl ich bin nicht wichtig in dem Ganzen. S 93
Gefühl 95 Jahre alt zu sein, habe alles getan, was zu tun war in diesem Leben. S 94
Gefühl von Altenheim, zufrieden, „Macht mit mir was ihr wollt, ich schaue weg!“ S 95


Farbe (schwarz)

TR von Welpen mit schwarzen Ohren und weissem Kopf, gefunden im Moos. VP 7.19


Zuhause, Reisen

Keine Symptome bekannt (2020)


Individuelle Themen von Brachypelma smithi

Schauen
Abneigung zu schauen. VP 5.3
Beim Herausschauen verstehe ich, es braucht den Himmel und die Erde. VP 5.22
Warten und aus dem Fenster schauen. VP 5.41
Nur bis zum Glasfenster blicken. S 10
Gefühl wie in einem Glaskasten. S 12

Werde innerlich immer ruhiger. VP 1.10
Gefühl von Sicherheit und Ruhe. VP 8.31
Entspannung, Ruhe, kein Gedankenkarussell mehr VP 10.1
Gedanken an Demenz o. Alzheimer – Gefühl wie „begrenzter Horizont“, jedoch angenehm. S 86
Monoton, ewig dauerndes Gefühl, zeitlos, leer, keine Gedanken – empfinde ich als angenehm. VP 6.12

Ich bin leer, müde, es passiert nichts. VP 5.40
Verstand ohne Struktur – zeitlos – orientierungslos. S 34
Ich bin wie ein Dummy: sitzen, nichts, leer, starren. VP 5.32
Ich habe keine Gefühle mehr, ich bin nur noch da. VP 11.17
Es ist, als ob ich mich nicht mehr spüre. Wie eine innere Leere. Emotionslosigkeit. VP 15.22
Ich mache das halt! Ist mir egal, es ist wie es ist! S 17
Geniesse den Mir-alles-egal-Zustand. VP 10.24
Fröhliches „Leckt mich doch!“, mir wurscht. S 109

Leichtigkeit, Zufriedenheit. VP 10.35, S 1, 2
Wohl, zufrieden. VP 16.5
Freundliches Gemüt. VP 16.8
Positiv gestimmt. VP 16.10
Gefühl von tiefer Dankbarkeit. VP 1.12
Innerliches Lächeln. VP 16.12 Fröhlichkeit. VP 16.14
Irgendetwas scheint mich zu amüsieren / ich muss andauernd vor mich hinlächeln. VP 15.16
Gefühl ohne Last und Verantwortung zu sein. VP 16.19
Glücklich, freudig. VP 9.20
Möchte lachen, aus einer lustigen, heiteren Stimmung heraus. VP 8.5
Sie lachen, ich bin eifersüchtig, ich habe nichts zu lachen. VP 5.35

Bilder
Zoo – eine Elefantenherde, v.a. die Rüssel fallen mir auf. VP 2.10
Sehe schwarze Insektenfüsse. VP 4.18
Bilder von Hirschkäfern, Mistkäfern. VP 15.27
Ich bin eingenickt – erschreckt – im Mörser waren kleine schwarze lebendige Käfer. VP 7.9
Wieder eingenickt – erschreckt – im Mörser waren viele weisse lebendige Mehlwürmer. VP 7.10
Sehe im Mörser einen Vogel, einen farbigen Clown mit Ballons in der Hand. VP 7.18
Wachtraum: Schaue aus dem fahrenden Zug auf eine Wüste. Sand beige und grau, Büsche bewegen sich, obwohl es nicht windet. VP 8.33
Auge im Milchzucker. VP 9.14

Haare
Ich sehe überall nur Haare, Fell, eine Pelzkappe, eine kanadische Fellmütze. VP 13.1
Juckreiz Gesicht wie von feinen Haaren. VP 13.8
Überall Haare, Gefühl von Haaren. VP 13.23
Sehe Härchen am Rand des Mörsers. VP 17.4 Spinnenhaare. VP 17.12 Kleine Haare. VP 17.16

Gedankenleere
Am Ende der Verreibung kann ich den Zeitpunkt, wann wir uns treffen nicht aufnehmen, sie sagen wann wir uns treffen und ich kann keinen Bezug zum Gesagten schaffen. VP 5.48
Konnte mich nicht mehr an die Zeit erinnern, wann wir uns treffen. VP 17.26
Gedankenleere, habe nichts im Kopf. VP 4.29
Nehme nicht mehr so gut auf, was gesagt wird nach der Verreibung. VP 11.19

Praxis-Alptraum, zwei Praxen, versäumte Termine, im Stich gelassene Patienten. VP 2.17
TR Freundin warten lassen bei Verabredung. VP 7.19


