LAC CANINUM E. BERNHARDINER


WORUM GEHT ES?

Die Themen der Bernhardinermilch zeigten in unserer Selbsterfahrung grosse Parallelen zu Charakter und Lebensweise dieser treuen Helfer, obwohl die Substanz für die Mehrzahl der Probandinnen unbekannt war.

Wir schliessen daraus Folgendes: Wenn man erkannt hat, dass ein Patient eine Hundemilch braucht – z.B. durch die bekannten Symptome von Lac caninum oder die Einordnung in die Evolutionstabelle der Tiermittel – kann man die Charakteristika des Patienten direkt mit dem Verhalten und den Lebensumständen der ähnlichsten Hunderasse in Analogie setzen.
Deshalb stellt sich uns die Frage, ob es nötig sein wird, noch weitere Hunderassen zu prüfen.

Passend zum Wesen der Bernhardinerhunde zeigte sich in der Verreibungsprüfung etwas Liebenswürdiges, Duldsames, Ruhiges, Freundliches. Eine meditative Haltung; bei sich sein und doch mit allem verbunden; wenig Gedanken.

Die Probandinnen empfanden eine grosse Bereitschaft zu arbeiten, die Pflicht zu erfüllen, es gut zu machen; Ordnung, Ausdauer, nicht aufgeben bevor das Ziel erreicht ist.

Interessant war, dass auch die Themen Unglück, Helfen, Retten sowie die Haltung, niemanden im Stich zu lassen, stark vertreten waren.

In der Bilderwelt der Teilnehmerinnen spielten Berglandschaften und Schnee eine zentrale Rolle.

Daneben gab es auch ganz allgemeine Lac-caninum-Themen wie Unterordnung, es recht machen wollen, zum Rudel gehören, dem Meister treu ergeben sein, usw.

Nach den Eriksen-Stadien gehört die Bernhardinermilch wie andere domestizierte Säugetiermittel zum Schulalter: die Aufgaben erfüllen, sich an eine Gruppe anpassen, Bezug in die Kindheit.

MINDSYMPTOME


 
1. Berge
Gipfelstürmer. VP 1
Bilder von Berglandschaften und das Gefühl wie beim Wandern: Zufrieden! VP 5
Bin in Gedanken schon wieder auf dem Berg – Freiheit?! VP 5
Blick aus dem Fenster. Schade, sehe ich die Berge nicht. VP 6
Möchte nicht schaben“ Am Mörserrand hat sich ein Milchzuckerrand gebildet, der die Hochalpen zeigt. Schade, wenn das Bild zerstört würde. VP 9
Am Mörserrand das Bild eines Steinbruchs, die hohen Wände mit den kantigen Abbrüchen, darüber eine Reihe Bäume gegen den Himmel. VP 9
Wolken über Bergen, mit jeder Drehbewegung verändert. Wie diese Wetterfilme, in denen Wolken im Zeitraffer vorbeiziehen. VP 9
Nach Beifügung der neuen Milchzucker-Portion die Assoziation: Alpenmilch! VP 9
Keine anderen Bilder als Berge, See, Wolken, Wald. VP 9
Bilder und Gedanken wiederholen sich. Wenig Inspiration für Neues. Eine klar umrissene Erlebniswelt, nicht eng, aber auch nicht allzu vielfältig. Ein „Bergler-Dasein“. Immer die gleichen Abläufe beim Reiben und Schaben, z.B. die Substanz fein säuberlich auf eine Seite scharren zu müssen. VP 9
Die hohen Schneewände am Gotthardpass, zwischen denen wir im Juni hindurchgefahren sind. VP 9
Liedrefrain „Jo s’Oberland, jo s’Oberland, s’Bärneroberland isch schöööön“. VP 2
 
2. Winteridylle, Schnee
Aufgrund des Reibegeräusches im Raum – Bild eines Pferdeschlittens mit Glöckchen in einer Winternacht, vorbeiziehend an beleuchteten Fenstern. VP 2
Gemütliches Gefühl – Bild einer Hütte im Schnee bei Nacht, lichterhellte Fenster, rauchender Kamin. VP 2
Pistill macht das Geräusch von Schlittschuhkufen auf Eis. VP 9
Schnee schippen, Strukturen wie schöne, parallele Schneeverwehungen an der Mörserwand. VP 9
Schneehaufen im Milchzucker. Sah kaum etwas anderes als Schnee. VP 9
Schade, dass es fertig ist. Bedauern darüber, was alles nicht war, was ich nicht gespielt habe mit dem Schnee. VP 9
Höre in den Verreibegeräuschen wie ein Glockenspiel im Wind. VP 4
 
