GRAPHIUM AGAMEMNON

WORUM GEHT ES?

Das Ver­lan­gen nach Genuss und Zer­streu­ung ist bei diesem Schmetter­ling über­aus deut­lich. Klei­der und Far­ben (vor allem Pfir­sich­far­ben und Rosa) spie­len eine grosse Rolle. Will auswärts essen gehen, Leute ein­laden, einkaufen, viele Filme sehen, Zeitschriften lesen. 

Fühlt sich fröh­lich, ver­spielt, offen. Scherzt viel, auch auf Kosten von anderen, dies nimmt er auf die leichte Schul­ter – auch wenn ein Scherz ihn selb­st bet­rifft. Eine aufgeregte, fröh­liche Stim­mung wie vor einem Pick­nick. Sehr ruh­e­los. 

Kann geschwätzig sein, das Sprechen aber auch für anstren­gend hal­ten.

Arbeit inter­essiert ihn nicht, schon Kindern ist die Schule gle­ichgültig. Auch Erwach­sene spie­len lieber. Das Pflicht­ge­fühl scheint deut­lich reduziert. Fühlt sich befre­it von Alltagssorgen. 

Bei aller etwas unver­ant­wortlichen “Leichtigkeit des Seins” macht dieser Men­sch sich aber auch Gedanken darüber, was Materie und Energie ist, dass wir nur ein klein­er Teil des Uni­ver­sums sind, über den Sinn des Daseins. 

Geschlechtsver­wirrung, ein Junge liebt Mäd­chen­klei­der und Schminke, in einem Traum scheint aus der Vagi­na eines Mäd­chens ein Penis her­auszuwach­sen.

Span­nungs­ge­füh­le, Schwere auf den Schul­tern, Rück­zug. Zusam­men­ziehen im Abdomen, wie eine Sch­necke, die sich ins Haus zurückzieht. Auf der anderen Seite viel Bewe­gung, ver­mut­lich ana­log zur Sub­stanz: Der geschweifte Eichel­häher ist noch anhal­tender in Bewe­gung als andere Schmetter­linge. 

Gefühl der Auflö­sung im Kör­p­er, die einzel­nen Teile scheinen nicht zusammenzuhängen.