ALLGEMEIN- und LOKALSYMPTOME


Schlaf

Müde: Schwere Augendeckel. VP 1.16, 4.5, 5.1, 11.9, 11.16, 12.5, 13.10-12, S 135
Substanz macht müde, Gähnen, dann plötzlich kurz sehr wach, ein schneller abrupter Wechsel. VP 2.3
Benommenheit mit erhöhter Wachheit, weggetreten und doch hochkonzentriert. S 41
Müde, müde, müde, vor allem Kopf, schwierig Augen offen zu halten. VP 6.5
Müde, müde, müde – angenehme Müdigkeit, viel Gähnen, kraftlos träge, sehr müde. S 4
Bin müde, möchte schlafen. VP 1.14, 4.7, 8, VP 7.2, 6.6, 9.9, 13.21, S 15

Plötzliche Müdigkeit. Ich will den Kopf am nahen Holzpfosten anlehnen, tut gut. VP 8.3
Massive Schläfrigkeit. Möchte den Kopf am liebsten auf dem Tisch ablegen. Augen fallen ständig zu. VP 15.9, 18.4
Gefühl, als ob die Substanz mir alle Energie raubt. VP 15.23

Kann nur schwer einschlafen: VP 8, 10, 11


Temperatur, Klima

Wärme, wohl. VP 16.1
Ich habe heiss, v.a. das Gesicht ist so heiss. VP 5.30
Verlangen nach frischer, kühler Luft. VP 6.8
Bild von Gesicht mit Schweissperlen auf der Oberlippe. VP 6.9
Gesichtshaut sehr trocken, brennt etwas, sehr warm und heiss, kleine rote Flecken. S 133
Hitzegefühl im Brustbereich und Verlangen, das Jäckchen zu öffnen und den Schal auszuziehen. Massives Schwitzen in Achselhöhlen. VP 15.5
Hitze im Unterbauch. VP 13.6
Schweissige Hände. VP 1.27. 10.13, S 186
Wohlige Wärme Arme und Füsse. VP 16.7
Schweisshände und -füsse nach wie vor. VP 10.51, S 190
Mir war anfangs so heiss, Schweiss an Händen und Füssen, aber kalte Füsse. VP 11.20
Meine Füsse schwitzen ich musste meine Schuhe ausziehen. VP 7.15, 8.19, 10.10, 12.8
Schweissfüsse. VP 4.31

Bekomme kalte Füsse (3x). VP 4.14
Schauder am ganzen Körper, geht vom Kopf nach unten bis in die Füsse, wohltuend. VP 8.6
Kälteschauer Rücken bis weibliche Brust. VP 13.9


Rauchen

Keine Symptome bekannt (2020)


Ess- und Trinkverhalten

Habe Hunger, möchte jetzt etwas Kleines essen. VP 8.24
Hunger, obwohl vor 1 Std. viel Mittag gegessen. VP 9.13

Brechreiz ohne Übelkeit. Langanhaltend. VP 10.46
Unwohl, fast übel. VP 12.4, 15.1
Übelkeit. S 159-162
Nach einem Schluck Wasser ist mir unangenehm im Magen. VP 11.13
Übelkeit agg. wenn Wasser in Magen kommt. S 163

Trockener Mund. VP 1.8
Mund trocken, sehr trockener Mund, wenig Speichel, klebrig. S 139
Durstiger als sonst. VP 17.15
Durst unerträglich, ist mit Wasser nicht zu löschen. S 140


Speisen, Getränke

Verlangen
Nach Saurem (Zitrone und Gummibärchen). VP 12.10
Während der kurzen Pause zwischen den Verreibungen musste ich im Zimmer Fleisch essen. VP 15.14
Könnte eine Tafel Schokolade essen. VP 16.17
Schokolade lutschen. S 205
Verlangen nach Kaffee. S 203
Verlangen nach Suppe. S 204


Empfindung von Vergrösserung, Schwellung

Keine Symptome bekannt (2020)


Kopfschmerzen

Stirndruck rechts wie Ring. VP 1.6
Druck im Kopf hinter der Stirn. VP 9.2, 10.22
Vorderkopf schmerzt und zieht runter zum Oberkiefer. VP 1.7
Ein Stechen am Oberkopf, an einem Punkt. VP 4.1
Druck in der Stirne mittig. VP 5.2.
Der Geruch bereitet Kopfschmerz in der Stirn. VP 11.2


Individuelle Allgemein- und Lokalsymptome von Brachypelma smithi

Eine Schmerztour durch meinen Körper, Schmerzen welche ich kenne, haben sich stark gezeigt und waren stark fühlbar. VP 1.26