3. Aufgabe erfüllen, durchhalten
Traum in der Nacht nach der Verreibung: Es handelte sich ganz sicher um eine Arbeitssituation, denn mein Chef war da. Er sagte zu mir, dass ich Feierabend hätte und gehen dürfe, aber ich war mit meiner Arbeit noch nicht fertig, also habe ich immer weitergemacht. Ich hatte dauernd Gedanken wie: „Ich mache das jetzt noch fertig“ oder „Ich kann die Anderen doch nicht alleine lassen mit der ganzen Arbeit“. Ich weiss noch, dass es dann sehr viel später war und andere Personen nach Hause sind, aber ich wollte unbedingt meine Aufgabe abschliessen…. VP 3
Wieder Kämpfen und Durchhalten. Auf eine Art ist es das, kann aber eher mit viel Gelassenheit Ausdauer üben. VP 5
Ich möchte gut arbeiten und finde, dass ich fleissig am Verreiben bin. VP 7
Ich bin für mich in meiner Welt und es geht darum, es gut, fleissig zu machen. VP 7
Ich möchte weitermachen. VP 7
Ausdauer, durchhalten, auch wenn es streng ist. VP 9
Unsicher, ob ich alles richtig mache. VP 9
Es den Leuten recht machen wollen. Gefallen wollen. Applaus und Zustimmung heischen. VP 9
 
4. Brav, ergeben
Erinnerung an die Kindersendungen: mein Freund Flipper, Skippi das Känguruh… höre die Filmmelodie. Erinnere mich, wie gerne ich das geschaut habe, Thema der tiefen Verbundenheit mit dem Tier, treues dem Menschen Ergebensein. VP 2
Langes Nachdenken über das Wort „brav“. Bedeutung folgsam, französisch aber auch „mutig, möchte wissen wie es auf englisch ist – brave heart – mutig? treu? tapfer? VP 9
Fertig brav und ordentlich! „Der Faden ist gerissen!“ Möchte rumtoben im Mörser, hin- und her rasen, unregelmässig. VP 9
 
5. Sauber, ordentlich
Alles ist sauber und ordentlich, es wird nichts verschüttet. VP 4
Es hat was Ordentliches: Akkurat im Kreis drehen, schöne konzentrische Kreise entstehen (…) VP 9
 
6. Arbeits-Alltag
Alltagsgedanken: Was muss ich noch alles erledigen? VP 4
Gedanken schweifen ab zu nicht gut laufenden Fällen in der Praxis. VP 2
Überlegungen zur Arbeit in der eigenen Praxis. Soll ich mit Einzeltherapie aufhören? Nur noch Gruppen behandeln? VP 5
Pferde arbeiten auch. VP 7
Ich arbeite schnell, das ist mir wichtig. VP 7
 
7. Starten, keine Zeit verlieren, vorwärts machen
Gedanke: Jetzt muss ich aber vorwärts machen mit dem Verreiben! VP 1
Bedürfnis zu starten, weiss nicht womit, vielleicht zu einer Reise? VP 1
Jetzt sollte es dann losgehen! Weiss aber nicht, um was es geht. VP 1
Gefühl, keine Zeit verlieren zu dürfen. VP 1
„Ich will aufbrechen!“ VP 1
Vorbereitung, um raus zu dürfen? VP 4
Tatendrang, möchte etwas tun! VP 4
Ungeduld, nervös. VP 8
Auffallend, dass die Zeit so schnell vorbei geht! Habe plötzlich die Idee, ob es vielleicht bei allen Tiermitteln so ist? Unsere letzten Verreibungen von Spinne und Vogel gingen auch so schnell! VP 9
 
8. Raus gehen, frische Luft
Vorbereitung, um raus zu dürfen? VP 4
Müde, Verlangen nach frischer Luft. VP 4
Gedanke: Möchte raus, weil ich mich hier wie in einem Cocon fühle. VP 4
Fühle mich eingesperrt im Raum. Dass ich nicht einfach raus darf, stört mich. VP 7
Spüre Bewegungsmangel. VP 8
 
