Was kann homöopathisch behandelt werden?

Weil die Homöopathie die Selbstheilungskräfte des Menschen anregt, können grundsätzlich alle Erkrankungen und Leiden mit dieser Therapieform behandelt werden.



Sie kann bei gewissen Erkrankungen einen grundlegenden Heilungserfolg erzielen, wo andere Verfahren nur Linderung bringen, z.B. bei Neurodermitis, Allergien aller Art, Migräne usw.

Dort, wo bereits Schaden an der Körpersubstanz besteht – z.B. bei altersbedingten Abnützungen wie Arthrose oder zerstörerischen Krankheiten wie Krebs – kann durch Homöopathie oft noch eine Schmerzlinderung erreicht werden.

Sie stellt auch eine wertvolle Ergänzung zur Schulmedizin dar. Operationen verlaufen z.B. unter homöopathischer Begleitung oft mit weniger Komplikationen, die Heilung schreitet danach schneller voran.

Schulmedizinische Medikationen können oft verringert werden.

Bei Verletzungen und häuslichen Notfällen sind mit homöopathischen Mitteln sehr schnelle und dramatische Besserungen zu erreichen.



BEHANDLUNGSVERLAUF



Erstanamnese
In einem rund zweistündigen Gespräch (bei Kindern meist weniger) erzählen Sie von Ihrem derzeitigen Zustand. Ihre akuten Beschwerden, Ihre Krankengeschichte und Ihre ganze Persönlichkeit sind für uns von gleichem Interesse. Sie haben auch Gelegenheit, über Ihre momentane Situation, über Krisen, Fragen oder Ideen zu berichten.
Ziel dieses Gesprächs ist es, ein möglichst individuelles Bild von Ihrer Persönlichkeit zu bekommen.

Ausarbeitung
In einem zweiten Schritt bearbeitet Ihre Homöopathin die Notizen vom ersten Gespräch mit Hilfe von Fachbüchern und Computerprogrammen. Ziel dieser zwei bis drei Stunden dauernden Schreibtischarbeit ist es, unter 2500 Arzneimitteln das passende für Sie zu finden. Dabei wird das Heilmittel nach dem Ähnlichkeitsprinzip verordnet.

Mittelgabe
Sie bekommen Ihr homöopathisches Mittel in Form von Kügelchen oder Tropfen.

Reaktionszeit
Sie beobachten danach über einige Tage oder Wochen Ihre Reaktionen auf das Mittel. Nach ca. vierzehn Tagen geben Sie eine erste telefonische Rückmeldung. Sie können aber auch jederzeit Kontakt mit Ihrer Homöopathin aufnehmen. Dies sollten Sie vor allem dann tun, wenn Sie akute Beschwerden oder Nebenwirkungen des Mittels feststellen, respektive wenn Sie Fragen zur Behandlung haben.

Folgeuntersuchung
Nach cirka sechs Wochen haben Sie einen weiteren Gesprächstermin von einer halben bis einer Stunde in der Praxis, bei dem die bisherige Reaktion ausführlich besprochen und gemeinsam beurteilt wird. Bei der Gelegenheit entscheiden Sie zusammen mit Ihrer Homöopathin, wie die Behandlung weiter verläuft. Die Dauer der Behandlung richtet sich einerseits nach den Beschwerden, andererseits nach Ihren individuellen Bedürfnissen.

Kosten
Esther Ostermünchner und Susanne Studer sind beide von EMR (Erfahrungsmedizinisches Register) ASCA (Stiftung zur Anerkennung und Entwicklung der Alternativ- und Komplementärmedizin) anerkannt. Alle Zusatzversicherungen für Alternativmedizin bezahlen ihre homöopathischen Leistungen zu rund 80 %.




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