Geruch
Der zuerst modrige, stinkende Geruch wechselt zu Minze – etwas Erfrischendes in der Nase, das aber einschläfert. VP 2.4
Sieht aus wie Vanillezucker, süss, fein und gelb, möchte davon essen. VP 2.28
Geruchempfindlich – die Substanz hat modrig wie Hühnermist gerochen. VP 7.1
Übel riechender Duft in Nase (Gülle / Mist) VP 15.2
Es stinkt wie von einem toten Tier, mir wird übel. VP 11.1
Geruch eklig und wieder sehe ich Fell und Haare, es stinkt nach nassem Hund, grauenhaft. VP 13.5, 13.18
Geruch von Pilzen und Moos. VP 13.14
Hundepfoten Fussschweiss. VP 13.27
Es riecht süsslich. VP 17.1
Ein eigenartiger Gestank, ein irgendwie penetranter, anspringender Geruch, der sich festsetzt wie eine Lauge. VP 8.1

Ekelgefühl gegenüber der zu verreibenden Substanz, will unter keinen Umständen damit in Berührung kommen!! Ich würde die Substanz am liebsten wegwerfen, von mir weg bringen. VP 15.3, 17.8, 17.9
Ekelgefühl beim Schaben. VP 15.8

Gefühl, als ob die Haut um Nase und Mund verklebt ist. VP 4.2

Gerade, fokussiert
Verlangen aufrecht zu sitzen, ganz gerade, mit geradem Rücken. VP 5.4
Absolutes Verlangen gerade zu sitzen, was sehr bessert (auch psychisch). VP 5.11
Schwindel beim Hinunterschauen, besser wenn ich geradeaus fokussiere. VP 5.6, 12.7
Es geht mir besser, wenn ich geradeaus schaue, aus dem Fenster, den toten Baum ohne Blätter fokussiere. VP 5.16

Linke Pobacke – zwischendurch wie elektrische Schläge. VP 6.14
Lähmungsgefühl im Hals, am Zungengrund. VP 7.3

Nervöses Herzklopfen. VP 15.20

Hustenreiz. VP 1.23, VP 7.4
Kitzeln im Hals. VP 11.5, 16.20
Hustenreiz – Kratzen/Kitzeln/Jucken in der Luftröhre. S 151
Staubgefühl – immer wieder Hüsteln, Gefühl von zu viel Staub eingeatmet, S 152

Brennende, trockene Augen. VP 6.3, 9.27, S 134
Augen brennen. Eventuell Pulver im Auge. VP 17.23
Augen brennen, muss sie zupressen. VP 4.4

Komisches Gefühl im linken Oberbauch unterhalb der Brust. Wie wenn etwas reindrückt von links her. VP 11.11

Etliche Druckschmerz-Empfindungen.
Etliche Symptome von Zittern und Tremor bei Sagerer.


ZUR SUBSTANZ


Brachypelam smithi, Rotkniespinne
Ordnung: Webspinnen (Araneae)
Familie: Vogelspinnen (Theraphosidae)

Im Jahre 1897 wurde Smithi das erste Mal unter dem Namen Eurypelma smithi beschrieben. Ihren endgültigen Namen bekam sie im Jahr 1903 von Reginald Innes Pocock. Brachypelma smithi, die Mexikanische Rotknievogelspinne, ist eine bodenbewohnende Spinne. Sie ist unter Wurzeln, in selbst gegrabenen Höhlen oder in verlassenen Nagetierbauten zu finden. Die Vegetationsform wird Trockenwald bzw. Trockenzone genannt und entsteht durch eine Trockenzeit von 6-7 Monaten. Die Smithi hält sich aber immer in der Nähe eines Biotops auf, damit eine Feuchtigkeit von 60-70% gewährleistet ist.

Brachypelma smithi kann bis zu 8cm lang und 15 Gramm schwer werden. Der vordere Körperbereich ist deutlich vom hinteren getrennt. Der Hinterleib (Opisthosoma / Abdomen) hat eine dunkelgraue bis tiefschwarze Färbung, vereinzelt sind längere orangene und rötliche Haare vorhanden, wo auch die so genannten Brennhaare sitzen. Durch diese Brennhaare wird sie gerne als „Bombardierspinne“ bezeichnet. Der Vorderkörper (Prosoma) besitzt eine schwarze Färbung und hat eine beige, ins Rote gehende Umrandung. Die Zähne sind tiefschwarz, die Beine haben eine auffällig orangerot gebänderte Musterung. Der Augenhügel, in dem sich die 8 Augen verbergen, ist dunkelbraun bis schwarz gefärbt. Als Jungtiere sind die Brachypelma smithi eher unscheinbar, nur das Abdomen und die Brennhaare sind dunkelbraun bis schwarz, wodurch sie nicht von anderen Brachypelma Arten unterschieden werden kann. Die schöne orangerote Färbung ist bei diesen Tieren erst nach ca. 3 Jahren (Körperlänge ca. 3cm) voll ausgeprägt. Es kann bis zu 10 Jahren dauern bis die Spinne ausgewachsen ist.