9. Unglück
Kindheitserinnerung an einen in der Nachbarschaft praktizierenden Arzt, der einfach verschollen war. Seine Kleider wurden am Ufer des Flusses gefunden. VP 2
Gedanken an „die Spur aufnehmen, Hänsel und Gretel, das Unglück dieser Männer unter Tag vor 2, 3 Jahren, an Rettungssanitäter“. VP 2
Es kommt der Begriff „wer andern eine Grube gräbt“. VP 2
In der zweiten Nacht nach der Verreibung habe ich von einer Bedrohung in Form einer Naturkatastrophe geträumt (Hurrikan, der auf uns zukam). Und in derselben Nacht von alten Geschichten, die Spuren hinterlassen haben. Ich war im Traum wieder durch dasselbe verletzt wie früher. VP 6
Trauer, enger Hals, wie eine ausweglose Situation. Kinder verlieren. VP 7
 
10. Helfen, Retten
Es wird mir bewusst, dass ich beim Schaben immer die gleiche Struktur herstelle – schabe immer eine Schneise in den „Schnee“, die Mitte muss frei sein, ein Rettungskanal. VP 2
Ehemaliger Beruf kommt hoch, es ist eine helfende Substanz. VP 8
Zubereitung von Antibiotika, Hustensirup-Pulver. VP 8
Gedanken an (…) Rettungssanitäter. VP 2
Damit beschäftigt, wie man eine Kollegin aus ihrer Erstarrung und Unsicherheit erlösen könnte. VP 9
Es kommt der Begriff „die Nadel im Heuhaufen suchen“. VP 2
 
11. Ein Loch
Habe immer ein Loch im Milchpulver gesehen. VP 3
In der Mitte des Mörsers erscheint ein Loch, eine Öffnung, versuche immer wieder, diese Öffnung herzustellen. VP 4
Habe immer ein Loch gesehen in der Substanz. VP 6
Ein freier Kreis in der Mitte der verriebenen Substanz weckt Angst, bin aber gebannt und muss hineinschauen wie in einen runden See. VP 9
Es hat was Ordentliches: Akkurat im Kreis drehen, schöne konzentrische Kreise entstehen. In der Mitte immer wieder der runde See, kalt und bedrohlich. VP 9
Mörserboden muss jetzt immer frei sein, dabei aber die Angst, hineinzufallen. Ein kalter See, unzugängliche Steilufer, reinfallen, tot. VP 9
 
12. Dazugehören – für sich sein
Versuche synchron zu sein mit den anderen. VP 4
Warum lasse ich mich immer von den anderen beeinflussen? z.B. beim Tempo des Verreibens. VP 5
Corona-Ängste: Nicht mehr dazu zu gehören, hier wie dort. VP 5
Immer wieder fällt mir auf, dass niemand Augenkontakt aufnimmt. VP 6
Ich bin wohl in der Gruppe, aber für mich. VP 7
Stark interessiert, was die Nicht-Homöopathinnen in unserer Runde wohl von dieser Tätigkeit halten. Die müssen doch denken, wir seien verrückt! VP 9
Alle anderen verreiben inzwischen auf den Knien, ich bin die einzige, die noch so Krach macht auf dem Tisch. Voll peinlich! VP 9
Wollte unbedingt im Mörser rumklopfen, poltern, tat es aber nicht aus Rücksicht auf die andern. Wollte keinen erschrecken – und was hätten die auch von mir denken sollen! VP 9
Friedliche Stimmung, auch in der Gruppe. Aber es ist anstrengend, bei der Müdigkeit, die mich schlagartig überfallen hat, alle anderen mitschleppen zu müssen. Warum muss ich das? VP 9
Wie wohltuend es ist, mit Gelichgesinnten etwas Gemeinsames zu machen! Herz geht auf, wird leicht. Bin aber sehr bei mir. VP 9
Grosses Bedauern darüber, dass es gleich vorbei sein wird. Suche innerlich nach Möglichkeiten, um die angenehme Gesellschaft noch weiterführen zu können. VP 9
 
13. Beziehungen
Alte Beziehungsgeschichten. VP 5
Gedanken an eine alte Beziehung. VP 6
Bedürfnis, mich bei alten Kollegen zu melden. VP 6
Denke viel an Freunde, möchte Kontakt aufnehmen. VP 9
 