Männchen benötigen ca. 2 – 3 Jahre bis sie die Geschlechtsreife erreicht haben, Weibchen sind nach ca. 4 – 6 Jahren Geschlechtsreif. Nach der Geschlechtsreife können die Männchen noch 1 – 3 Jahre lang leben, Weibchen 20 Jahre und mehr.

Da die Spinne ein Exoskelett besitzt, das nicht mitwächst, muss sie sich immer wieder von der harten Schalen befreien, damit sie weiterwachsen kann. Jungspinnen häuten sich, bei guter Fütterung, alle paar Wochen. Adulte Weibchen häuten sich in der Regel nur noch einmal im Jahr. Bei männlichen Vogelspinnen ist das anders. Sobald sie ihre Geschlechtsreife erreicht haben, häuten sie sich im Normalfall nicht mehr. Die letzte Häutung vor der Geschlechtsreife wird auch Reifehäutung genannt. Bei Jungspinnen dauert die Häutung nur ein paar Minuten. Je älter die Vogelspinnen werden, umso länger dauert diese. Für die Häutung dreht sich die Vogelspinne auf den Rücken und bleibt regungslos liegen. Während der Häutung ist die Spinne völlig wehrlos.

Nach der Reifehäutung baut das Männchen zuerst ein Spermanetz, damit es seine Bulben füllen kann. Danach geht es auf Brautschau. Paarungswillige Männchen produzieren niederfrequente Brummgeräusche, die auch für das menschliche Ohr gut hörbar sind. Mit diesen niederfrequenten Geräuschen vermittelt das Männchen dem Weibchen die Anwesenheit und stimmt dieses auf sich ein. Beim Paarungsvorgang entleert das Männchen seine Bulben in die Spermathek des Weibchens. Einige Männchen werden nach der Paarung vom Weibchen gefressen. Vier bis zwölf Wochen nach erfolgreicher Paarung baut das Weibchen in der Wohnröhre einen Kokon. Im Kokon befinden sich je nach Alter und Ernährungszustand des Weibchens zwischen 300 und 1000 Eier. Die Zeitigungsdauer beträgt acht bis elf Wochen.

Generell ist Brachypelma smithi eine sehr friedliche Vogelspinnenart. Sie ist häufig ausserhalb des Unterschlupfes zu beobachten. Fühlen sie sich bedroht, recken sie das Abdomen in die Höhe, streifen ihre Brennhaare mit den Hinterbeinen ab und „bombardieren“ den Verfolger damit. Die Reizhaare bzw. Brennhaare verfügen über eine Sollbruchstelle und Widerhaken. Kommen diese Haare mit der Haut in Berührung, können lokale Hautausschläge, Juckreiz, Brennen und Schwellung die Folge sein. Brennhaare in den Atemwegen können zu Reizungen der Schleimhäute und schmerzhaftem Husten führen. Bei Kontakt mit den Augen kann es zur Bindehautentzündung kommen.

Der Giftbiss der Brachypelma smithi ist sehr schmerzhaft, da die Beissklauen bei ausgewachsenen Weibchen bis zu 1,5 cm lang sein können. Die Giftdrüsen sind sehr klein und die Wirkung nur gering, einzig die Grösse der Klauen verursacht die Schmerzen. Die Giftwirkung ist vergleichbar mit dem Gift einer Wespe. Bevor die Spinne zubeisst, richtet sie den Vorderkörper auf. Wird sie weiter belästigt, spreizt sie ihre Beissklauen weit auseinander, stösst blitzschnell nach vorne und beisst zu.
Ebenso kann die Spinne ihren Hinterleib heben und gezielt einen Kotstrahl absetzen, wenn sie sich in die Enge getrieben fühlt und nicht flüchten kann.
Sollte die Vogelspinne sich einklemmen, oder von einem Angreifer festgehalten werden, kann sie zwischen Coxa und Trochanter das Bein abtrennen. Nach der nächsten Häutung sind die Gliedmaßen wieder komplett hergestellt.

Die Brachypelma smithi ist ein Einzelgänger, andere Spinnen werden als Beutetiere angesehen. Die Smithi kann also mit keiner anderen Spinne vergesellschaftet werden.
Quelle Internet


QUELLEN