14. Entspannt, wohlig
Entspannt, vor allem im Schulter-Nackenbereich. VP 1
Sehr freier Kopf und freier Atem, als wäre mein Körperraum grösser. VP 2
Fühle mich sehr bequem, wohlig in meinem Körper. VP 2
Andauerndes Gähnen, aber keine Müdigkeit. VP 3
Mein Körper ist da, meine Gedanken sind frei. VP 3
Bin sehr entspannt. VP 4
Bin völlig zufrieden mit mir, nehme die anderen nicht wahr, obwohl ich weiss, dass sie da sind. VP 4
Substanz ist wie ein Kissen, bin völlig zufrieden mit mir und der Welt, fühle mich geborgen, alles ist friedlich. VP 4
Heitere Stimmung mit einem Song im Kopf. VP 5
Wärme und Wohlsein im Körper. VP 5
Grosse Dankbarkeit dafür, gesunde Gliedmassen zu haben, mich frei bewegen zu können ohne Schmerzen. VP 2
 
15. Beunruhigt, angespannt
Beunruhigt, wie wenn das Herz flattern würde, eine unterschwellige Nervosität, flau im Herzen spürbar. VP 7
Körper ist angespannt. VP 8
Fühle mich wie an einer grossen Prüfung. VP 8
Sofort stark verspannt im Schulterbereich. Stuhl und Tisch scheinen in der Höhe nicht zueinander zu passen, der Tisch ist zu hoch. VP 9
Mitleid mit der einen Kollegin, die so angespannt wirkt. VP 9
 
16. Liebliche Substanz
Die Substanz ist lieblich und weich, ich habe ein zärtliches Gefühl für die Substanz, fast wie verliebt. VP 4
Möchte den Milchzucker an die Mörserwände kleben, sie quasi damit auskleiden und schöne Dinge machen, ein liebliches Gefühl. VP 4
Es ist eine liebe Substanz. VP 7
Liebevoll und geborgen. VP 8
Milchbrei, Kindheitserinnerung, Nahrungspulver. VP 8
 
17. Zeit vergeht schnell
Zeit vergeht schneller. VP 4
Zeit vergeht total schnell. VP 5
Müde, aber die Zeit geht schnell vorbei. VP 6
Die Zeit ist vorbeigerast, kann kaum glauben, dass es vorbei ist. VP 7
Die Zeit vergeht unglaublich schnell. VP 7
Zeit vergeht wie im Flug. VP 9
 
18. Energiezuwachs
Mehr Energie in der zweiten Verreibungsstunde. VP 1
Viel mehr Energie als im ersten Teil der Verreibung. VP 4
Bin unermüdlich beim Verreiben, werde nicht müde. VP 4
 
19. Extrem müde. VP 9
 
20. Hund, Instinkt
Beim Schaben – Bild eines scharrenden Hundes im Schnee, wie auch Bild eines hechelnden Hundes. VP 2
Gleich zu Beginn das Bedürfnis, an der Substanz zu riechen. VP 1
Ich muss am Pulver riechen. VP 3
Zweimal daran gerochen. VP 8
Lust, den Milchzucker zu probieren, mache es aber nicht. VP 6
Ich muss euch nicht sehen, ich weiss auch so, dass ihr da seid. VP 3
Belastungen und schlechte Erinnerungen einfach wegkratzen. VP 8
Ein bisschen zwanghaft, wie ich beim Reiben und Scharren immer freie Stellen im Mörser schaffen muss. Das Zeug wegräumen, wegscharren, etwas freilegen. VP 9
Beim Schaben höre ich ein ganzes Rudel Hunde, die am fressen sind. VP 9
Ein Husky-Gespann. Das Bild tauchte mehrmals auf. VP 9

21. Einfach da sein, wenig Gedanken
Emotionslos, ich bin einfach da. VP 3
Ich möchte einfach sein. VP 3
Wenige Gedanken, ich bin einfach da. VP 3
Mehr nach innen und zur Mitte konzentriert. VP 5
Meditativer Ist-Zustand. VP 5
Frei im Kopf, wenig Gedanken. VP 6
Innere Ruhe, fast Gleichgültigkeit. VP 6
Müde, träge, gleichgültig. Mag den Gedanken nicht nachgehen. VP 6
 
22. Eins sein
Ich möchte eins werden mit der Masse im Mörser, ein Teil davon sein. VP 3
Möchte den Milchzucker in den Mörser „einmörsern“, damit er eins mit ihm wird. VP 3
Ich bin Teil des grossen Ganzen. VP 3
Es gibt keinen Raum zwischen mir und der Substanz. Muss mich zusammenreissen, dass ich nicht mit dem Gesicht in den Mörser tauche. VP 7
 
Liedteil: „Hin und her… ja, so ist der Lauf der Welt…“ VP 3
Lied „Völlig losgelöst von der Erde“ VP 6



ALLGEMEIN- UND LOKALSYMPTOME


23. Durst, muss viel trinken. VP 4
 
24. Hitze, Schwitzen
Leicht schwitzende Hände. VP 6
Schweissausbruch. Um die Augen und im Gesicht. VP 7
Heisse Füsse, aber wenn ich die Socken ausziehen würde, könnte ich mich erkälten. VP 9
Hitze im Kopf. VP 7
Wärme- und Kältegefühl am ganzen Körper, wiederholt aufgetreten. VP 8
 
25. Absonderungen
Nase läuft, mehr rechts. VP 1
Augen tränen beim Gähnen, vor allem rechts, aber auch links. VP 1
Tränende Augen ohne andere Beschwerden. VP 6
 
26. Empfindliche Sinne
Geräusch des Spachtelns zieht bis in die Zähne, „schwammiges Gefühl“. Es tut weh in den Ohren, ist zu laut. VP 3
Der intensive Milchgeruch war noch nie so da! Weiss nicht recht, ob das angenehm oder ein bisschen eklig ist. Eher letzteres. VP 9
 
27. Augensymptome
Augen fühlen sich schwer an. VP 3
Leichter Druck auf den Augen. VP 3
Bedürfnis, die Augen zu schliessen, um sie zu entspannen. VP 3
Möchte die Augen schliessen. Tiefes Einatmen tut gut. VP 3
Schmerz in den Augen. VP 3
Bin müde, die Augen fallen mir fast zu, völlig entspannt. VP 4
Gefühl, „benebelt“ zu sehen. VP 6
Während der Hälfte der Verreibung habe ich die Augen zu. Die anderen scheinen alle in den Mörser zu blicken. VP 6
 
28. Druck, Spannung
Leichter Druck in der Schläfenregion. VP 3
Der Druck im Kopf beginnt wieder, beidseitig, Schläfenregion. VP 3
Druck oberhalb der Nase  zu den Augen hin. VP 6
Spannung im Nacken, muss den Kopf bewegen, um mich zu entspannen. VP 7
Druck im Kopf und auf den Ohren. Stirn, Nacken und Schultern. Erstreckt sich nach links unten, bis unterhalb der Rippen, aber im Rückenbereich stechend, seitlich. VP 7
 
29. Mund
Brennen im harten Gaumen. VP 9
Gefühl von Schwellung an Mund, Lippen, Nase, Hals. VP 4
 
30. Flaues Gefühl, Schwindel
Leichtes Schwindelgefühl, Übelkeit. VP 5
Wehre mich gegen die Übelkeit, kämpfe, bin sehr beschäftigt damit. Weiss nicht, ob ich jeden Moment rausrennen muss, um zu erbrechen. VP 5
Schwindel geht langsam vorbei. VP 5
Flaues Gefühl im Magen. VP 6
 
31. Hals
Leichtes Kratzen im Hals links, Gefühl Hals sei innerlich leicht angeschwollen. VP 4
Halsschmerzen, in der Mitte des Halses. VP 4
Schluckbeschwerden, leichte Halsschmerzen, mehr rechts. VP 6
 
32. Brust
Druck oberhalb der Brust, Halsschmerzen. VP 4
Druck auf dem Brustbein. VP 6
Zwacken um die linke Brustwarze. VP 6
 
33. Spüre meine Nieren, vor allem rechts. VP 6
 
34. Schmerz im rechten Arm, zieht vom Handgelenk in den Ellenbogen. VP 3
Schweres Gefühl in der rechten Hand. VP 8
 
35. Jucken, Kribbeln
Im linken Ohr leichtes Jucken, möchte das Ohr reinigen. VP 1
Leichtes Kribbeln im mittleren Teil der Zunge, jeweils auf der Aussenseite. VP 1
Leichtes Brennen auf der Zunge, Kribbeln. VP 6
Kräuseln auf dem vorderen Teil der Zunge links und rechts, nicht in der Mitte. VP 1
Jucken unter der rechten Nasenseite, auf der Oberlippe, muss kratzen. VP 1
Kribbeln an den Lippen. VP 6
Jucken am linken Mundwinkel, Unterlippe. VP 1
Jucken an der linken Wange, wandert hinauf zur Schläfe. VP 1
Jucken an der linken Schläfe und am rechten Haaransatz. VP 1
Jucken im Gesicht. VP 3
Jucken in der rechten Gesichtshälfte und am Hinterkopf. VP 6
An der linken Halsseite aussen juckt es wie wenn ein Insekt herumlaufen würde. VP 1
Kribbeln in Unterarmen und Händen. VP 8
 
36. Stechen
Immer wieder das Gefühl irgendwo am Körper, als ob mich eine Mücke steche. VP 3
Da wo es sticht, muss ich kratzen, dann verschwindet das Gefühl. VP 3
Stechen rechts in der Flanke, wie ein Messer oder ein Stachel. VP 4
Stechen in der rechten Schulter. VP 4
Stechen im rechten Oberschenkel. VP 4
Stechender Schmerz vorne an der rechten Schulter. VP 6
Atmung etwas erschwert, merke es im Brustkorb eher rechts, wie ein Stich drin. VP 6
Kopfschmerz rechts, stechend hinter der Schläfe, dazu wiederholtes Gähnen. VP 6
Druck im Kopf und auf den Ohren. Stirn, Nacken und Schultern. Erstreckt sich nach links unten, bis unterhalb der Rippen, aber im Rückenbereich stechend, seitlich. VP 7
Kopfschmerz wie ein dumpfer Stich, oberhalb und später in der linken Schläfe. VP 9


ZUR SUBSTANZ


Mit freundlicher Unterstützung der Zucht „Au Moulin de Tallans“. Die Bernhardinermilch stammt von der Hündin Dana, siehe Titelfoto.

Wir konnten die Bernhardinermilch von der Firma Remedia in Eisenstadt potenzieren lassen, wo sie nun im Handel ist.

Bekannt wurde der Bernhardiner durch seine Nutzung als Lawinenhund bei den Augustiner-Mönchen des Hospizes auf dem Großen St. Bernhard und vor allem durch den Lawinenhund Barry, der über 40 Menschen das Leben gerettet haben soll.
Seit 1884 gilt er als Schweizer Nationalhund. Heute ist der Bernhardiner ein Haus- und Begleithund.
wikipedia

SUMMARY english version


In our self-experience, the subjects of St. Bernard’s milk showed great parallels to the character and way of life of these faithful helpers, although the substance was unknown to the majority of the provers.

We conclude: Once it has been recognized that a patient needs a dog’s milk – e.g., through the known symptoms of Lac caninum or the classification in the evolutionary table of animal remedies – it is possible to directly analogize the patient’s characteristics with the behavior and life circumstances of the most similar dog breed. Therefore, we suppose that it will not be necessary to test any more dog breeds.

Matching the nature of St. Bernard dogs, the proving showed something kind, patient, calm, friendly. A meditative attitude; being with oneself and yet connected with everything; few thoughts.

The provers felt a great willingness to work, to do one’s duty, to do it well; order, perseverance, not giving up before the goal is reached.

It was interesting that the issues of misfortune, helping, saving, and the attitude of not letting anyone down were also strongly represented.

Mountain landscapes and snow played a central role in the participants‘ imaginations.

In addition, there were also very general Lac caninum themes such as subordination, wanting to do right, belonging to the pack, being loyal to the master, and so on.

According to the Eriksen stages, Barry’s milk, like other domesticated mammalian means, belongs to the school age: to fulfill the tasks, to adapt to a group, reference to childhood.

QUELLEN

Verreibungsprüfung im September 2021, in der Homöopathiepraxis in Biberist, CH.
Ausser für die Prüfungsleiterinnen VP 2 und 9, war die Substanz für 7 Prüferinnen unbekannt.
Während der Verreibung der Bernhardinermilch bis C 3 beobachtete Symptome: VP 1 Frau 57 J., VP 2 Frau 58 J., VP 3 Frau 26 J., VP 4 Frau 56 J., VP 5 Frau 65 J., VP 6 Frau 35 J., VP 7 Frau 54 J., VP 8 Frau 55 J., VP 9 Frau 66 J.